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25.07.2024 07:33:57
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Sehr schwach - Belastet wurde die Wall Street von schwachen Geschäftszahlen von Tesla und der Google-Mutter Alphabet. Tesla knickten um 12,5 Prozent ein. Der Konzern hat im zweiten Quartal einen um 45 Prozent gesunkenen Nettogewinn von 1,5 Milliarden Dollar verzeichnet. Der Elektroauto-Hersteller bekommt weiterhin die Auswirkungen der geringeren Nachfrage und des härteren Wettbewerbs zu spüren. Der Google-Mutterkonzern Alphabet (-5,0%) hat im zweiten Quartal Gewinn und Umsatz kräftig gesteigert. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum der Werbeeinnahmen im Vergleich zum Jahresauftakt. Zudem stellte der Konzern aufgrund von Investitionen schwächere Margen für das dritte Quartal in Aussicht. Texas Instruments (unv.) hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet und weniger verdient. Der Chip-Hersteller übertraf allerdings die Markterwartungen zum Gewinn. Visa (-4,0%) hat im dritten Geschäftsquartal dank höherer Zahlungsvolumen mehr umgesetzt und verdient. Bereinigt lag der Gewinn je Aktie im Rahmen der Analystenerwartungen. Bei den Erlösen hatten Analysten einen Tick mehr erhofft. AT&T (+5,2%) hat im abgelaufenen Quartal zum zweiten Mal in Folge unter dem Strich deutlich mehr Telefonkunden hinzugewonnen als erwartet, auch wenn der Gesamtumsatz leicht hinter den Erwartungen zurückblieb. GE Vernova (-4,5%) hat im zweiten Quartal einen Milliardengewinn eingefahren. Das Unternehmen steigerte aber den Umsatz nur leicht, weil das Windkraftgeschäft einen deutlichen Rückgang verbuchte. Konjunkturdaten zeigten Licht und Schatten. So hat sich die Aktivität in der US-Wirtschaft laut einer Umfrage von S&P Global im Juli belebt. Die Neubauverkäufe sind im Juni indessen um 0,6 Prozent auf 617.000 gesunken. Ökonomen hatten mit 640.000 gerechnet.
USA - ANLEIHEN
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,43 -6,1 4,49 1,1
5 Jahre 4,17 +1,0 4,16 17,2
7 Jahre 4,21 +2,4 4,19 24,2
10 Jahre 4,29 +3,7 4,25 40,8
30 Jahre 4,55 +6,4 4,49 57,9
Am Anleihemarkt legten die Renditen zu. Hier dürften die Inflationsdaten am Freitag den nächsten Impuls setzen, hieß es.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mi, 17:02 % YTD
EUR/USD 1,0839 -0,0% 1,0840 1,0857 -1,9%
EUR/JPY 165,70 -0,6% 166,67 166,42 +6,5%
EUR/CHF 0,9574 -0,2% 0,9596 0,9594 +3,2%
EUR/GBP 0,8411 +0,2% 0,8398 0,8403 -3,0%
USD/JPY 152,84 -0,6% 153,75 153,29 +8,5%
GBP/USD 1,2887 -0,2% 1,2909 1,2921 +1,3%
USD/CNH 7,2557 -0,2% 7,2667 7,2642 +1,9%
Bitcoin
BTC/USD 64.162,00 -2,3% 65.673,00 66.747,30 +47,4%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
Der Dollar zeigte sich etwas leichter. Der Dollar-Index fiel um 0,1 Prozent. Commerzbank-Devisenanalystin Antje Praefcke sieht in US-Wirtschaftsdaten, die die Erwartung an einen schnellen Zinssenkungszyklus in den kommenden Monaten festigten, wahrscheinlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Dollar. Eine erste Zinssenkung im September sei fast vollständig eingepreist und der Markt sehe gute Chancen auf zwei weitere Senkungen vor Jahresende. Wenn die Daten zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal am Donnerstag und die Daten zum Index der persönlichen Konsumausgaben am Freitag diese Erwartungen unterstützten, werde die Reaktion des Dollar verhalten ausfallen, mutmaßte sie. "Ich würde jedoch eine stärkere Bewegung erwarten, wenn die Daten Zweifel an den Markterwartungen aufkommen lassen."
+++++ ROHSTOFFE +++++
ÖL / GAS
ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 76,82 77,59 -1,0% -0,77 +7,7%
Brent/ICE 81,08 81,71 -0,8% -0,63 +6,8%
Die Ölpreise stiegen nach den Vortagesverlusten wieder. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um jeweils 0,8 Prozent. Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche stärker gesunken als erwartet, was auf eine gestiegene Nachfrage hindeutet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 3,741 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um 1,2 Millionen Barrel vorhergesagt. Die Benzinbestände nahmen um 5,572 Millionen Barrel ab. Hier hatten Analysten ein Minus von 0,7 Millionen Barrel erwartet.
