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18.03.2026 07:34:43
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:15
EUR/USD 1,1547 +0,1 0,0009 1,1538 1,1524
EUR/JPY 183,18 -0,2 -0,2800 183,4600 183,2600
EUR/CHF 0,9064 +0,1 0,0011 0,9053 0,9052
EUR/GBP 0,8632 -0,1 -0,0006 0,8638 0,8638
USD/JPY 158,61 -0,2 -0,3700 158,9800 159,0000
GBP/USD 1,3372 +0,1 0,0018 1,3354 1,3339
USD/CNY 6,8724 -0,2 -0,0139 6,8863 6,8863
USD/CNH 6,8722 -0,1 -0,0085 6,8807 6,8840
AUS/USD 0,712 +0,3 0,0018 0,7102 0,7099
Bitcoin/USD 74.206,71 -0,5 -348,14 74.554,85 73.998,38
Der Dollar setzte seine Abwärtsbewegung nach den jüngst kräftigen Gewinnen fort. Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,1 Prozent.
Der Dollar-Index büßt am Morgen um weitere 0,1 Prozent ein. Die US-Wirtschaft stehe nach wie vor auf einem soliden Fundament, weshalb die Hürde für weitere Zinssenkungen in den USA ziemlich hoch liegen dürfte, urteilt Analyst BeiChen Lin von Russell Investments.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 5.008,35 +0,1 3,97 5.004,38
Silber 79,90 +0,8 0,61 79,29
Platin 2.113,85 -0,5 -10,59 2.124,44
Der Goldpreis zeigte sich knapp behauptet leicht unter der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze. So lange der Ölpreis hoch bleibe, würden Zentralbanken zögern, die Zinsen zu senken, und höhere Zinsen seien typischerweise ein Gegenwind für zinslose Anlagen wie Gold", meinte Aaron Hill von FP Markets.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 92,27 -4,1 -3,94 96,21
Brent/ICE 100,87 -2,5 -2,55 103,42
Brent-Öl stieg um 3,2 Prozent auf 103,41 Dollar je Barrel, WTI um 2,9 Prozent auf 96,17 Dollar je Fass. Das aktuell hohe Niveau dürfte nicht von Dauer sein, so Analyst Norbert Rücker von Julius Bär. Die sichere Durchfahrt von "irantreuen" Schiffen durch die Straße von Hormus bleibe eine Entwicklung, die es zu beobachten gelte. "Da größere Schäden an der Energie-Infrastruktur ausbleiben, die militärische Bedrohung durch den Iran nachlässt und der Aktivismus zur Sicherung des Handels um Hormus zunimmt, gehen wir in unserem Basisszenario weiterhin von einem kurzlebigen, intensiven Energiepreisanstieg aus", ergänzte er.
Am Morgen fallen die Ölpreise, nachdem mehrere Tanker die Straße von Hormus passiert haben.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Der ranghöchste US-Beamte für Terrorismusbekämpfung ist am Dienstag aufgrund von Bedenken über den anhaltenden Krieg im Iran zurückgetreten. Dies bedeutet den ersten prominenten Abgang innerhalb der Trump-Regierung wegen des Konflikts.
USA / CHINA
US-Präsident Trump hat angekündigt, dass sein geplanter Gipfel mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Peking erst in etwa fünf oder sechs Wochen stattfinden wird. Wie der US-Präsident am Dienstag sagte, müsse das Treffen, das ursprünglich für den Zeitraum vom 31. März bis zum 2. April angesetzt war, aufgrund des Krieges im Iran verschoben werden.
USA / NATO
US-Präsident Trump hat der Nato vorgeworfen, einen "sehr törichten Fehler" zu begehen, indem sie die USA im Konflikt mit dem Iran nicht stärker unterstützen. "Ich habe lange gesagt, dass ich mich frage, ob die Nato jemals für uns da sein würde. Dies war also ein großer Test", erklärte Trump und fügte an: "Wir brauchen sie nicht, aber sie hätten zur Stelle sein sollen." Er zog dabei einen Vergleich zu anderen internationalen Krisenherden und fügte hinzu: "Wir hätten für die Ukraine auch nicht da sein müssen."
RUSSLAND / IRAN
Russland hat seinen Informationsaustausch und seine militärische Zusammenarbeit mit dem Iran ausgeweitet und liefert Satellitenbilder sowie verbesserte Drohnentechnologie, um Teheran bei der Zielerfassung von US-Streitkräften in der Region zu unterstützen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen.
KONJUNKTUR JAPAN
Japans Exportwachstum hat sich im Februar abgeschwächt. Die Exporte stiegen um 4,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem sie im Januar im Vorfeld des Mondneujahrsfestes noch um 16,8 Prozent geklettert waren, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Allerdings fiel der Anstieg der Ausfuhren höher aus als von Ökonomen erwartet: Im Konsens von LSEG hatten sie mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet.
