22.07.2013 18:02:58
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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Gedenken in Norwegen
In würdigem Gedenken hat Norwegen auch den zweiten Jahrestag der Terrorbombe von Oslo und des Massakers von Utøya vorbildlich begangen. Mit seinem Appell für das Festhalten an den Werten der offenen Gesellschaft fand Ministerpräsident Stoltenberg wieder einmal die richtigen Worte. Doch noch fehlt eine Dimension in der Aufarbeitung: Die Frage, wie ein scheinbar völlig normaler junger Norweger zu einem rechtsradikalen Massenmörder werden konnte, wartet auf ihre Antwort. Anders Breivik sitzt für den Rest seines Lebens hinter Gittern. Doch das hasserfüllte Umfeld, das ihn formte, existiert weiterhin. Die Toleranz, die Stoltenberg und Gleichgesinnte predigen, wird erst dann zur Kraft, wenn sie nicht nur Gedenktage prägt, sondern auch den Umgang mit Roma-Bettlern oder Flüchtlingskindern im ganz normalen Alltag.
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