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11.05.2022 18:40:40
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
Die Ratingagentur Fitch hat der Volkswagen AG eine bessere Bonität bescheinigt. Wie Fitch Ratings mitteilte, hob sie das langfristige Emittenten-Ausfall-Rating des Wolfsburger DAX-Konzerns auf A- von BBB+ an. Der Ausblick ist stabil. Fitch begründete den Rating-Schritt unter anderem mit dem soliden Finanzprofil und der robusten Profitabilität des Autoherstellers.
Union Investment will gegen Achleitner-Nachfolger bei Deutscher Bank stimmen
Die Deutsche Bank muss auf der Hauptversammlung kommende Woche mit Widerstand gegen den designierten neuen Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts rechnen. "Wir werden gegen die Wahl von Alexander Wynaendts stimmen", kündigte Fondsmanagerin Alexandra Annecke von Union Investment im Handelsblatt an. "Der Grund dafür ist Ämterhäufung, er hat aus unserer Sicht zu viele Mandate", sagte sie der Zeitung.
Deutsche Börse hält Nachlassen der Volatilität für wahrscheinlich
Die Deutsche Börse rechnet mit einer geringeren Volatilität an den Börsen im weiteren Jahresverlauf. "Wir gehen nicht davon aus, dass sich die geopolitisch bedingten außergewöhnlichen Kursschwankungen des ersten Quartals im Gesamtjahr fortsetzen", sagt Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer laut Redetext für die am 18. Mai stattfindenden Hauptversammlung.
Home24 weitet Verlust im ersten Quartal aus - Prognose bestätigt
Home24 hat im ersten Quartal weniger umgesetzt und die Verluste ausgeweitet. Der Online-Möbelhändler spürt nach eigenen Angaben die durch Preissteigerungen und Russland-Ukraine-Krieg "stark getrübte Konsumentenstimmung". Für die Prognose im Gesamtjahr sieht sich Home24 dennoch auf Kurs. Der Umsatz soll weiterhin um 2 bis 17 Prozent zulegen, die Marge beim bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes EBITDA) weiterhin zwischen 1 und 5 Prozent landen.
Prozess um Säureangriff auf Innogy-Manager beginnt Ende Juni
Mehr als vier Jahre nach dem Säureanschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy beginnt am 24. Juni ein Prozess vor dem Landgericht Wuppertal. Verantworten muss sich ein 41-jähriger Belgier, der den Angriff auf Bernhard Günther am 4. März 2018 in Haan gemeinsam mit einem weiteren Täter begangen haben soll, wie das Gericht mitteilte. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf absichtlich herbeigeführte gemeinschaftliche schwere Körperverletzung.
Patrizia senkt Gewinnprognose für das laufende Jahr
Der Immobilien-Investor Patrizia zollt dem sich eintrübenden Marktumfeld Tribut. Die zunehmenden Marktunsicherheiten könnten zu Verzögerungen bei Transaktionen führen. Um Kosten zu sparen, will Patrizia zudem einzelne Technologieprojekte abbrechen. Daraus entstehender Aufwand und mögliche Abschreibungen führen zu einer Senkung der Prognose für den operativen Gewinn.
Porsche gründet IR-Ressort und stellt früheren Daimler-Experten ein
Porsche hat in Vorbereitung auf den geplanten Börsengang das Ressort Investor Relations gegründet. Der Sportwagenhersteller will laut Mitteilung seine weltweite Kapitalmarktkommunikation mit Investoren, Analysten und Ratingagenturen verstärken. Zum Leiter der neuen Hauptabteilung sei Björn Scheib ernannt worden. Scheib war von 2009 bis 2021 als Leiter Investor Relations bei der Daimler AG tätig, danach gründete er die Fyncon GmbH, die Unternehmen bei Börsengängen berät. Scheib berichte an Finanzvorstand Lutz Meschke.
Neuer Moderna-CFO nimmt nach nur zwei Tagen im Amt seinen Hut
Der neue Finanzvorstand von Moderna, Jorge Gomez, hat den US-Biotechkonzern nach nur zwei Tagen im Amt schon wieder verlassen. Grund für seinen überraschenden Abgang ist eine interne Untersuchung der Finanzberichterstattung seines früheren Arbeitgebers, wie die Moderna Inc mitteilte. Die Moderna-Aktie gab im frühen US-Handel 1 Prozent ab.
Bund und Land wollen Northvolt Batteriefabrik mit 155 Mio Euro fördern
Die Bundesregierung und das Land Schleswig-Holstein wollen die geplante norddeutsche Batteriezellfabrik von Northvolt mit insgesamt 155,4 Millionen Euro fördern. Das erklärten Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Ministerpräsident Daniel Günther bei der Übergabe des Förderbescheids an das schwedische Unternehmen. Mit den Mitteln wollen Bund und Land die Produktion von Batterien stärker weg von Asien nach Europa bringen, um so die Lieferketten für die Automobilindustrie zu verbessern.
Qiagen kauft in Polen zu
Die Qiagen NV übernimmt die polnische BLIRT SA. Wie der im DAX und TecDAX notierte niederländische Konzern mitteilte, hat er eine Vereinbarungen über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von 96 Prozent an dem in Danzig ansässigen Hersteller von rekombinanten Enzymen für die Life-Sciences-Industrie unterzeichnet. BLIRT beschäftigt rund 90 Mitarbeiter und setzte 2021 weniger als 10 Millionen US-Dollar um.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf
(END) Dow Jones Newswires
May 11, 2022 12:41 ET (16:41 GMT)

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