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.369,77 2.397,49 -1,2% -27,73 +14,9%
Silber (Spot) 27,75 29,03 -4,4% -1,27 +16,7%
Platin (Spot) 939,60 952,60 -1,4% -13,01 -5,3%
Kupfer-Future 4,06 4,11 -1,3% -0,05 +2,9%
Der Goldpreis gab mit den gestiegenen Marktzinsen nach. Der Preis für die Feinunze sank um 0,4 Prozent.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
KONJUNKTUR SÜDKOREA
Das Bruttoinlandsprodukt der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens wuchs im Zeitraum April-Juni im Jahresvergleich um 2,3 Prozent und damit langsamer als das revidierte Wachstum von 3,3 Prozent im Vorquartal, wie vorläufige Daten der Bank of Korea zeigten. Im Quartalsvergleich schrumpfte die Wirtschaft um 0,2 Prozent, nachdem sie im ersten Quartal noch um 1,3 gewachsen war. Dies war das schwächste Ergebnis seit Ende 2022. Fünf vom Wall Street Journal befragte Ökonomen waren im Schnitt von einem Wachstum von 2,4 Prozent im Jahresvergleich und einem Rückgang von 0,1 Prozent im Quartalsvergleich ausgegangen.
ZINSEN CHINA
Die chinesische Notenbank hat unerwartet den Zinssatz für mittelfristige Kredite an Banken gesenkt, nur wenige Tage nach der überraschenden Senkung des kurzfristigen Leitzinses zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft des Landes. Die People's Bank of China (PBoC) senkte den Zinssatz für ihre einjährige mittelfristige Kreditfazilität auf 2,3 Prozent von 2,5 Prozent, erstmals seit August, wie aus einer offiziellen Erklärung hervorgeht. Außerdem stellte sie dem Markt über diese Fazilität Liquidität in Höhe von 200 Milliarden Yuan (rund 25,4 Milliarden Euro) zur Verfügung.
FRAPORT
Am Frankfurter Flughafen finden derzeit kein Flugbetrieb statt. Wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport auf Anfrage von Dow Jones Newswires bestätigte, sind Demonstranten in das Flughafengelände eingedrungen. Die Bundespolizei sei im Einsatz. Die Gruppe "Letzte Generation" teilte separat mit, dass sechs ihrer Aktivisten seit 5 Uhr am Flughafen aktiv sind.
BAYWA
Im ersten Halbjahr erzielt Baywa nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von 10,7 (Vj: 12,6) Milliarden Euro und ein EBITDA von 149,5 (322,1) Millionen Euro. Das vorläufige EBIT-Ergebnis im zweiten Quartal beträgt 61,3 Millionen nach einem negativen EBIT von minus 61,3 Millionen Euro im ersten Quartal. Diese EBIT-Zahlen stehen jedoch noch unter dem Vorbehalt der durch die Aktienkursentwicklung erforderlich gewordenen und noch durchzuführenden Impairment-Überprüfungen, so das Unternehmen. Die EBIT-Prognose für 2024 wurde aufgrund der Impairment-Überprüfung zurückgezogen.
SILTRONIC
Siltronic hat im zweiten Quartal bei Umsatz und Gewinn Federn gelassen, aber die Erwartungen deutlich übertroffen. Die Ziele für das Gesamtjahr hat das Unternehmen beim Umsatz leicht angehoben und bei der operativen Gewinnmarge auf den oberen Teil der Zielspanne eingegrenzt.
Die Zahlen zum zweiten Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG
2. QUARTAL 2Q24 ggVj 2Q24 ggVj 2Q23
Umsatz 351 -13% 332 -18% 404
EBITDA 91 -24% 69 -42% 119
EBITDA-Marge 25,8 -- 20,7 -- 29,4
EBIT 33 -53% -1,2 -- 70
Ergebnis nach Steuern 22 -64% -11 -- 61
Ergebnis je Aktie 0,73 -60% -0,40 -- 1,83
NORDEX
Die Zahlen zum ersten Halbjahr (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG
1H 1H24 ggVj 1H24 ggVj 1H23
Umsatz 3.434 +25% 3.240 +18% 2.753
EBITDA 118 -- 115 -- -114
EBITDA-Marge 3,4 -- 3,5 -- -4,2
Konzernergebnis -13 -- -18 -- -299
Ergebnis je Aktie -0,05 -- -0,08 -- -1,34
DEUTSCHE BAHN
hat einem Agenturbericht zufolge im ersten Halbjahr einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro eingefahren. Einschließlich der Zinszahlungen des hoch verschuldeten Konzerns habe das Minus 1,2 Milliarden Euro betragen, berichtet Reuters unter Berufung auf Konzernunterlagen, die der Agentur am Mittwoch vor der geplanten Veröffentlichung des Zwischenberichts für das erste Geschäftshalbjahr vorlagen.
CARREFOUR
hat seine Jahresziele bekräftigt, obwohl die Auswirkungen der Hyperinflation in Argentinien den Nettogewinn des Konzerns im ersten Halbjahr massiv belastet haben. Der Nettogewinn für die ersten sechs Monate des Jahres brach auf 25 Millionen Euro ein von 867 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Rückgang sei vor allem auf den Anstieg der Finanzaufwendungen von 276 Millionen Euro ein Jahr zuvor auf 430 Millionen Euro zurückzuführen, der hauptsächlich auf die durch die Hyperinflation in Argentinien verursachte Volatilität zurückzuführen sei.
KERING
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
July 25, 2024 01:33 ET (05:33 GMT)
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