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06.09.2024 07:33:43
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Yen wertet am Morgen weiter auf. Bank of America erklärt, dass der Dollar auch nach seiner übermäßigen Abwertung im August noch Spielraum nach unten aufweise. Die erste Zinssenkung der Fed, die im September erwartet werde, dürfte die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen drücken und so zur weiteren Dollarschwäche beitragen.
+++++ ROHSTOFFE +++++
ÖL
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 69,19 69,15 +0,1% +0,04 -2,5%
Brent/ICE 72,70 72,69 +0,0% +0,01 -3,5%
Die Ölpreise wurden weiter von der Befürchtung einer konjunkturbedingt geringeren Nachfrage belastet. Sie profitierten nicht nachhaltig davon, dass die Rohölvorräte der USA wider Erwarten in der vergangenen Woche deutlich gesunken waren. Auch die Entscheidung der Opec, die derzeit geltenden Fördermengenkürzungen um zwei Monate zu verlängern, stützte nicht. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI ermäßigte sich um 0,7 Prozent auf 69,15 Dollar.
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.518,86 2.516,77 +0,1% +2,09 +22,1%
Silber (Spot) 28,85 28,83 +0,1% +0,03 +21,4%
Platin (Spot) 932,18 929,00 +0,3% +3,18 -6,0%
Kupfer-Future 4,08 4,08 +0,0% +0,00 +3,5%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
Der schwächere Dollar und die gesunkenen Marktzinsen verschafften Gold Zulauf, das überdies vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger in einem von Konjunktursorgen geprägten Umfeld profitierte. Der Preis für eine Feinunze stieg um 0,8 Prozent auf 2.516 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
AUTOVISION
Die wirtschaftlichen Probleme von Volkswagen verschärfen auch die Krise beim Personaldienstleister Autovision. Allenfalls für rund 1.500 der bisher 3.600 Zeitarbeitnehmer von Autovision sehe man künftig noch Bedarf, heißt es intern. (Wirtschaftswoche)
DEUTSCHE BAHN
Vorstandschef Richard Lutz hat vor seinen mittleren und oberen Führungskräften eingeräumt, eine Mitschuld an der Krise des Konzerns zu tragen. "An vielen Stellen war ich auch Teil des Problems, weil ich eben die Dinge vielleicht nicht so zugespitzt habe", sagte er Teilnehmern zufolge in einer internen Schalte mit Führungskräften des Bahn-Konzerns. "Wir haben schwierige und harte Zeiten vor uns", sagte Lutz demnach. "Wir müssen radikaler, fundamentaler denken als vorher." (Spiegel)
BBVA / BANCO SABADELL
Die spanische BBVA hat nach eigenen Angaben von der Europäischen Zentralbank (EZB) die Zusage erhalten, dass es von der EZB keine Einwände gegen eine Übernahme des spanischen Konkurrenten Banco de Sabadell gibt. Die BBVA arbeitet an einer feindlichen Übernahme von Sabadell.
RAIFFEISENBANK INTERNATIONAL
stößt nach einem Gerichtsurteil in Russland bei ihrem Verkaufsprozess um eine Mehrheitsbeteiligung an ihrer russischen Tochter AO Raiffeisenbank auf erhebliche Probleme. Die Österreicher rechnen nach eigenen Angaben vom Donnerstag jetzt mit weiteren Verzögerungen in der Sache und verweisen darauf, dass ein russisches Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen hat, wodurch alle AO-Raiffeisenbank-Aktien einer Verfügungsbeschränkung unterliegen.
BROADCOM
hat ihren Umsatz im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal dank KI-Chips und der Übernahme von VMware kräftig gesteigert. Gleichzeitig verbuchte der Chip- und Softwarekonzern einen Verlust. Der Ausblick fiel schwächer aus als erwartet.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/err/cln/flf
(END) Dow Jones Newswires
September 06, 2024 01:34 ET (05:34 GMT)
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