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25.02.2026 05:03:00
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Förderungen - Ergebnisse der Taskforce vor Veröffentlichung
Der Endbericht der Gruppe, in der unter Führung des Finanzressorts Expertinnen und Experten aus allen Ressorts und der Wissenschaft zusammenarbeiten, ist laut Ministerium bereits fertig. Noch im ersten Quartal soll er im Ministerrat beschlossen werden. Darin enthalten sind laut dem Büro von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) Handlungsanleitungen und Empfehlungen, wie die einzelnen Ressorts in ihrem Bereich die Förderungen so aufstellen können, dass damit auch das jeweilige Ziel effizient erreicht wird.
Neuausrichtung des Förderwesens als Ziel
Entsprechende Leitlinien findet man schon im Strategiebericht zum Budget: So sollen Förderungen in Zukunft auf jene Bereiche konzentriert werden, die besonders zu einer "nachhaltigen und inklusiven Entwicklung beitragen". Die Datenlage soll verbessert werden, damit Förderungen zielgerichteter nach der sozialen Bedürftigkeit ausbezahlt werden können. Bei Unternehmensförderungen ist eine Verlagerung zu Garantien und Haftungen angedacht, als weiteres Ziel wird das maximale Ausnutzen von Fördermitteln der EU und anderer internationaler Institutionen genannt.
Für heuer soll die entsprechende Neuausrichtung des Förderwesens 150 Mio. Euro an Einsparungen bringen, für 2027 stehen im Strategiebericht unter dem Punkt "Förder-Taskforce" bereits 400 Mio. Euro. Für 2028 sind unter diesem Titel 600 Mio. Euro vorgesehen, 2029 sollen es 800 sein.
Zurückfahren von Umwelt- und Mobilitätsförderungen macht Löwenanteil aus
Den Löwenanteil der Subventionseinsparungen, die bis zum Ende des Finanzrahmens 2029 geplant sind, sollen allerdings gar nicht die Fördertaskforce-Vorschläge ausmachen, sondern das Zurückfahren von Umwelt- und Mobilitätsförderungen. Von den 1,3 Mrd. an Subventionseinsparungen sollen im laufenden Jahr über 80 Prozent auf diese Bereiche entfallen, bei den für 2029 geplanten 2,1 Mrd. sollen es laut Strategiebericht immer noch 60 Prozent sein.
Unabhängig von der Taskforce sind im Finanzrahmen bis 2029 außerdem weiter Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und Auslandskatastrophenfonds (pro Jahr jeweils 40 Mio. Euro) eingeplant, außerdem Einschnitte bei der Kunst- und Kulturförderung (je fünf Mio.), der Sportförderung (jeweils 20 Mio. in den Jahren 2028 und 2029) und 25 Mio. im heurigen Jahr in der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft.
riß/bei
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