17.03.2017 10:59:40
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DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG: Oldenburgische Landesbank AG mit solider Geschäftsentwicklung
Oldenburgische Landesbank AG: Oldenburgische Landesbank AG mit solider Geschäftsentwicklung
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Jahresergebnis/Dividende
Oldenburgische Landesbank AG: Oldenburgische Landesbank AG mit solider
Geschäftsentwicklung
17.03.2017 / 11:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Corporate News
Oldenburg, 17. März 2017
Oldenburgische Landesbank AG mit solider Geschäftsentwicklung
* 54,3 Mio. Euro Vorsteuergewinn - 35,2 Mio. Euro Jahresüberschuss
* 0,25 Euro Dividende und 0,10 Euro Sonderdividende je Aktie
vorgesehen
* Zukunftsprogramm "OLB 2019" zeigt Wirkung
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat das Geschäftsjahr 2016 mit
einem deutlichen Ergebnisplus gegenüber Vorjahr abgeschlossen. Der
Gewinn vor Steuern erhöhte sich nach HGB-Rechnungslegung per 31.
Dezember 2016 auf 54,3 Millionen (Mio.) Euro
(Vorjahr: 34,3 Mio. Euro). Sondererträge aus Beteiligungen,
Bewertungserträge bei den Pensionsrückstellungen und ein sehr
positives Finanzanlageergebnis begünstigten die Entwicklung. Bereits
wirksam zeigte sich auch das strategische Zukunftsprogramm OLB 2019.
"Wir sind auf einem guten Weg", sagt Patrick Tessmann,
Vorstandsvorsitzender der OLB, "wir konzentrieren uns auf unsere
Beratungskompetenz und investieren in die Digitalisierung sowie die
Verbesserung von Abläufen, um profitabel zu wachsen."
Ihren Aktionären wird die Bank auf der Hauptversammlung am 24. Mai
2017 in Oldenburg vorschlagen, je Aktie eine Dividende in Höhe von
0,25 Euro (Vorjahr: 0,25 Euro) zuzüglich einer Sonderdividende in Höhe
von 0,10 Euro je Aktie (Vorjahr:./.) auszuzahlen - und damit eine
Gesamtausschüttung von 0,35 Euro je Stückaktie. Zur Stärkung der
Kapitalbasis soll der verbleibende Teil des Bilanzgewinns in Höhe von
27,1 Mio. Euro den Gewinnrücklagen zugeführt werden (Vorjahr: 13,0
Mio. Euro).
Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ließ das
durchschnittliche Zinsniveau weiter sinken. Als Folge verringerte sich
der Zinsüberschuss auf 229,9 Mio. Euro (Vorjahr: 245,6 Mio. Euro). In
dieser Position war erneut ein Sonderertrag aus einer Beteiligung an
einem Finanzdienstleister enthalten, dessen abschließende Ausschüttung
in Höhe von 4,8 Mio. Euro aber deutlich unter dem Vorjahresbetrag von
10,3 Mio. Euro lag.
Der Provisionsüberschuss blieb mit 67,9 Mio. Euro knapp unter Vorjahr
(Vorjahr: 68,8 Mio. Euro). Positiv entwickelten sich die
Vermögensverwaltung (+4,4 Prozent gegenüber Vorjahr) sowie das
Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft (insgesamt +4,6
Prozent gegenüber Vorjahr). Im Wertpapiergeschäft machten sich die
volatilen Aktienmärkte bemerkbar (-12,6 Prozent gegenüber Vorjahr).
Im Oktober 2015 hatte die OLB angekündigt, dass über einen Zeitraum
bis zum Jahr 2019 etwa 280 Vollzeitstellen in der Bank entfallen
werden. Im Geschäftsjahr 2016 reduzierte sich die Anzahl der
Vollzeitstellen um 84 - für weitere rund 133 Vollzeitstellen ist die
Umsetzung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits vertraglich
fixiert. Der Personalaufwand verringerte sich auf 135,7 Mio. Euro
(Vorjahr: 140,3 Mio. Euro).
Insgesamt waren per 31. Dezember 2016 bei der OLB 2.153 Mitarbeiter
beschäftigt. Ihre Funktion als großer Ausbilder der Region erfüllt die
Bank mit aktuell 168 Auszubildenden, von denen 54 ihre Ausbildung im
Sommer 2016 begonnen haben.
Investitionen in die Digitalisierung und in die Modernisierung von
Filialen sowie eine um circa 50 Prozent gegenüber Vorjahr auf 3,6 Mio.
Euro erhöhte Bankenabgabe führten zur Zunahme der anderen
Verwaltungsaufwendungen. Diese konnten wegen des konsequenten
Kostenmanagements der Bank auf 75,6 Mio. Euro begrenzt werden
(Vorjahr: 74,5 Mio. Euro). Im Saldo sonstiger betrieblicher Erträge
und Aufwendungen, der sich auf 3,1 Mio. Euro verbesserte (Vorjahr:
-9,1 Mio. Euro), wirkten sich Entlastungen bei den
Pensionsrückstellungen aus, die zu einem Bewertungsertrag führten.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag mit 37,1 Mio. Euro
geringfügig über dem Vorjahr (36,3 Mio. Euro), entwickelte sich jedoch
deutlich besser als in der vorsichtigen Jahresplanung veranschlagt
worden war. Im Schiffsportfolio waren netto zusätzliche Vorsorgen in
Höhe von 17,0 Mio. Euro und damit 2,0 Mio. Euro weniger als im Vorjahr
erforderlich, da die OLB in den vergangenen Jahren bereits ein hohes
Maß an Bevorsorgung erreicht hat. Insgesamt hat die OLB die Größe des
Schiffsportfolios inzwischen auf circa 2,6 Prozent der Bilanzsumme
reduziert.
