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19.03.2026 07:30:43
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:20
EUR/USD 1,1467 +0,2 0,0017 1,1450 1,1514
EUR/JPY 183,14 +0,0 0,0400 183,1000 183,6300
EUR/CHF 0,9088 +0,1 0,0005 0,9083 0,9083
EUR/GBP 0,8642 +0,1 0,0005 0,8637 0,8637
USD/JPY 159,68 -0,1 -0,1800 159,8600 159,4600
GBP/USD 1,3266 +0,1 0,0012 1,3254 1,3330
USD/CNY 6,9004 +0,4 0,0278 6,8726 6,8726
USD/CNH 6,9028 +0,0 0,0021 6,9007 6,8861
AUS/USD 0,7037 +0,2 0,0015 0,7022 0,7080
Bitcoin/USD 70.830,69 -0,6 -406,18 71.236,87 71.275,20
Der Dollar legte nach den Powell-Aussagen zu. Der Dollar-Index gewann 0,6 Prozent, nachdem er zuvor 0,3 Prozent im Plus gelegen hatte. Zudem profitierte der Greenback weiter von seinem Status als Fluchtwährung mit den Berichten über den Angriff auf ein iranisches Gasfeld.
Der Dollar legt als Fluchtwährung in unsicheren Zeiten am Morgen weiter zu - der Dollar-Index um 0,1 Prozent. Der Yen bewegt sich am Morgen nach der japanischen Notenbankentscheidung kaum. Die Zentralbank habe ihre geldpolitischen Einstellungen angesichts der geopolitischen Unsicherheit beibehalten, und sie müsse möglicherweise eingreifen, um den Yen- und Anleihemarkt zu beruhigen, urteilt Analyst Krishna Bhimavarapu von State Street Investment Management. Der "taubenhafte" Schwenk der BOJ sei jedoch "sehr wichtig", da der Nahost-Konflikt in eine Phase eintrete, in der das Risiko einer Nachfragezerstörung zunehmend befürchtet und möglicherweise eingepreist werde.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.831,46 +0,3 13,83 4.817,63
Silber 74,50 -1,1 -0,86 75,36
Platin 1.997,55 -1,3 -25,55 2.023,10
Der Goldpreis fiel um 3,2 Prozent auf 4.843 Dollar je Feinunze. Der Preis des Edelmetalls fiel nach der Fed-Entscheidung weiter. Gold schloss damit zum fünften Mal in den vergangenen sechs Handelstagen mit einem Abschlag. Der festere Dollar und gestiegene Marktzinsen minderten die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 97,22 +0,9 0,90 96,32
Brent/ICE 112,73 +5,0 5,35 107,38
Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent erhöhte sich um 6 Prozent auf 109,66 Dollar, kam damit von seinem Tageshoch allerdings wieder etwas zurück. Auslöser waren Berichte über eine vom Iran ausgesprochene Evakuierungswarnung für Ölanlagen in der Golfregion. Die Meldung kam, nachdem Israel das iranische Gasfeld South Pars, die größte derartige Anlage der Welt, angegriffen hatte. Damit droht eine weitere Eskalation. Die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA haben sich wider Erwarten ausgeweitet, hatten aber keinen Einfluss auf die Preisfindung.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
NAHOSTKRIEG
Laut dem katarischen Staatsunternehmen QatarEnergy ist durch einen iranischen Angriff erheblicher Schaden an Pearl GTL, der weltweit größten Gas-Verflüssigungsanlage entstanden. Eine neue Welle von Raketenangriffen am frühen Donnerstag auf mehrere Flüssigerdgasanlagen (LNG) in Ras Laffan verursachte laut einer Erklärung von QatarEnergy zudem beträchtliche Brände und weitreichende weitere Schäden. Pearl GTL gehört dem Ölkonzern Shell.
GELDPOLITIK JAPAN
Die Bank of Japan (BoJ) hat ihre Geldpolitik unverändert gelassen und hält damit vor dem unsicheren Hintergrund aus Konflikten im Nahen Osten und volatilen Energiemärkten Kurs. Sie beließ ihren Leitzins bei 0,75 Prozent und verlängerte damit die Pause, die seit der letzten Zinserhöhung im Dezember andauert. Die Geldpolitiker der Notenbank wägen die aktuell fragile Inlandserholung gegen die erheblichen geopolitischen Risiken ab.
ALLIANZ
In der Versicherungsbranche hat ein neues Wettrennen begonnen. Es geht um die technischen Möglichkeiten der KI. Wie sich das KI-Rennen gewinnen lässt, darauf hat die im Allianz-Vorstand für Operations, IT und Organisation zuständige Barbara Karuth-Zelle eine Antwort: "Nur mit Vertrauen", sagt sie im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und fügt hinzu: "Das Vertrauen steigt, je mehr die Kunden und Mitarbeitenden die KI nutzen und je positiver sie den Einsatz von KI erleben."
DBAG
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) erwirbt eine Mehrheit am Auftragsfertiger Hipp Technology, wie sie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mitteilte.
