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24.06.2026 14:50:00
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Hitze lässt Strompreise am späten Abend massiv steigen
Die FPÖ kritisierte in einer Aussendung, dass am Mittwoch der dritte Rekord in Folge beim Strompreis erreicht werde. Die Preisspitzen zeigten sich ausgerechnet bei den dynamischen Preisen am Spotmarkt, "die die Bundesregierung noch vor wenigen Monaten als angebliches Billigstrommodell verkauft hat", schreiben Manfred Haimbuchner, stellvertretender Landesparteiobmann der FPÖ-Oberösterreich und Paul Hammerl, stellvertretender Energiesprecher der FPÖ, in einer gemeinsamen Aussendung. Diese Preise würden nun zur Kostenfalle. Aus Sicht der FPÖ ist diese Preisentwicklung ein weiteres Argument, die CO2-Abgabe abzuschaffen. "Die politische Blockade beim Ausbau der Wasserkraft muss beendet werden, moderne Gaskraftwerke müssen rasch in den Markt gebracht werden und die Bundesregierung muss auf EU-Ebene endlich die Abschaffung der preistreibenden CO2-Kosten einfordern", fordert Haimbuchner.
Sommerliche Wetterbedingungen treiben die Preise
Die hohen abendlichen Strompreise seien "eine direkte Folge der sommerlichen Wetterbedingungen" und ein Symptom für "fehlende Flexibilität" im Stromnetz, erklärte das Hamburger Energieunternehmen 1Komma5Grad. Haushalte mit einem dynamischen Stromtarif und ohne intelligente Energiesteuerung sollten in dieser Zeit auf ihren Verbrauch achten.
Zwar gebe es untertags viel und billigen Strom aus Solaranlagen, gegen Abend sinke die Stromerzeugung durch Photovoltaik jedoch deutlich, während der Wind fast vollständig abflaue. Zugleich steige der Stromverbrauch wegen Klimaanlagen aufgrund der anhaltenden Hitze. Da das kurzfristige Hochfahren von Gaskraftwerken am Abend teuer sei und diese aufgrund des sogenannten Merit-Order-Prinzips preisbestimmend seien, stiegen die Preise dann "rasant" an.
tsk/bel
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