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30.09.2024 07:30:42
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
zuletzt +/- % 0:00 Fr, 17:10 % YTD
EUR/USD 1,1167 +0,1% 1,1160 1,1172 +1,1%
EUR/JPY 158,50 -0,2% 158,80 159,71 +1,9%
EUR/CHF 0,9388 +0,0% 0,9384 0,9410 +1,2%
EUR/GBP 0,8338 -0,1% 0,8344 0,8335 -3,9%
USD/JPY 141,96 -0,2% 142,29 142,94 +0,8%
GBP/USD 1,3392 +0,1% 1,3374 1,3404 +5,3%
USD/CNH 6,9893 +0,1% 6,9796 6,9835 -1,9%
Bitcoin
BTC/USD 64.494,45 -2,1% 65.878,25 66.301,50 +48,1%
Am Devisenmarkt baute der Dollar seine Vortagesverluste noch leicht aus. Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,1 Prozent. Im Vorfeld der Daten hatte der Greenback noch leicht zugelegt. Die Teilnehmer richteten ihre Blicke bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht für September am kommenden Freitag. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist eine der wichtigsten Säulen für die weitere Zinspolitik der Fed.
+++++ ROHSTOFFE +++++
ÖL
zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 68,57 68,18 +0,6% +0,39 -2,9%
Brent/ICE 72,35 71,98 +0,5% +0,37 -3,9%
Die Ölpreise erholten sich etwas von den kräftigen Vortagesverlusten. Die Notierungen für WTI und Brent stiegen um bis zu 1,2 Prozent. Die Entwicklungen im Nahen Osten und die Auswirkungen von Hurrikan "Helene" auf die Ölförderanlagen im Golf von Mexiko blieben weiter im Blick, hieß es. Bedenken über eine nachlassende globale Nachfrage und die Aussichten auf ein höheres Angebot nach einem Bericht, wonach Saudi-Arabien an seinem Plan festhalten will, die Förderkürzungen im Dezember zu beenden, sorgten aber für ein Minus auf Wochensicht.
METALLE
zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.656,56 2.658,43 -0,1% -1,87 +28,8%
Silber (Spot) 31,58 31,64 -0,2% -0,05 +32,8%
Platin (Spot) 997,28 1.004,05 -0,7% -6,77 +0,5%
Kupfer-Future 4,63 4,57 +1,2% +0,06 +17,0%
Nach der jüngsten Rekordjagd beim Goldpreis ging es für das Edelmetall leicht nach unten. Teilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Der Preis für die Feinunze gab um 0,8 Prozent auf 2.652 Dollar nach. Doch übergeordnet stützen weiterhin die Aussichten auf weitere deutliche Zinssenkungen in den USA. Zudem profitiert Gold vor dem Hintergrund der diversen geopolitischen Spannungen weiterhin von seinem Status als "sicherer Hafen".
+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++
ISRAEL
hat am Sonntag seine Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon fortgesetzt und dabei nach eigenen Angaben einen hochrangigen Hisbollah-Funktionär getötet. Der libanesische Premierminister warnte vor einer Massenflucht, da Hunderttausende vor den Kämpfen fliehen.
ISRAEL
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah getötet. Der 64-jährige Nasrallah war der wichtigste Anführer in der Konstellation der mit dem Iran verbündeten Milizen.
ÖSTERREICH
In Österreich hat die rechte Partei FPÖ bei der Nationalratswahl am Sonntag die größten Stimmenzuwächse verzeichnet und könnte nach den ersten Hochrechnungen erstmals stärkste Kraft im Parlament in Wien werden, berichten der Standard, die Bild-Zeitung und die Frankfurter Allgemeine übereinstimmend. Die Partei des früheren Innenministers Herbert Kickl erhielt demnach 29,1 Prozent.
CHINA KONJUNKTUR
Der offizielle Einkaufsmanagerindex signalisierte im September den fünften Monat in Folge eine schrumpfende Aktivität, was auf eine anhaltende Schwäche in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hindeutet. Der Septemberwert stieg zwar von 49,1 Punkten im August auf 49,8 Zähler und übertraf damit die Erwartungen der Volkswirte, blieb aber unter der 50er-Marke, die eine Ausweitung der Aktivität von einer Kontraktion trennt. Der chinesische PMI für das nicht-verarbeitende Gewerbe, der die Dienstleistungs- und Bautätigkeit erfasst, sank im September leicht auf 50,0 (August: 50,3) Zähler. Die privaten Indikatoren für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in China waren im September rückläufig, was ebenfalls auf eine Schwäche der Wirtschaft hindeutet. Der Caixin PMI für das verarbeitende Gewerbe rutschte im September auf 49,3 von 50,4 Punkten im August.
