05.02.2013 13:20:32
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Einwegflaschen sollen besser gekennzeichnet werden
Die Regierung rechnet mit Mehrkosten von einmalig 5,613 Millionen Euro für den Handel und jährlichen Zusatzkosten von 700.000 Euro. In unmittelbarer Nähe zu den Produkten sollen vom kommenden Jahr an sichtbare Hinweise angebracht werden, ob es sich um Mehrweg oder um Einweg handelt. Die Quote von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einwegverpackungen war in den letzten Jahren von 70 auf 50 Prozent gesunken. Ein Grund ist die Zunahme von Wasserverkauf in Discountern.
Nach dem Bundeskabinett müssten Bundestag und Bundesrat der geplanten Pfandreform zustimmen. Das sogenannte Dosenpfand war vor elf Jahren von der rot-grünen Bundesregierung eingeführt worden und trat 2003 in Kraft, um die Zahl von Einwegverpackungen für Getränke zu reduzieren. Seitdem ist die Zahl verkaufter Mehrwegverpackungen wie Pfandflaschen aber zurückgegangen - allerdings werden auch die Einwegverpackungen heute in der Regel dem Recycling zugeführt./ir/DP/jha
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