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Geändert am: 27.06.2022 22:13:12

Gegenbewegung nach Verlusten: Wall Street schlussendlich tiefer -- ATX schließt deutlich im Plus -- DAX letztlich höher -- Börsen in Fernost enden in Grün

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt schloss den ersten Handelstag der Woche freundlich ab.

Der ATX konnte die Anfangsgewinne im Handelsverlauf weiter ausbauen und beendete den Börsentag letztlich 0,88 Prozent höher bei 2.994,14 Zählern.

"Die Nervosität an den Finanzmärkten ist groß, was weiterhin an den zum Teil enormen Kursschwankungen abzulesen ist", erklärten sich die Analysten der Helaba das Auf und Ab der vergangenen Tage. Dies dürfte vorerst nicht zu Ende gehen.

Konjunkturseitig wurden in der Früh Stimmungsdaten von deutschen Exporteuren veröffentlicht. Das Barometer für die Exporterwartungen fiel im Juni um 0,7 auf 3,7 Punkte, wie das Münchner ifo-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter 2.300 Industriebetrieben mitteilte. Zuvor hatte es zwei Anstiege in Folge gegeben. "Logistikprobleme und hohe Unsicherheit drücken den Ausblick der deutschen Exportwirtschaft", sagte der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt ging in der Gewinnzone aus dem Handel.

Der DAX startete bereits fester, musste dann aber etwas von den Gewinnen einbüßen. Schlussendlich ging der deutsche Leitindex dann aber behauptet aus dem Markt, zum Börsenschluss stand ein Gewinn von 0,52 Prozent auf 13.186,07 Punkte an der Anzeigetafel in Frankfurt.

Der Markt preiste ein, dass die US-Notenbank wegen starker Bremswirkungen auf die Wirtschaft früher mit ihren Zinserhöhungen stoppe als zunächst gedacht, schrieb Marktanalyst Jeffrey Hally vom Broker Oanda. Die Wall Street habe sich entsprechend stark erholt, während Anleiherenditen, Ölpreise und auch Preise von Industriemetallen gesunken seien.

Die Experten der Helaba erwarten gleichwohl, dass der DAX in dieser Woche weiter mit der Marke von 13.000 Punkten ringen wird. Kursrisiken seien höher zu gewichten, denn das fundamentale Umfeld sei schwierig. Die drohende Gasknappheit sorge insbesondere in Deutschland für Unsicherheit, sodass Konjunkturängste präsent blieben, auch wenn die Zinserwartungen zuletzt etwas zurückgekommen seien.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Montag mit wechselhafter Tendenz.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas höher und wechselte anschließend mehrfach das Vorzeichen. Zuletzt bewegte er sich 0,20 Prozent tiefer bei 31.438,40 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite tendierte derweil ebenfalls schwächer, nachdem er zum Start zugelegt hatte. Letztendlich stand noch ein Minus von 0,87 Prozent auf 11.506,16 Zähler an der Kurstafel.

Besser als erwartet ausgefallene Auftragsdaten aus der US-Industrie wiesen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Folgen der hohen Inflation und der Zinsanhebungen immer noch milder ausfallen als von einigen Experten erwartet. So waren die Aufträge für langlebige Güter im Mai überraschend deutlich gestiegen. Derweil ging die Commerzbank inzwischen von einer Rezession in den USA aus und erwartet, dass die Fed schon 2023 mit Zinssenkungen beginnen wird. Händler wiesen allerdings darauf hin, dass zunächst weiter die aggressive Bekämpfung der Inflation im Blickpunkt der US-Notenbank stehe.

ASIEN

An den Börsen in Fernost war am Montag Erholung angesagt.

In Tokio legte der japanische Leitindex letztendlich um Nikkei 1,43 Prozent auf 26.871,27 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite um 0,88 Prozent auf 3.379,19 Einheiten. Der Hang Seng in Hongkong kletterte um 2,35 Prozent auf 22.229,52 Zähler.

Händler sprachen von einem verbesserten Aktienumfeld, nachdem vor allem in den USA ein allzu forsches Vorgehen der US-Notenbank gegen die zu hohe Inflation etwas ausgepreist wurde.

Aber Händler warnten bereits, dass dies eine Fehlinterpretation der jüngsten Konjunkturdaten und Aussagen aus dem Kreise der Fed sein könnte. Die entscheidende Frage, ob die USA und auch die globale Wirtschaft in die Rezession rutschten, bleibe unbeantwortet.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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ATX 4 001,00 -3,05%
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