Beim sonstigen Ergebnis verzeichnete die Bank einen deutlichen Zuwachs
auf 21,6 Mio. Euro (Vorjahr: -0,9 Mio. Euro). Hierzu trug aus dem
Anleihegeschäft ein Realisierungsergebnis in Höhe von 18,3 Mio. Euro
bei. Unter anderem hatte die OLB strategisch aufgebaute Positionen in
langfristigen Wertpapieren umgeschichtet in höher verzinstes
Kundenkreditgeschäft mit besserer Rendite für die Bank. Darüber hinaus
konnte ein Gewinn von 3,3 Mio. Euro für die eingebrachten Anteile an
Visa Europe Ltd. im Zuge der Übernahme durch Visa Inc., USA,
realisiert werden.
Der Jahresüberschuss erhöhte sich insgesamt auf 35,2 Mio. Euro
(Vorjahr: 18,3 Mio. Euro).
Das Kreditvolumen konnte auf 10,5 Milliarden (Mrd.) Euro ausgebaut
werden (Vorjahr:
10,2 Mrd. Euro). Treiber waren das starke Neugeschäft mit privaten
Baufinanzierungen
(+17 Prozent gegenüber Vorjahr) und das Wachstum bei neu
abgeschlossenen gewerblichen Investitionsdarlehen für den regionalen
Mittelstand (+26 Prozent gegenüber Vorjahr).
Die Kundeneinlagen entwickelten sich positiv auf 8,2 Mrd. Euro
(Vorjahr: 7,4 Mrd. Euro). Der Trend einer Umschichtung von fälligen
Spareinlagen in kurzfristige, unverzinste Einlagen hielt weiter an.
Die Bilanzsumme betrug 14,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,8 Mrd. Euro).
Einschließlich des thesaurierten Anteils des Bilanzgewinns aus dem
Vorjahr wuchs das Kernkapital per 31. Dezember 2016 auf 602,3 Mio.
Euro (Vorjahr: 596,2 Mio. Euro). Die Kernkapitalquote konnte auf 11,2
Prozent erhöht werden (Vorjahr: 10,8 Prozent) und lag nach wie vor
deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen.
Im September 2016 wurde die OLB von der Allianz Deutschland AG und der
Allianz SE darüber informiert, dass die Allianz verschiedene
strategische Alternativen für die teilweise oder vollständige
Reduzierung ihres Anteilsbesitzes an der OLB prüft und in diesem
Zusammenhang Gespräche mit interessierten Parteien über einen
möglichen Verkauf führt. Hierzu sind zum jetzigen Zeitpunkt keine
weiteren Angaben möglich.
Für das Geschäftsjahr 2017 plant die OLB, mit leicht ansteigenden
Erträgen aus dem operativen Geschäft und rückläufigen
Verwaltungsaufwendungen weitere Fortschritte in der Umsetzung des
Zukunftsprogramms "OLB 2019" zu machen. Aufgrund einer konservativ
geplanten Risikovorsorge und verringerten positiven Einflüssen durch
Einmaleffekte erwartet die Bank einen moderaten Rückgang des Gewinns
vor Steuern gegenüber 2016.
Wesentliche HGB-Ergebnisgrößen
1.1. - 31.12. 1.1. - 31.12. Verände-
2016 2015 rung
Mio. Euro Mio. Euro %
Operative Erträge 297,9 314,2 -5,2
davon Zinsüberschuss 229,9 245,6 -6,4
davon Provisionsüberschuss 67,9 68,8 -1,3
Allgemeine 226,2 229,6 -1,5
Verwaltungsaufwendungen
Risikovorsorge im 37,1 36,3 2,2
Kreditgeschäft
Sonstiges Ergebnis 21,6 -0,9 k.A.
Gewinn vor Steuern 54,3 34,3 58,3
Jahresüberschuss 35,2 18,3 92,3
HGB-Stichtagsgrößen
31.12.2016 31.12.2015 Verände-
rung
% /
%-Pkte.
Bilanzsumme (in Mio. Euro) 14.108,0 13.752,6 2,6
Kernkapitalquote gemäß § 10 KWG 11,2 10,8 0,4
(in %)
Gesamtkapitalquote gemäß § 10 14,3 13,9 0,4
KWG (in %)
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Unternehmenskommunikation Britta Silchmüller
Stau 15/17 Telefon 0441 221-1213
26122 Oldenburg britta.silchmueller@olb.de
Telefon 0441 221-1413 Timo Cyriacks
Telefax 0441 221-2425 Telefon 0441 221-1781
[1]pressestelle@olb.de timo.cyriacks@olb.de
1. mailto:pressestelle@olb.de
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WKN: 808600
Indizes: NISAX 20
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Freiverkehr in Düsseldorf; Open Market in Frankfurt
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