BHP
hat Brandon Craig zum nächsten CEO ernannt. Der weltweit größte Bergbaukonzern setzt auf dessen Erfahrung bei der Förderung von Wachstumsprojekten in den USA, Kanada und Südamerika. Das Unternehmen expandiert in den Bereichen Kupfer und Düngemitteln. Craig leitet seit März 2024 das Amerika-Geschäft und soll am 1. Juli als CEO Mike Henry folgen, der den Konzern mehr als sechs Jahre lang geführt hat.
AUMOVIO
BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24
Umsatz 18.550 -6% 18.666 -5% 19.648
EBIT bereinigt 717 +45% 718 +46% 493
EBIT-Marge bereinigt 3,9 -- 3,8 -- 2,5
Ergebnis nach Steuern/Dritten -655 -- -- -- -289
Ergebnis je Aktie -6,54 -- -- -- -2,89
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:
- Umsatz bereinigt: zwischen 17,0 ujd 18,5 Mrd Euro
- EBIT-Marge bereinigt: zwischen 3,5 % und 5,0 %
- normalisierter Free Cashflow: zwischen 500 und 800 Mio Euro
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;
COMMERZBANK
Der Betriebsrat verschärft im Übernahmekampf mit Unicredit-Chef Andrea Orcel den Ton. "Es ist eine Schweinerei, dass Herr Orcel im aktuellen Umfeld ein Übernahmeangebot ankündigt, in dem die Unsicherheit wegen des Irankriegs und steigender Energiepreise ohnehin hoch ist", sagte Betriebsratschef Sascha Uebel dem Handelsblatt. Orcel sorge damit für zusätzliche Verunsicherung in einer Zeit, in der Stabilität wichtiger sei denn je. "Damit stößt er die Beschäftigten und die Kunden der Commerzbank erneut vor den Kopf." (Handelsblatt)
DEUTSCHE BANK
hat sich im Streit um Steuerrückzahlungen für mehrere Cum-Ex-Fonds mit dem Fiskus und anderen Banken geeinigt. Laut aktuellem Geschäftsbericht der Bank konnte geklärt werden, wer welchen Teil der Steuerschuld übernimmt. Das berichtet das Handelsblatt. Bei zwei Fonds ging es um insgesamt 85 Millionen Euro, wovon 29 Millionen Euro auf die Deutsche Bank entfielen. "Die Bank hat sich an einer einvernehmlichen 'Pool-Lösung' beteiligt, um Rechtsfrieden herzustellen", erklärte ein Sprecher. Nach Informationen des Handelsblatts betrifft die Lösung insbesondere die 2009 aufgelegten Spezialfonds Baca und JS Futures. Weil es auch Einigungen bezüglich weiterer Fonds gab, ging es insgesamt um einen Steuerschaden von mehr als 200 Millionen Euro. (Handelsblatt)
FRESENIUS
Michael Sen, Chef des Gesundheitskonzerns Fresenius, warnt vor Europas Abhängigkeit bei lebenswichtigen Medikamenten, insbesondere von China. "Plötzlich wäre Europa wieder in der Situation, in der Menschen an Blutvergiftungen oder bakteriellen Infektionen sterben könnten, weil uns bestimmte Antibiotika fehlen", sagte der Manager dem Handelsblatt.
KION
hat eine Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Markt untergebracht. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, wurde die unbesicherte Anleihe mit einer Laufzeit bis März 2031 zum Ausgabekurs von 99,487 Prozent begeben und weist eine Verzinsung von 4,125 Prozent jährlich auf.
TAG IMMOBILIEN
BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24
Netto-Ist-Miete 371 +3% 373 +4% 360
EBITDA bereinigt Gesamt 333 +6% 269 -15% 315
Ergebnis nach Steuern 90 -26% 410 +236% 122
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,52 -25% 2,25 +226% 0,69
FFO I 181,0 +3% 177,3 +1% 175,1
FFO I je Aktie 1,00 0% 0,98 -2% 1,00
FFO II 248,2 +4% 240,4 +0,4% 239,4
FFO II je Aktie 1,38 +1% -- -- 1,36
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:
- FFO I: 187 - 197 Mio Euro bzw. 0,99 - 1,04 Euro je Aktie
- FFO II: 279 - 295 Mio Euro bzw. 1,48 - 1,56 Euro je Aktie
- Dividende für 2026: 50% des FFO I (ca. +28%)
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis, Dividende und FFO je Aktie in Euro;
TALANX
BERICHTET
GESAMTJAHR* Gj25 ggVj Gj24
Versicherungsumsatz 48.994 +2% 48.150
EBIT 5.303 +8% 4.913
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.480 +25% 1.977
Dividende je Aktie 3,60 +33% 2,70
* Das Unternehmen hatte am 10. Februar vorab Zahlen berichtet.
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin:
- ein Konzernergebnis von ungefähr 2,7 Mrd Euro
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Dividende je Aktie in Euro;
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/ros/flf
(END) Dow Jones Newswires
March 18, 2026 02:34 ET (06:34 GMT)
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