07.04.2026 07:33:41

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Hongkong findet wegen eines gesetzlichen Feiertags im Anschluss an Ostermontag kein Börsenhandel statt.

+++++ TAGESTHEMA +++++

US-Präsident Trump sagte am Montag, er werde eine für Dienstag gesetzte Frist für den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen oder Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes zu riskieren, nicht verschieben. "Sie wird nicht noch einmal verschoben", sagte Trump gegenüber Reportern bei einer Ansprache im Weißen Haus. "Ich habe ihnen eine Chance gegeben und ich hoffe, sie nutzen die Chance. Wenn nicht, gibt es Ärger." Zuvor hatte der Iran einen Vorschlag der USA und regionaler Vermittler abgelehnt, die Feindseligkeiten für 45 Tage im Austausch für die Öffnung der strategischen Wasserstraße einzustellen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

14:00 DE/Gea Group AG, Pre-Close-Call 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- IT

09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe März

PROGNOSE: 50,8

zuvor: 52,3

- FR

09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) März

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 48,3

zuvor: 49,6

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 48,3

zuvor: 49,9

- DE

09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) März

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 51,2

zuvor: 53,5

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 51,9

zuvor: 53,2

- EU

10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone

(2. Veröffentlichung) März

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 50,1

zuvor: 51,9

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 50,5

zuvor: 51,9

- GB

10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) März

PROGNOSE: k.A.

1. Veröff.: 51,2

zuvor: 53,9

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

Index zuletzt +/- %

DAX Futures 23.296,00 +0,0

E-Mini-Future S&P-500 6.621,75 -0,4

E-Mini-Future Nasdaq-100 24.226,75 -0,5

Topix (Tokio) 3.646,98 +0,1

Hang-Seng (Hongk.) 25.116,53 -0,7

Shanghai-Comp. 3.882,63 +0,1

Donnerstag:

INDEX zuletzt +/- %

DAX 23.168,08 -0,6

DAX-Future 23.395,00 -0,3

XDAX 23.214,80 +0,2

MDAX 28.916,26 -1,0

TecDAX 3.467,91 -0,5

SDAX 16.724,07 -0,5

Euro-Stoxx-50 5.692,86 -0,7

Stoxx-50 4.967,21 -0,2

Dow-Jones 46.669.88 +0,4 (Montag)

S&P-500 6.611,83 +0,4 (Montag)

Nasdaq Composite 21.996,34 +0,5 (Montag)

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA (Donnerstag)

Ausblick: Nach dem langen Osterwochenende werden die europäischen Aktienmärkte am Dienstag zunächst kaum verändert erwartet. Zunächst gilt es, die Nachrichten vom Wochenende zu beurteilen und einzupreisen. Hier ist zum einen der US-Arbeitsmarktbericht von Freitag zu nennen, der besser als erwartet ausgefallen war. Dies bedeutet auf der einen Seite, dass die US-Wirtschaft auch im März gut lief. Mit Blick auf die US-Notenbank ist es andererseits dagegen wahrscheinlicher, dass sie eine restriktive Zinspolitik fährt. Aus Asien hatte Samsung ein fulminantes erstes Quartal in Aussicht gestellt. Dies sollte nun den europäischen Technologiewerten zugutekommen. Für die kommenden Tage entscheidend wird, wie sich der Nahost-Konflikt entwickelt. Hier steht das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump im Raum, das er dem Iran gesetzt hat, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt wieder passierbar zu machen. Der weiter gestiegene Ölpreis dürfte die Blicke der Investoren vor allem auf die Transportunternehmen lenken. Zuletzt belastete die Entwicklung bereits die Fluglinien, nicht wegen des teuren Kerosin, sondern wegen dessen Verfügbarkeit.

Rückblick: Leichter - Taktgeber waren weiter Aussagen zum Iran-Krieg, die das Ausmaß der Risikobereitschaft der Anleger bestimmen. US-Präsident Donald Trump signalisierte in seiner mit Spannung erwarteten Rede weitere Militärschläge gegen den Iran, was die Befürchtung von Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten neu entfachte und den Appetit auf Risikoanlagen dämpfte. Aktien und Anleihen verloren daraufhin deutlich, während Öl stark zulegte. Im späten Handel kursierte dann eine Meldung, wonach der Iran an einer Einigung über die Straße von Hormus arbeitet, die Teheran aktuell blockiert. Daraufhin verringerten die Kurse ihre Verluste. Die Sorgen um eine weitere Eskalation des Iran-Krieges drückten die Aktien von Fluggesellschaften ins Minus, die damit ihre Vortagesgewinne anteilig wieder einbüßten. Auch belasteten die wieder kräftig steigenden Ölpreise das Sentiment. Die Aktien der Lufthansa verloren 3,4 Prozent, Air-France-KLM büßten 3,8 Prozent ein und Ryanair fielen um 2 Prozent. Der Reisesektor verlor 0,4 Prozent. Den stärksten Sektor stellten im Zuge des Ölpreisanstiegs die Öl- und Gaswerte mit plus 1,9 Prozent, gefolgt von Versorgern, die im Schnitt 1,6 Prozent gewannen. Die steigenden Marktzinsen drückten dagegen Technologiewerte um 1 Prozent. Auch Banken tendierten schwach, der Sektor fiel um 1,2 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX (Donnerstag)

