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Geändert am: 02.06.2021 22:17:01

ATX schließt in Grün -- US-Börsen beenden Handel zurückhaltend -- DAX endet über 15.600 Punkten -- Börsen in Fernost letztlich uneinheitlich

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch fester.

Der Leitindex ATX war mit einem geringfügigen Verlust gestartet, drehte aber schon kurz darauf ins Plus und schloss letztlich 0,47 Prozent höher bei 3.506,33 Punkten.

Auch in Resteuropa ging es nach uneinheitlichen Vorgaben der Fernost-Börsen nur leicht nach oben. Konjunkturdaten vom Vormittag brachten kaum Bewegung. Einerseits sind die Einzelhandelsumsätze in Deutschland deutlicher gefallen als erwartet. Andererseits haben die Erzeugerpreise in der Eurozone im April um satte 7,6 und damit so stark wie seit 2008 nicht mehr zugelegt.

Die schon am Dienstag veröffentlichten Verbraucherpreise der Eurozone hatten ebenso einen deutlichen Anstieg angezeigt, am Markt jedoch zu keiner nennenswerten Reaktion geführt. In der Diskussion rund um die zuletzt gestiegenen Sorgen vor einer zu stark anziehenden Inflation rechnen die Experten der LBBW allerdings weiterhin nicht mit einer baldigen Straffung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). "Die EZB-Vertreter werden nicht müde zu betonen, dass der Inflationsanstieg ihrer Ansicht nach nur temporärer Natur sein wird", hieß es.

Am Wiener Handelsparkett standen die Titel des Öl- und Gaskonzerns OMV im Fokus. Am Dienstagabend hatte der Konzern eine wichtige Richtungsentscheidung bekannt gegeben. So habe sich der Aufsichtsrat auf Alfred Stern als Nachfolger des scheidenden OMV-Chefs Rainer Seele geeinigt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex legte zur Wochenmitte zu.

Der DAX war kaum verändert gestartet und kam auch im weiteren Verlauf nicht richtig in Schwung. Schlussendlich ging er mit einem Zuwachs von 0,23 Prozent bei 15.602,71 Punkte in den Feierabend.

Am Dienstag war er bis auf ein Rekordhoch von 15.685 Zählern gestiegen, hatte dann aber einen Teil der Gewinne wieder abgegeben.

Analyst Markus Reinwand von der Landesbank Helaba schrieb, Aktien hätten viel Positives vorweggenommen. Bei Neu-Engagements sei daher eher Zurückhaltung angebracht.

WALL STREET

Die Anleger an der Wall Street hielten sich am Mittwoch in Deckung.

Nachdem der Dow Jones etwas höher eröffnet hatte, stand er im Verlauf dann nur noch nahe der Nulllinie. Zum Ertönen der Schlussglocke wies er einen marginale Zuwachs von 0,07 Prozent bei 34.600,38 Punkten aus. Daneben gab der NASDAQ Composite zwischenzeitlich leicht nach, nachdem er zum Start noch marginal gestiegen war. Zum Schluss wies er aber doch wieder ein Plus von 0,14 Prozent auf 13.756,33 Einheiten aus.

Die Wall Street hat sich am Mittwoch erneut zwischen Konjunkturhoffnungen und Zinsängsten bewegt. In einem von Vorsicht geprägten Handel reichte es nur zu Mini-Gewinnen. Wenig überraschend hat der Bericht der US-Notenbank Beige Book einmal mehr den Preisdruck thematisiert.

Teil des Zwiespalts zwischen Konjunkturerholung, Inflation und Geldpolitik ist die Coronasituation in den USA, wo die Inzidenzen, die Todesfälle und die Krankenhausaufenthalte weiter drastisch sinken.

Doch den eigentlichen Impuls erwarten Händler erst am Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Mai. "Positive Überraschungen werden für die Märkte immer schwieriger", sagte Chefmarktstratege Willem Sels von HSBC Private Bank. Die Flut, die alle Boote angehoben habe, lasse nach. Gleichzeitig wunderten sich immer mehr Anleger über die Haltung der Fed angesichts der Inflationsentwicklung. Eine Änderung ihrer Geldpolitik werde immer stärker in Betracht gezogen. Diese Verunsicherung heize die Volatilität an, hieß es im Handel.

Allerdings beginnt auch unter den Notenbankern eine zaghafte Diskussion um eine allmähliche Straffung der Geldpolitik. So sagte - nicht als erster - der Präsident der Federal Reserve Bank of Philadelphia, Patrick Harker, am Mittwoch, es könne nun an der Zeit sein, über ein Tapering, ein Abschmelzen der Wertpapierkäufe, nachzudenken.

ASIEN

Am Mittwoch war an den wichtigsten asiatischen Märkten keine gemeinsame Tendenz zu erkennen.

In Tokio legte der Nikkei letztlich um 0,46 Prozent auf 28.946,14 Zähler zu.

Schlussendlich verlor der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland 0,76 Prozent auf 3.597,14 Punkte. Der Hang Seng sank derweil um 0,58 Prozent auf 29.297,62 Einheiten.

Wie schon am Dienstag hielten sich die Ausschläge vor dem mit Spannung erwarteten Bericht über die Lage am US-Arbeitsmarkt an diesem Freitag in Grenzen. Von diesem erwarten sich Investoren aussagekräftige Daten über die Verfassung der US-Konjunktur und damit auch über die Entwicklung der Wirtschaft weltweit.

Vor dem Hintergrund ihres andauernden Handelsstreits hatten sich Chinas Vizepremier Liu He und die neue US-Finanzministerin Janet Yellen unterdessen in einem Video-Gespräch ausgetauscht.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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