JAPAN KONJUNKTUR
Japans Industrieproduktion ist im August stärker zurückgegangen als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im August um 3,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. In einer Umfrage des Datenanbieters Quick unter Ökonomen war ein Rückgang um 0,9 Prozent erwartet worden, während im Juli ein Anstieg um 3,1 Prozent verzeichnet worden war.
DEUTSCHLAND INNENPOLITIK
Nach dem Rücktritt des Grünen-Parteivorstands bekommt die Partei bei den Wählern mehr Zuspruch. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die Bild am Sonntag erhebt, legen die Grünen im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und liegen jetzt bei 11 Prozent. Die anderen Ampel-Parteien halten ihre Werte aus der Vorwoche: Die SPD kommt auf 15 Prozent, die FDP auf 4 Prozent. Mit unverändert 32 Prozent sind CDU/CSU stärkste Kraft. Die AfD muss leichte Verluste (-1 Prozentpunkt) hinnehmen, liegt jetzt bei 19 Prozent. Das BSW stagniert bei 10 Prozent. Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt, wächst auf 3 Prozent. Die sonstigen Parteien würden 6 Prozent der Befragten wählen.
DEUTSCHLAND FINANZPOLITIK
Scope Ratings hat das langfristige Emittentenrating und das Rating für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland mit "AAA" in lokaler und ausländischer Währung bestätigt und den stabilen Ausblick beibehalten.
INDEXÄNDERUNG SDAX (VITESCO/ALCHEM)
Die Aktien von Vitesco Technologies werden aus dem SDAX entnommen. Hintergrund ist die Fusion der Schaeffler AG mit der Vitesco Technologies Group AG, teilte die Deutsche Börse am Freitag mit. Neu aufgenommen in den SDAX werden die Aktien von Alzchem. Der Wechsel wird mit Handelsbeginn am 2. Oktober wirksam.
VERDI
ruft Beschäftigte des Geld- und Werttransportes zu einem ganztägigen Streik am Montag, dem 30. September 2024, auf. Vom Streik betroffen sind alle Bundesländer, mit Ausnahme von Baden-Württemberg. Hintergrund sind die Manteltarifverhandlungen für rund 10.000 Beschäftigte im Geld- und Werttransport.
BAYWA
Der angeschlagene Agrarhandelskonzern bekommt weitere Mittel. Der bereits bestehende Überbrückungskreditvertrag soll um weitere rund 500 Millionen Euro erhöht und bis zum 31. Dezember verlängert werden, ebenso wie die Standstill-Vereinbarung mit den wesentlichen kreditgebenden Banken. Die Finanzierung wäre somit bis Ende des Jahres gesichert.
BOSCH
Die Autobauer Mazda und Fiat Chrysler Automobiles rufen in den USA wegen eines Softwarefehlers in von Bosch hergestellten Airbag-Kontrollmodulen Autos zurück. Die Aufsichtsbehörde National Highway Traffic Safety Administration erklärte unter Berufung auf Berichte der beiden Autobauer, dass der Fehler dazu führen könnte, dass die Frontairbags bei einem Unfall mit übermäßiger Kraft ausgelöst werden.
THYSSENKRUPP
Der neue Chef von Thyssenkrupp Steel, Dennis Grimm, bereitet die Beschäftigten von Deutschlands größtem Stahlkonzern auf eine tiefgreifende Sanierung vor. "Es sind harte Einschnitte notwendig. Wir müssen profitabler werden", sagte Grimm der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Die aktuelle Marktlage hat sich in den vergangenen Monaten nochmal verschlechtert, und eine Erholung ist leider nicht in Sicht", erklärte Grimm. Darauf müsse Thyssenkrupp Steel reagieren.
APPLE
beteiligt sich offenbar nicht mehr an Gesprächen zur Teilnahme an einer Finanzierungsrunde von OpenAI, die bis zu 6,5 Milliarden US-Dollar einbringen soll. Damit wurde eine mögliche seltene Investition des iPhone-Herstellers in ein anderes großes Unternehmen aus dem Silicon Valley in letzter Minute beendet.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/err/ros/err
(END) Dow Jones Newswires
September 30, 2024 01:31 ET (05:31 GMT)
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