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25.09.2024 07:31:48
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Goldpreis setzte im US-Handel seine Rekordjagd fort und markierte im Verlauf mit 2.672 Dollar je Feinunze erneut ein Allzeithoch. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,3 Prozent auf 2.663 Dollar. Der Goldpreis hat damit an sieben der letzten neun Handelstage neue Höchststände erreicht, merkte die Commerzbank an. Mit einem Plus von fast 24 Prozent im bisherigen Jahresverlauf verzeichne Gold das beste Jahr seit 2010 und übertreffe fast alle anderen Anlageklassen. Es profitiere von seinem Status als "sicherer Hafen" und als zinslose Anlage in Zeiten fallender Zinsen.
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CHINA - Geldpolitik
Die chinesiche Notenbank hat wie avisiert weitere Zinsen gesenkt und den Satz für die einjährige mittelfristige Kreditfazilität von 2,3 auf 2,0 Prozent reduziert. Sie hatte am Vortag bei Vorstellung eines ganzen Maßnahmenbündels bereits erklärt, dass der siebentägige Reverse-Repo-Satz von 1,7 auf 1,5 Prozent gesenkt werde, um die Kreditkosten der mittelfristigen Kreditfazilität um 30 Basispunkte zu senken.
DEUTSCHLAND - Wirtschaftspolitik
Bundeskanzler Olaf Scholz will laut einem Medienbericht mit einem umfangreichen Unterstützungspaket Arbeitsplätze in der deutsche Automobilindustrie retten. Auch die Energiekosten will er anpacken. "Wir müssen alles dafür tun, um für Arbeitsplätze in Deutschland zu kämpfen", sagte er nach Informationen der "SZ".
EZB
Eines der falkenhaften Mitglieder des EZB-Rats rechnet damit, dass die EZB ihre Zinsen mindestens bis Mitte nächsten Jahres senken wird. "Ich gehe davon aus, dass wir die Leitzinsen in der nächsten Zeit weiter schrittweise senken werden, auch in der ersten Hälfte des Jahres 2025", sagte Klaas Knot dem niederländischen Fernsehsender Nieuwsuur, wie Reuters berichtet. "Ich erwarte nicht, dass die Zinsen auf das extrem niedrige Niveau zurückkehren, das wir vor der Pandemie hatten. Sie werden sich wahrscheinlich auf einem etwas natürlicheren Niveau einpendeln. Ich weiß nicht genau, wo, aber irgendwo mit einer 2 beginnend", sagte er. Aktuell liegt der Bankeinlagensatz bei 3,50 Prozent.
ÖLNACHFRAGE
Die globale Ölnachfrage dürfte über die nächsten zweieinhalb Jahrzehnte wachsen. Die Opec rechnet in ihrem Weltölbericht mit einem Anstieg der Nachfrage auf 120,1 Millionen Barrel am Tag im Jahr 2050 von 102,2 Milliarden im vergangenen Jahr. Das Kartell geht davon aus, dass Öl einen Anteil am weltweiten Energiemix von knapp 30 Prozent halten wird.
RIO TINTO
will die Margen und Renditen in seinem Aluminiumgeschäft bis 2030 um 5 Prozentpunkte steigern, indem der Konzern die Kosten senkt, den Anteil an recyceltem Aluminium erhöht und auf kostengünstigere erneuerbare Energien umsteigt.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/err/ros/gos
(END) Dow Jones Newswires
September 25, 2024 01:32 ET (05:32 GMT)
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