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10.04.2026 07:32:48
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 98,30 +0,4 0,43 97,87
Brent/ICE 96,76 +0,9 0,84 95,92
Die Ölpreise legten nach dem Einbruch am Vortag wieder zu und spiegelten die Ungewissheit über die Öffnung der Seestraße von Hormus wider. Allerdings kamen die Rohölpreise mit den Schlagzeilen zum Libanon klar von den Tageshochs zurück. Der Preis für ein Fass Brent erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 97,05 Dollar. Medienberichte, wonach der Iran offenbar nur einer sehr begrenzten Anzahl von Schiffen die Passage der Meerenge erlaubt - und dies wohl auch nur gegen Gebühren -, hielten die Erdölpreise im Plus.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
- Israel wird nach den Worten von Premierminister Benjamin Netanjahu direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen. "Angesichts wiederholter Bitten des Libanon, direkte Verhandlungen mit Israel aufzunehmen, habe ich gestern das Kabinett angewiesen, so bald wie möglich direkte Verhandlungen mit dem Libanon zu beginnen", schrieb er in einer kurzen Erklärung. Kurz vor der Ankündigung Israels berichteten libanesische Staatsmedien, dass der libanesische Präsident Joseph Aoun, ein maronitischer Christ, einer Gruppe hochrangiger Führer seiner Konfession mitgeteilt habe, dass die einzige Lösung für das Land darin bestehe, einen Waffenstillstand zwischen Libanon und Israel zu erreichen und direkte Verhandlungen aufzunehmen. Das politische System des Libanon teilt die Macht unter den Konfessionen auf und garantiert Spitzenpositionen basierend auf der religiösen Zugehörigkeit.
- Der Iran verlangt von einigen Schiffen 2 Millionen US-Dollar für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Alaeddin Boroujerdi, Mitglied des nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments, sagte dem staatlichen Sender Islamic Republic of Iran Broadcasting, dass "die Erhebung von 2 Millionen Dollar als Transitgebühren von einigen Schiffen, die die Meerenge durchqueren, die Stärke des Iran widerspiegelt". Nach seinen Worten wurden die Transitgebühren bereits bezahlt. Schiffsmakler und Reeder berichteten dem Wall Street Journal, dass bislang mindestens fünf Schiffe Gebühren für die Durchfahrt gezahlt hätten.
INFLATION CHINA
Der Erzeugerpreisindex (PPI) legte im März im Jahresvergleich um 0,5 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Er erholte sich damit von einem Rückgang um 0,9 Prozent im Februar und beendete eine Deflationsserie, die im Oktober 2022 begonnen hatte. Das Ergebnis entsprach dem von Ökonomen in einer Umfrage des Wall Street Journal erwarteten Anstieg von 0,5 Prozent. Auf monatlicher Basis stieg der chinesische PPI im März um 1,0 Prozent. Im Februar hatte das Plus bei 0,4 Prozent gelegen. Unterdessen stieg der Verbraucherpreisindex (CPI) im März um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und verlangsamte sich damit gegenüber einem Anstieg von 1,3 Prozent im Februar. Ökonomen hatten erwartet, dass die CPI-Zuwächse im vergangenen Monat stabil bei 1,3 Prozent bleiben würden.
DHL GROUP
vereinfacht ihre Unternehmensstruktur und bittet die Aktionäre der Deutschen Post AG auf der Hauptversammlung am 5. Mai um deren Zustimmung dazu. Der Bonner Logistikkonzern will, dass die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns künftig als DHL AG firmiert und nicht mehr als Deutsche Post AG.
VW
stellt die Produktion des ID.4, seines einzigen in den USA hergestellten Elektroautos, in seinem Montagewerk in Tennessee ein. Nach Angaben des Autoherstellers wird die Produktion des Elektro-Crossovers Mitte April eingestellt. Das Werk bereite sich darauf vor, sein volumenstärkeres Benzin-SUV, den Atlas, auf das Modelljahr 2027 umzustellen. Der ID.4 ist das einzige in den USA gebaute Elektroauto von VW. Wie VW weiter mitteilte, werden die US-Händler den ID.4 weiter verkaufen, da der Lagerbestand bis ins nächste Jahr hinein reiche.
SAZERAC / BROWN-FORMAN / PERNOD RICARD
Der US-Spirituosenhersteller Sazerac hat sich kürzlich wegen eines möglichen Deals an den Jack-Daniel's-Hersteller Brown-Forman gewandt. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Interesse von Sazerac kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem Brown-Forman bereits in Verhandlungen mit einem weiteren Konkurrenten steht, dem französischen Spirituosenhersteller Pernod Ricard.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/flf/cln
(END) Dow Jones Newswires
April 10, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)
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