Leichter - Im DAX verloren Infineon 3 Prozent - die steigenden Renditen an den Anleihemärkten sind keine guten Nachrichten für den zinssensiblen Sektor. Die Aktie der Deutschen Telekom (-3,4%) wurde ex Dividende in Höhe von 1 Euro gehandelt. Mit Aufschlägen von 1,9 Prozent trotzten Deutsche Börse dem widrigen Gesamtmarktumfeld und führten die Gewinnerliste im DAX an. Mit der Rückkehr der Volatilität war die Aktie wieder gefragt. Nach dem Abverkauf vom Vortag ging es für Verbio wieder um 7,4 Prozent nach oben. Der Produzent von Biokraftstoffen ist ebenfalls einer der Gewinner des Irankriegs. Die Aktie von Mutares schloss nach der Platzierung von 1,08 Millionen neuen Aktien 2,8 Prozent tiefer bei 27,40 Euro.

XETRA-NACHBÖRSE (Donnerstag)

Gut behauptet haben sich die Aktienkurse am Donnerstag im nachbörslichen Handel gezeigt, nachdem die US-Börsen ihre Verluste wettgemacht und leicht ins Plus gedreht hatten. Wegen des bevorstehenden langen Osterwochenendes waren Nachrichtenlage und Umsätze jedoch sehr dünn. Auffällige Bewegungen in Einzelwerten wurden nicht beobachtet.

USA - AKTIEN (Montag)

Etwas fester - Zurückhaltung hat am Ostermontag den Handel an der Wall Street dominiert. US-Präsident Donald Trump sagte, er werde die für Dienstag gesetzte Frist für den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen oder Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes zu riskieren, nicht verschieben. Zuvor hatte der Iran einen Vorschlag der USA und regionaler Vermittler abgelehnt, die Feindseligkeiten für 45 Tage im Gegenzug für die Öffnung der strategischen Wasserstraße einzustellen. US-Präsident Trump sagte in einer Reaktion, er habe den Gegenvorschlag gesehen und dieser sei für einen Waffenstillstand nicht gut genug. Das US-Militär trifft derzeit Vorbereitungen für mögliche Angriffe auf Energieziele im Iran, hieß es von mehreren US-Beamten. Keine Auswirkungen hatte der US-Arbeitsmarktbericht für März, der am Freitag veröffentlicht wurde, und auf den der Markt erst am Berichtstag reagieren konnte Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im März deutlich stärker gestiegen als erwartet, während die Arbeitslosenquote nahezu stabil blieb. Am Berichtstag wurde der ISM-Index für die US-Dienstleister im März veröffentlicht, der ebenfalls für keinen Impuls sorgte. Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche ist demnach langsamer gewachsen. Bei den Einzelwerten stiegen Soleno Therapeutics um 32,3 Prozent. Neurocrine Biosciences hat dem Kauf von Soleno für 2,9 Milliarden US-Dollar zugestimmt, einem Entwickler von Behandlungen für seltene Krankheiten. Die Aktien von Neurocrine stiegen um 0,7 Prozent. Paramount Skydance hat verbindliche Eigenkapitalzusagen in Höhe von fast 24 Milliarden US-Dollar von drei Staatsfonds unter Führung Saudi-Arabiens erhalten, um die Übernahme von Warner Bros. Discovery zu stützen. Dies berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Paramount-Titel kletterten um 3,5 Prozent.

USA - ANLEIHEN (Montag)

Die Notierungen am US-Anleihemarkt legten leicht zu, nachdem US-Präsident Trump das Ultimatum gegen den Iran nicht verlängern will. Teilnehmer sprachen von leichten Umschichtungen in den "sicheren Hafen" Anleihen. Für die Rendite zehnjähriger Papiere ging es um 1,0 Basispunkt auf 4,34 Prozent nach unten.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2026 01:34 ET (05:34 GMT)

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