31.05.2024 12:31:00

Inflation im Mai bei 3,3 Prozent

--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Vergleich mit Inflation in der Eurozone (Meldung adaptiert) ---------------------------------------------------------------------

Die Inflationsrate für Österreich ist weiter rückläufig. Im Mai stiegen die Preise im Jahresabstand um 3,3 Prozent, im April waren es noch 3,5 Prozent. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Österreich lag gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei 3,3 Prozent. Die heimische Inflation lag damit abermals deutlich über dem Eurozonen-Schnitt. Im Euro-Raum stiegen die Preise im Mai im Schnitt um 2,6 Prozent und damit wieder etwas stärker als im April (2,4 Prozent).

Vor allem Wohnen und Energie haben die Preise hierzulande weniger stark angetrieben als bisher, auch die Preisanstiege bei Lebensmitteln lagen unter dem Durchschnitt. Allerdings zogen die Preise in der Gastronomie deutlich an, wie die Statistik Austria nach einer Schnellschätzung mitteilte. Gegenüber dem Vormonat gab es keinen Preisanstieg.

Beim nach europäischem Standard ermittelte harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) ergab sich für Österreich gegenüber dem Vormonat April nach vorläufiger Schnellschätzung ein Anstieg um 0,1 Prozent.

"Damit hat Österreich mittlerweile eine geringere Inflationsrate als Spanien. Dort ist der HVPI im Mai auf 3,8 Prozent gestiegen", sagte Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) in einer Stellungnahme. "Expertinnen und Experten gehen weiterhin davon aus, dass sich die österreichische Jahresinflation 2024 im Vorjahresvergleich halbieren wird."

Doch Österreich zählt im Euroraum zu jenen Ländern mit den höchsten Inflationsraten. Im Mai lag Österreich bei den höchsten Raten hinter Belgien (4,9 Prozent), Kroatien (4,3 Prozent), Portugal (3,9 Prozent) und Spanien (3,8 Prozent) auf Platz fünf. Deutschlands Inflation kletterte von 2,4 auf 2,8 Prozent. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden für Lettland (0,2 Prozent), Finnland (0,5 Prozent) sowie Italien und Litauen (0,8 Prozent) geschätzt.

(Redaktionelle Hinweise: GRAFIK 0718-24, Format 88 x 83 mm) cgh/fel/kre

WEB http://www.statistik.at/

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!