23.04.2026 07:20:38

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APA ots news: Kapsch TrafficCom realisiert Umweltzone mit Zufahrtsbeschränkungen in Spanien

Wien (APA-ots) - - Kapsch TrafficCom liefert Hard- und Software für

städtisches

Zufahrtsmanagement

- System dient Verkehrsberuhigung, Luftqualität und Lärmschutz

Zwtl.: Kapsch TrafficCom hat die Einführung einer emissionsarmen Zone

("Low Emission Zone", LEZ) in Castellón de la Plana abgeschlossen.

Die spanische Stadt mit rund 171.000 Einwohner:innen liegt an der

Mittelmeerküste und verfolgt konsequent das Ziel, Luftqualität und

Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet zu verbessern.

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,52 Millionen Euro

startete im Dezember 2022 und gilt als wichtiger Meilenstein für

nachhaltige urbane Mobilität. Auch für österreichische Städte ist das

Projekt relevant: Umweltzonen und zugangsbeschränkte Stadtbereiche

werden mittlerweile europaweit - nicht zuletzt aufgrund europäischer

Luftqualitätsvorgaben -umgesetzt und diskutiert, etwa im Kontext von

Verkehrsberuhigung, Lärmschutz und Gesundheit.

" Dieses Projekt war technisch und organisatorisch anspruchsvoll

- unter anderem aufgrund komplexer kommunaler Vorgaben und der

Integration innovativer Technologien wie kombinierter fixer und

variabler Beschilderung ", sagt Juan Zamakona, Vice President und

Managing Director von Kapsch TrafficCom für Iberia. " In enger

Zusammenarbeit mit der Stadt konnten wir eine maßgeschneiderte Lösung

umsetzen, die die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie von Castellón

de la Plana unterstützt."

Zwtl.: Umfangreiche technische Lösung

Kapsch TrafficCom lieferte ein Gesamtsystem zur Erkennung und

Überwachung von Fahrzeugen, die in die Umweltzone ein- und ausfahren,

sowie die notwendige zentrale Software zur Steuerung der Zone. Die

Lösung ist vollständig in das bestehende Verkehrsmanagement der Stadt

integriert.

Herzstück des Systems ist eine automatische, GDPR-konforme

Kennzeichenerkennung und Fahrzeugklassifizierung: Insgesamt 45

intelligente Kameras überwachen die Ein- und Ausfahrten der Zone

vollautomatisch. Sie erfassen die Kennzeichen der Fahrzeuge und

klassifizieren diese gemäß städtischer Vorgaben - darunter Lkw,

Busse, Lieferfahrzeuge, Pkw, Motorräder und Mopeds. Zusätzlich wurden

sechs weitere Kameras in öffentlichen Parkhäusern innerhalb der Zone

installiert, um auch dort einfahrende Fahrzeuge zu berücksichtigen.

Ergänzend dazu misst ein Netzwerk aus 24 Umwelt- und Lärmsensoren

kontinuierlich Luftverschmutzung und Geräuschpegel - insbesondere an

stark befahrenen Straßen und sensiblen Orten wie Schulen. Diese Daten

fließen direkt in das städtische Mobilitätsmanagement ein und bilden

eine wichtige Grundlage für evidenzbasierte Verkehrs- und

Umweltpolitik.

Das bereits eingesetzte Verkehrsmanagementsystem Kapsch EcoTrafiX

wurde im Zuge des Projekts erweitert. Neue Analyse- und

Steuerungsfunktionen ermöglichen eine verbesserte, multimodale

Verkehrslenkung - ein Ansatz, der auch für größere Städte wie Wien,

Graz oder Linz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Zwtl.: Information und Einbindung der Verkehrsteilnehmer:innen

Für Transparenz und Information sorgen 22 fixe und variable

Verkehrszeichen, die über Zufahrtsbeschränkungen informieren und

unter anderem aktuelle Daten zur Luftqualität anzeigen. Zusätzlich

wurde eine eigene mobile App eingeführt, mit der Bürger:innen

Zufahrtsberechtigungen verwalten und sich über Regelungen in der

Umweltzone informieren können.

Zwtl.: Vorbild für europäische Städte

Die Vorteile des Projekts reichen von besserer Luftqualität und

weniger Verkehrslärm bis hin zu einem insgesamt effizienteren

Verkehrsfluss. Für Städte und Behörden erleichtert das System zudem

die Einhaltung nationaler und europäischer Umweltvorgaben und trägt

langfristig zur Senkung gesundheitlicher Folgekosten bei.

Mit dem Projekt positioniert sich Castellón de la Plana als

Referenz für nachhaltige Stadtentwicklung und intelligente

Verkehrssysteme - nicht nur in Spanien, sondern europaweit.

Finanziert wurde das Vorhaben unter anderem durch Mittel aus dem

europäischen "Next Generation EU"-Programm im Rahmen des Aufbau- und

Resilienzplans.

Mehr Infos: Presse | Kapsch TrafficCom

Rückfragehinweis:

Sandra Bijelic

Head of Corporate Communications

Kapsch TrafficCom AG

Am Europlatz 2, 1120 Vienna, Austria

P +43 664 628 1720

sandra.bijelic@kapsch.net

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/34926/aom

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OTS0004 2026-04-23/07:15

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