01.08.2024 13:11:48

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In der Schweiz bleiben die Börsen wegen eines Nationalfeiertages geschlossen.

+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:11 Uhr) +++++

INDEX Stand +- % +-% YtD

E-Mini-Future S&P-500 5.581,75 +0,4% +13,6%

E-Mini-Future Nasdaq-100 19.604,50 +0,5% +12,6%

Euro-Stoxx-50 4.846,50 -0,5% +7,2%

Stoxx-50 4.474,98 -0,4% +9,3%

DAX 18.378,06 -0,7% +9,7%

FTSE 8.393,22 +0,3% +8,2%

CAC 7.469,61 -0,8% -1,0%

Nikkei-225 38.126,33 -2,5% +13,9%

EUREX Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD

Bund-Future 133,91 -0,11 -3,76

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 78,69 77,91 +1,0% +0,78 +10,3%

Brent/ICE 81,54 80,84 +0,9% +0,70 +8,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 36,53 35,72 +2,3% +0,81 +9,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.435,10 2.448,13 -0,5% -13,03 +18,1%

Silber (Spot) 28,87 29,08 -0,7% -0,21 +21,4%

Platin (Spot) 969,53 979,10 -1,0% -9,57 -2,3%

Die Ölpreise steigen nach den Vortagesaufschlägen weiter. Die Preise für die Sorten WTI und Brent. Am Markt verweist man weiter auf die gestiegenen geopolitischen Risiken im Nahen Osten, nach der Ermordung des politischen Führers der Hamas. "Der Markt wird wahrscheinlich eine größere geopolitische Risikoprämie einpreisen müssen, bis diese Spannungen nachlassen", so Analysten der ING.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Wall Street dürfte am Donnerstag mit leichten Aufschlägen starten. Der Future auf den S&P-500 legt vorbörslich um 0,4 Prozent zu. Gesprächsthema am Markt ist weiter der Zinsentscheid der US-Notenbank vom Mittwoch. Daneben läuft die Berichtssaison munter weiter. Nach Handelsschluss in den USA werden Intel, Amazon und Apple Quartalszahlen vorlegen. Die Fed hat am Mittwoch wie erwartet die Leitzins unverändert belassen, gleichzeitig aber eine erste Zinssenkung für September angedeutet. Am Markt wartet man nun auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli, der am Freitag veröffentlicht wird. Sollte sich hier eine weitere Abkühlung zeigen, dürfte dies die Erwartungen an eine Zinssenkung im September weiter erhöhen, heißt es. Unter den Einzelwerten legen Meta Platforms vorbörslich um 7 Prozent zu. Der Konzern hat im zweiten Quartal von starken Werbeeinnahmen profitiert. Der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp übertraf dabei die Erwartungen der Analysten. Qualcomm (-1,3%) hat im dritten Geschäftsquartal dank des Umsatzwachstums in seinem Halbleitersegment QCT einen höheren Gewinne von 2,13 (Vj: 1,8) Milliarden Dollar erzielt. Der Umsatz stieg von 8,45 auf 9,39 Milliarden Dollar. Für das laufende vierte Quartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz zwischen 9,5 und 10,3 Milliarden Dollar.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

13:30 US/Intercontinental Exchange Group Inc, Ergebnis 2Q

22:00 US/Booking Holdings Inc, Ergebnis 2Q

22:02 US/Intel Corp, Ergebnis 2Q

22:05 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 2Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 3Q

DIVIDENDENABSCHLAG

Reckitt Benckiser 0,80 GBP

Relx 0,18 GBP

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:30 US/Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 2Q

