16.03.2026 07:29:43

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.019,62 +0,0 1,19 5.018,43

Silber 80,35 -0,3 -0,20 80,55

Platin 2.060,53 +1,8 35,95 2.024,58

Der Goldpreis verbuchte einen Wochenverlust, der Preis für die Feinunze sank zum Wochenschluss noch einmal um 1,2 Prozent - im Fahrwasser des festen Greenbacks und weiter gestiegener Marktzinsen.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 98,8 +0,1 0,09 98,71

Brent/ICE 104,5 +1,3 1,36 103,14

Die Ölpreise stiegen um 2,4 Prozent - die Sorte Brent kostete zuletzt 102,85 Dollar je Fass. "Die bisherigen Bemühungen, die Preise zu senken, sind gescheitert, was auf eine Verschärfung der Lage im Krieg hindeut, insbesondere im Hinblick auf die Durchfahrt von Tankern durch die Straße von Hormus", erläuterte Analyst Peter Cardillo von Spartan Capital. Nach der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun, durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den anhaltenden Preisanstieg zu dämpfen. Laut Berichten verhandeln zudem verschiedene Staaten mit dem Iran über eine Passage von Rohöl durch die extrem unsichere Seestraße von Hormus.

Die Ölpreise ziehen am Morgen weiter an (siehe Tagesthema).

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

KONJUNKTUR CHINA

Die chinesische Wirtschaft ist stabil in das Jahr 2026 gestartet und verschafft der Regierung damit mehr Spielraum für Strukturreformen. Wie das Nationale Statistikamt am Montag mitteilte, stiegen die Einzelhandelsumsätze in den Monaten Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent. Im Dezember hatte das Wachstum bei 0,9 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent gerechnet. China fasst die Daten für die ersten beiden Monate traditionell zusammen, um statistische Verzerrungen durch das zeitlich variierende Mondneujahrsfest auszugleichen. Auch bei den Anlageinvestitionen gab es positive Signale. Sie stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent und übertrafen damit die Erwartungen der Ökonomen von 0,8 Prozent. Die Industrieproduktion legte im selben Zeitraum um 6,3 Prozent zu, was sowohl über dem Dezemberwert von 5,2 Prozent als auch über den Expertenprognosen von 5,0 Prozent lag.

DAIMLER TRUCK

startet ihr im Juli vergangenen Jahres angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro am Montag. Im Zeitraum vom 16. März 2026 bis spätestens 15. März 2028 sollen maximal 72.487.118 Aktien des Nutzfahrzeugherstellers erworben werden.

VW

Inmitten der tiefsten Krise bei Volkswagen seit dem Dieselskandal hat die Eigentümerfamilie Porsche-Piëch einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats betrieben, den Plan jetzt aber verworfen. Wie das Handelsblatt aus Konzern- und Aufsichtsratskreisen erfuhr, haben sich die Großaktionäre darauf verständigt, dass Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, dessen Berufung im Sommer auslaufen würde, eine dritte Amtszeit erhalten soll. Allerdings muss der 74-Jährige selbst noch entscheiden, ob er weitermachen will. Der Einigung war ein monatelanges Ringen um die Spitze des Kontrollgremiums vorausgegangen. (Handelsblatt)

MUTARES

verkauft das Portfoliounternehmen Relobus Transport Polska. Der größte private Betreiber öffentlicher Busverkehrsdienste in Polen wird an einen von Infracapital verwalteten Fonds veräußert. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt.

TOTALENERGIES

stellt die Öl- und Gasproduktion in mehreren Ländern ein, da die Kämpfe im Nahen Osten anhalten. Der französische Energiekonzern teilte mit, dass die Produktion in Katar, im Irak und vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate eingestellt wurde oder derzeit eingestellt wird. Dies entspricht etwa 15 Prozent der Gesamtproduktion des Unternehmens. Diese trügen aber nur zu 10 Prozent zum Cashflow im Förderbereich bei.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2026 02:30 ET (06:30 GMT)

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