28.11.2012 13:01:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr
Damaskus - In einem vorwiegend von Christen und Drusen bewohnten Viertel der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Mittwoch laut Augenzeugenberichten mindestens 60 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. In dem Vorort Jaramana explodierten um 6.30 Uhr Ortszeit kurz hintereinander vier Sprengsätze. Zwei der Bomben waren in Autos versteckt. Das staatliche Fernsehen berichtete über mindestens 34 Tote.
Tausende Ägypter gingen gegen Mursi auf die Straße
Kairo/Brüssel - Bei einer gewaltigen Massendemonstration in Kairo haben Tausende Ägypter den Rücktritt von Präsident Mursi gefordert. Es war die größte Protestkundgebung seit dem Sturz seines Vorgängers Mubarak 2011. Nach Schätzungen von Teilnehmern versammelten sich am Dienstag mehr als 300.000 Menschen auf dem zentralen Tahrir-Platz und in den angrenzenden Straßen und riefen Parolen gegen den Islamisten.
Kauflust trotz Krise ungebrochen
Wien - Steigende Arbeitslosenzahlen, Zinsausfälle in Griechenland, Säbelrasseln im Nahen Osten - all das kann den Österreichern die Kauflaune nicht vermiesen. Laut einer Erhebung von GfK gab es im 3. Quartal 2012 bei technischen Gebrauchsgütern ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent, Treiber war einmal mehr die Telekombranche mit Smartphones. Außerdem haben es den Konsumenten vor allem Staubsauger angetan.
Österreicher großteils gegen weitere Bankenhilfen
Wien - Die Österreicher sind laut einer Gallup-Umfrage für das "WirtschaftsBlatt" zu 61 Prozent gegen weitere staatliche Hilfe für heimische Banken wie die Kärntner Hypo Alpe Adria. Nur 25 Prozent bejahten die staatliche Hilfe. 14 Prozent gaben auf die Frage "Soll die Regierung die Banken weiterhin unterstützen?" keine Antwort. Bei Frauen ist die Ablehnung größer als bei Männern.
EU gab Milliardenhilfen für Spaniens Banken frei
Brüssel - Die EU-Kommission hat die Sanierungspläne für vier spanische Banken genehmigt und ihnen damit den Weg für direkte Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM frei gemacht. Sie genehmigte laut einer Erklärung vom Mittwoch die Pläne zur Verkleinerung von BFA/Bankia, NCG Banco und Catalunya Banc sowie zum Verkauf der Banco de Valencia an das Geldhaus La Caixa, die zweitgrößte Aktionärin der Erste Group.
24-Jähriger erschossen in Regau aufgefunden
Regau - Ein 24-jähriger Mann ist in der Nacht auf Mittwoch erschossen in einer Wohnung in Regau in Oberösterreich aufgefunden worden. Bisher ist unklar, ob es sich um einen Suizid, einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Eine Obduktion soll nun Klarheit bringen, teilte Polizei mit. Der Mann aus Vöcklabruck hatte sich am Dienstag gemeinsam mit einem 31-jährigen Bekannten in dessen Wohnung aufgehalten.
Bluttat in Deutschland: Vater tötete zwei Kinder
Münster - Ein Vater soll im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen seine beiden Kinder und anschließend sich selbst getötet haben. Das zwei Jahre alte Mädchen und der fünf Jahre alte Bub sind laut Oberstaatsanwalt mit einem Messer umgebracht worden. Es sei davon auszugehen, dass sich der 34 Jahre alte Vater nach der Tat vor einen Zug geworfen habe. In einem SMS hat er zuvor die Tat seinem Vater gestanden.
Straßenkämpfe wegen Fabriksbränden in Bangladesch
Dhaka - In Bangladesch reißen die gewaltsamen Proteste von Textilarbeitern nach einer Brandkatastrophe mit mehr als 100 Toten nicht ab. Tausende von aufgebrachten Beschäftigten gingen am Mittwoch in einem Industriebezirk vor den Toren der Hauptstadt Dhaka erneut auf die Straßen und blockierten den Verkehr. Sie forderten mehr Sicherheit in den Fertigungsstätten und eine Bestrafung der Verantwortlichen.
(Schluss) pat/ml/mor
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