annualisiert

PROGNOSE: +1,8% gg Vq

1. Quartal: +0,2% gg Vq

Lohnstückkosten

PROGNOSE: +1,7% gg Vq

1. Quartal: +4,0% gg Vq

15:45 US/Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) Juli

PROGNOSE: 49,5

1. Veröff.: 49,5

zuvor: 51,6

16:00 US/Bauausgaben Juni

PROGNOSE: +0,2% gg Vm

zuvor: -0,1% gg Vm

16:00 US/ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Juli

PROGNOSE: 48,9 Punkte

zuvor: 48,5 Punkte

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Leichter - Grund dafür ist zum einen der Konflikt im Nahen Osten, der sich weiter auszuweiten droht. Für zunehmende Ungewissheit sorgt, wie der Iran auf die Ermordung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh reagieren wird. Zum anderen überrascht die Berichtssaison heute negativ, vor allem die Automobilhersteller aus Deutschland. Defensive Sektoren wie Einzelhändler oder Telekoms notieren im Plus, Automobilwerte und Banken auch wegen enttäuschender Quartalszahlen von Mercedes und Societe Generale im Minus. Die Börse in der Schweiz bleibt heute wegen eines Nationalfeiertages geschlossen. Daimler Truck fallen um 3,5 Prozent. Die Citi verweist auf die gesenkte Prognose. Diese deute eine Reduzierung der EBIT-Marktschätzungen für die Industriesparte sowie für den Konzern an. BMW verlieren 2,8 Prozent. Vor allem höhere Kosten hätten dafür gesorgt, dass diverse Gewinnerwartungen nicht ganz erreicht worden seien, hieß es. Trotz Zahlen, die sich im Rahmen der Erwartungen bewegen, geht es für VW 1,4 Prozent nach unten. Wie bei BMW macht sich auch hier der Kostendruck etwas deutlicher bemerkbar als erwartet. Erfreut über die Geschäftszahlen von MTU (+6%) äußern sich Händler. Vor allem der deutliche EBIT-Anstieg sei eine Überraschung. Um 11 Prozent nach oben schießen Rolls-Royce. Wie auch MTU hat der Triebwerkshersteller die Erwartungen an seine Quartalszahlen übertroffen. Positiv werden die Geschäftszahlen von Vonovia an der Börse gesehen. Nach Angaben des Unternehmens zeichne sich zur Jahresmitte ein positiver Trend ab und folglich werde das obere Ende der Jahresprognose für Mietwachstum, bereinigtes EBITDA und bereinigtes EBT erwartet. Vonovia rücken 4,6 Prozent vor, die Aktie der Tochter Deutsche Wohnen um 4,2. Mit Abschlägen von 7,5 Prozent reagieren Societe General auf die Zweitquartalszahlen. RBC spricht von einer enttäuschenden Entwicklung der Nettozinseinnahmen im Privatkundengeschäft. BAE Systems (+0,8%) hat bessere Geschäftszahlen vorgelegt. Laut JP Morgan ist der Umsatz 3 Prozent besser als die Erwartung ausgefallen, das EBITA 2 Prozent und der Gewinn je Aktie 2 Prozent. Um 9,2 Prozent nach oben springen Baywa. Hier treibt ein Bericht des Handelsblattes, wonach man sich mit den Gläubigern über eine Finanzierung geeinigt habe.

+++++ DEVISEN +++++

zuletzt +/- % Do, 8.12 Uhr Mi, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0790 -0,3% 1,0822 1,0822 -2,3%

EUR/JPY 162,02 -0,2% 162,19 162,77 +4,1%

EUR/CHF 0,9463 -0,5% 0,9494 0,9520 +2,0%

EUR/GBP 0,8457 +0,4% 0,8431 0,8424 -2,5%

USD/JPY 150,15 +0,2% 149,88 150,41 +6,6%

GBP/USD 1,2758 -0,8% 1,2836 1,2845 +0,3%

USD/CNH (Offshore) 7,2547 +0,4% 7,2379 7,2243 +1,8%

Bitcoin

BTC/USD 64.558,20 -0,6% 64.181,10 66.473,80 +48,3%

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar etwas fester. Der Dollarindex steigt um 0,3 Prozent. Der Abwertungspielraum des Dollars dürfte begrenzt sein, selbst nachdem die US-Notenbank am Mittwoch angedeutet hat, dass sie die Zinssätze bald senken könnte, so Commerzbank-Analyst Michael Pfister. Notenbank-Chef Powell habe sich aber in anderer Hinsicht vorsichtig geäußert, indem er bekräftigte, dass die Wirtschaft jetzt im Gleichgewicht sei. "Daher würde ich die Zinssenkungserwartungen - und damit die Dollarschwäche - nicht weiter vorantreiben, solange keine neuen Daten vorliegen."

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Uneinheitlich - Der Nikkei-225 knickte in Tokio ein. Hintergrund war die Ankündigung weiterer Zinserhöhungen durch die Bank of Japan (BoJ), die am Vortag den Leitzins etwas deutlicher als erwartet auf 0,25 Prozent angehoben hatte. An den anderen Handelsplätzen stützten die positiven Vorgaben der Wall Street, nachdem die US-Notenbank der Hoffnung auf eine Zinssenkung im September neue Nahrung gegeben hatte. Unter Druck standen in Tokio vor allem die Immobilien und die exportorientierten Autowerte. So ging es für Mitsui Fudosan um 8,1 Prozent nach unten und Mitsubishi Estate büßten 9,0 Prozent ein. Toyota Motor reduzierten sich um 8,5 Prozent, nachdem der Nettogewinn im ersten Quartal um 1,7 Prozent gestiegen ist, was aber teilweise auf den schwachen Yen zurückzuführen war. Die Wirtschaft in China schwächelte erneut und weckte bei Anlegern weitere Hoffnungen auf Stützungsmaßnahmen, um die Konjunktur anzukurbeln. Der am Berichtstag veröffentlichte Caixin-Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juli knapp unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten, nach 51,8 Punkten im Vormonat. In Seoul fielen die Aktien von Samsung Electronics um 1,0 Prozent. Die Papiere hatten nach starken Quartalszahlen zur Wochenmitte jedoch um 3,6 Prozent zugelegt. Hier sei es nun zu Gewinnmitnahmen gekommen, hieß es. In Sydney markierte der S&P/ASX 200 erneut ein Rekordhoch. Die Inflationsdaten für Juni am Vortag hatten Befürchtungen vor Zinserhöhungen abgeschwächt.

+++++ CREDIT +++++

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 01, 2024 07:12 ET (11:12 GMT)

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