28.02.2017 22:33:56

Mittelbayerische Zeitung: Noch vieles vage / Kommentar zur FDP

Regensburg (ots) - Nicht einmal mehr Hohn und Spott der Satiresendungen ergoss sich über die FDP, nachdem sie 2013 aus dem Bundestag geflogen war. Die Liberalen, die so lange mitregiert hatten wie keine andere Partei im Land, war plötzlich weg, war mausetot. Zumindest medial war sie kaum noch vorhanden. Allerdings scheint die liberale Bewegung Überlebensfähiger zu sein, als viele nach der vergeigten Bundestagswahl annahmen. Hinzu kommt, dass die Partei nach dem großen Polit-Entertainer Guido Westerwelle, der leider viel zu früh verstorben ist, nach dem glücklosen Spitzenkandidaten Rainer Brüderle oder dem Kurzzeit-Parteichef Philipp Rösler mit Christian Lindner zumindest personell wieder einen verlässlichen, nicht zum Polit-Klaumauk neigenden Vorsitzenden hat. Lindner hat den gebeutelten Liberalen wieder Selbstbewusstsein eingeimpft, hat ihnen Mut gemacht. Doch programmatisch ist beim brillanten Redner noch vieles vage. Wie genau sich der moderne Liberalismus heute definiert, sagt Lindner nicht. Er flüchtet vielmehr in wohlklingende Sprachhülsen, wie der von der "vernünftigen Mitte". Die FDP muss liefern.

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