22.10.2014 18:52:59
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Mitteldeutsche Zeitung: zu Konjunktur
Halle (ots) - Mit Ukraine-Krise, Nahost-Krieg und schwachem
Wachstum in Südeuropa mangelt es auch nicht an schlechten
Nachrichten. Deren reale wirtschaftlichen Auswirkungen sind bisher
aber begrenzt. Das zeigt sich auch in Sachsen-Anhalt. Die
Auftragsbücher vieler Firmen sind gut gefüllt, die Maschinen arbeiten
mit hoher Auslastung. Und dennoch führen die vielen Negativ-Meldungen
dazu, dass die Stimmung in der Unternehmerschaft gekippt ist. Dies
führt in der Folge dazu, dass Investitionen gebremst und
Neueinstellungen verschoben werden. So wird aus einem gefühlten ein
tatsächlicher Abschwung. Noch ist es nicht soweit. Der Ruf nach
staatlichen Investitionen, die die Wirtschaft ankurbeln, ist
verfrüht. Vielmehr liegt es an den Unternehmern, kühlen Kopf zu
bewahren, Geschäfte zu machen. Damit gute Nachrichten den schlechten
entgegenstehen.
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