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27.05.2026 10:11:00
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"Krone": Einigung der Regierung auf neue Strompreisbremse ab Sommer
"So verhindern wir künftig, dass explodierende Strompreise die Inflation erneut eskalieren lassen", wird Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) von der Zeitung zitiert. Finanziert werden solle die Maßnahme über den bereits bestehenden Energiekrisen-Beitrag der Stromproduzenten. Die Einnahmen daraus steigen automatisch mit den höheren Marktpreisen an. Eine maximale Laufzeit für die Preisbremse sei nicht vorgesehen. Wie die APA aus Regierungskreisen erfuhr, soll eine plötzliche Belastung nach Rückfall des Preises unter der 16,5-Cent-Grenze verhindert werden. Daher sei noch eine dreimonatige Nachlaufzeit geplant. Für kleine und mittelgroße Unternehmen seien auch Mittel im Rahmen des Energiekrisenmechanismus vorgesehen, die Kosten reduzieren sollen, so die "Krone" weiter.
Die Strompreisbremse werde an den Industriestrompreis gekoppelt, den die ÖVP umsetzen wollte. Die "Krone" bezog sich dabei auf Insider. Es werden bis zu 50 Prozent des Großhandelsstrompreises gefördert, wobei die Preisuntergrenze bei fünf Cent pro kWh liege, wie es dazu aus Regierungskreisen hieß. Dies gelte für Unternehmen mit einem Jahresstromverbrauch von mindestens 1 Gigawattstunde (GWh). Zudem solle die Entlastung für maximal 25 Prozent der Stromkosten bei energieintensiven Prozessen gelten.
rst/ivn
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