03.03.2026 12:08:00

Iran - "Taskforce Versorgungssicherheit" tagte erstmals

Am Dienstag hat in Wien die neue "Taskforce Versorgungssicherheit" getagt, die am Montag in Gefolge des Iran-Krieges beim Wirtschaftsministerium eingerichtet worden ist. Die Versorgungssicherheit ist demnach sowohl bei Gas als auch bei Öl gegeben, die Preisentwicklung werde weiter beobachtet, hieß es danach vom zuständigen Minister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) und Gremiumsmitglied, Wifo-Ökonom Harald Oberhofer. Die Taskforce treffe sich täglich zur neuen Lagebewertung.

Ihr gehören auch die E-Control und das Lieferketteninstitut ASCII an. 18 Indikatoren werden bei jeder Sitzung analysiert. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung abgeleitet, so Hattmannsdorfer, der insgesamt um Beruhigung bemüht war. Mehrfach betonten er und auch Oberhofer beim Pressegespräch, dass die aktuellen Preisausschläge bei Öl und Gas bisher keineswegs an Anstiege der vergangenen drei Jahre heranreichen, dass sich die Lage auch recht rasch wieder beruhigen könne. Denn kein Staat der Welt, weder die kriegsführenden USA noch das Hauptabnehmerland des Iran, China, habe Interesse an einer volatilen, hohen Preislage für Energie.

Zugleich sei der Iran kein bedeutender Lieferant für Österreich. Auch beim Flüssiggas LNG sei der Hauptlieferant mittlerweile die USA. Laut Hattmannsdorfer seien zuletzt nur etwa 15 Prozent des LNG, das in die Alpenrepublik gelangt, aus Katar durch die Straße von Hormuz verschifft worden.

phs/cri

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