FORMYCON
verschiebt die Bekanntgabe des testierten Jahres- und Konzernabschlusses für das Jahr 2025. Wie das Biopharma-Unternehmen mitteilte, sei ein wesentlicher Grund die Umstellung auf ein neues internes Finanzplanungssystem, das im Berichtszeitraum konzernweit implementiert worden sei. Die Veröffentlichung des testierten Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 sei im Laufe des Aprils 2026 und somit weiterhin im Rahmen der gesetzlichen und börsenrechtlichen Fristen vorgesehen.
HELLA
hat vergangenes Geschäftsjahr unter dem Strich deutlich weniger verdient und zahlt deswegen eine geringere Dividende. Die Dividende soll auf 0,22 von 0,95 Euro je Aktie sinken. Das Nettoergebnis sank auf 95 Millionen von 325 Millionen Euro. Grund ist ein deutlicher Rückgang beim Finanzergebnis infolge geringerer Erträge aus Wertpapieren oder Zinsen. Wie bereits bekannt, lag der Umsatz vergangenes Jahr mit 8,0 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Der operative Gewinn des mit dem französischen Partner Faurecia unter der Dachmarke Forvia agierenden Autozulieferers stieg um gut 6 Prozent auf 474 Millionen Euro.
LANXESS
BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
Umsatz 1.268 -14% 1.322 -11% 1.483
EBITDA* 102 -36% 100 -37% 159
EBITDA-Marge* 8,0 -- 7,6 -- 10,7
Ergebnis je Aktie* 0,37 +76% -0,51 -- 0,21
Ergebnis nach Steuern -398 -- -- -- -64
Ergebnis je Aktie -4,61 -- -- -- -0,74
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:
- EBITDA vor Sondereinflüssen: zwischen 450 und 550 Mio Euro
* vor Sondereinflüssen
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;
Lanxess rechnet nach einem "extrem harten" Geschäftsjahr 2025 mit positiven Impulsen frühestens im zweiten Halbjahr, etwa durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung, wie Konzernchef Matthias Zachert bei der Bilanzvorlage mitteilte. Das Unternehmen will die Kosten angesichts der wettbewerblichen Nachteile der deutschen Chemieindustrie wie bekannt bis Ende 2028 dauerhaft um rund 150 Millionen Euro senken. Dazu sollen weitere 550 Stellen abgebaut werden, vor allem in Deutschland, hieß es. Überdies wurde für Tarifbeschäftigte bis Jahresende eine 35-Stunden-Woche vereinbart, um die Kosten zu senken. 2026 rechnet Lanxess mit einem Gewinn wahrscheinlich unter Vorjahresniveau.
NEMETSCHEK
sieht die strukturellen Wachstumstreiber in seiner Branche trotz geopolitischer Unsicherheiten intakt. Der Softwareanbieter stellt für das laufende Jahr zweistelliges Umsatzwachstum und eine verbesserte Marge in Aussicht. Zudem bestätigte der Konzern die Ende Januar gemeldeten vorläufigen Zahlen. Nemetschek peilt für das laufende Jahr ein organisches währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 14 bis 15 Prozent an. Die EBITDA-Marge soll 32 bis 33 Prozent nach 31,2 Prozent im Vorjahr erreichen.
SAP
Konzernchef Christian Klein will aufgrund der Veränderungen durch KI das Gebührenmodell des Softwareanbieters überarbeiten. "Es wäre töricht, weiterhin auf Abonnementbasis abzurechnen, denn KI ist so leistungsfähig, dass sie viele Aufgaben automatisieren wird", sagte Klein. Künftig sei für die Fakturierung der Kunden der Umfang des KI-Einsatzes entscheidend, bisher war die Zahl der Nutzer ausschlaggebend. Vorstandschef Klein will bei SAP zudem eine neue Einheit mit Hunderten Beschäftigten einrichten, um Kunden bei der Nutzung der Technologie zu unterstützen. (Börsen-Zeitung)
VONOVIA
BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24
EBITDA bereinigt total* 2.801 +6,0% 2.811 +6,4% 2.642
Ergebnis vor Steuern bereinigt* 1.904 +5% 1.880 +4% 1.816
Ergebnis vor Steuern ber pro Aktie* 2,29 +3% 2,26 +2% 2,22
Ergebnis nach Steuern 4.186 -- 3.461 -- -962
Ergebnis nach Steuern/Dritten 3.723 -- 3.293 -- -896
Ergebnis je Aktie 4,33 -- 3,96 -- -1,09
Operating Free Cashflow 1.779 -3% 1.758 -4% 1.832
Dividende je Aktie 1,25 +2% 1,26 +3% 1,22
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin:
- EBITDA bereinigt total: 2,95 bis 3,05 Mrd Euro
- Ergebnis vor Steuern bereinigt: 1,9 bis 2,0 Mrd Euro
* fortgeführte Geschäftsbereiche
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;
KRAFT HEINZ / UNILEVER
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 19, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)
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