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16.04.2026 07:31:46
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:00 Uhr
EUR/USD 1,1804 +0,1 0,0006 1,1798 1,1797
EUR/JPY 187,42 -0,1 -0,1100 187,5300 187,6100
EUR/CHF 0,9218 -0,0 -0,0003 0,9221 0,9218
EUR/GBP 0,8697 -0,0 -0,0001 0,8698 0,8696
USD/JPY 158,77 -0,1 -0,1900 158,9600 159,0200
GBP/USD 1,3568 +0,1 0,0010 1,3558 1,3565
USD/CNY 6,8182 0,0 0,0002 6,8180 6,8180
USD/CNH 6,8153 -0,0 -0,0011 6,8164 6,8173
AUS/USD 0,7185 +0,2 0,0017 0,7168 0,7158
Bitcoin/USD 75.067,28 +0,3 203,80 74.863,48 73.854,51
Der Dollar-Index tendierte knapp behauptet, weil die Investoren in der Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran ihr Kapital aus dem sicheren Hafen des Dollars abzogen und in riskantere Anlagen wie Aktien umschichteten.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.832,00 +0,9 42,06 4.789,94
Silber 80,72 +2,1 1,67 79,05
Platin 2.143,68 +1,6 33,93 2.109,75
Gold verbilligte sich um 1,0 Prozent auf 4.794 Dollar je Feinunze. "Da die steigenden Energiekosten primär als Inflationstreiber gewertet werden, wächst die Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve die Zinsen zur Inflationsbekämpfung länger auf hohem Niveau belassen wird, was die Attraktivität des zinslosen Goldes gegenüber festverzinslichen Wertpapieren mindert", erklärte ein Händler.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 91,61 +0,4 0,32 91,29
Brent/ICE 95,02 +0,1 0,09 94,93
Die Rohöl-Preise zeigten sich zuletzt fast unverändert und gaben damit zwischenzeitliche Gewinnen ab. Die Marktteilnehmer warteten auf mehr Klarheit über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, so ein Marktteilnehmer und fügte an, dass die Erwartungen an weitere Gespräche sich "bearish" auf den Ölpreis auswirke, während die US-Lagerbestandsdaten der letzten Woche "bullish" gewesen seien. Diese zeigten Rückgänge bei den Rohöl-, Benzin- und Dieselbeständen und einen Abbau der strategischen Ölreserven (SPR) um 4,1 Millionen Barrel. "Diese bullishen internationalen Rohölhandelsdaten scheinen für mehrere Wochen nachhaltig zu sein, insbesondere wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt", hieß es von Ritterbusch & Associates. Der Preis für ein Barrel Brentöl lag bei 94,90 US-Dollar, ein Plus von 0,1 Prozent und WTI zeigte sich unverändert bei 91,32 US-Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
BEIGE BOOK
Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat einer Erhebung der US-Notenbank zufolge im Frühjahr 2026 zwar ein moderates Wachstum gezeigt, ist aber gleichzeitig von erheblicher Unsicherheit geprägt. Der Konflikt im Nahen Osten wurde als wesentliche Unsicherheitsfaktor gesehen. Wie es im Konjunkturbericht Beige Book heißt, hat die Mehrheit der Distrikte eine leichte Belebung der Aktivitäten verzeichnet, viele Unternehmen agierten aber wegen des Nahostkonflikts vorsichtig und warteten bei Investitionen und der Einstellung von Mitarbeitern erstmal ab. In den meisten Distrikten stieg die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe leicht bis moderat an. Der Bankensektor präsentierte sich laut Beige Book weitgehend stabil, wobei die Kreditnachfrage unverändert bis moderat kletterte. Unter dem Strich legten die Konsumausgaben leicht zu, trotz strenger Winterwitterung in einigen Regionen und gestiegener Kraftstoffpreise. Viele Distrikte berichteten weiterhin von Anzeichen finanzieller Belastung der Verbraucher, einer erhöhten Preissensibilität sowie einer steigenden Nachfrage bei Tafeln und anderen sozialen Organisationen. Im Gegensatz dazu erwies sich das Konsumverhalten einkommensstarker Haushalte als robust.
BIP CHINA
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent nach einem Wachstum von 4,5 Prozent im vierten Quartal 2025, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Ökonomen hatten einen Anstieg von 4,9 Prozent prognostiziert. Das Wachstum liegt damit am oberen Ende des Korridors, den sich die chinesische Regierung vorgenommen hat.
GERRESHEIMER
hat sich mit ihren Kreditgebern auf eine Fristverlängerung für die Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 geeinigt. Sowohl die Bankenpartner als auch die Inhaber von Schuldscheindarlehen gewähren dem Unternehmen nun Zeit bis zum 30. September 2026. Im Zuge dieser Vereinbarung wurden laut Gerresheimer zudem wichtige Kreditbedingungen zum Verschuldungsgrad bis zum Ende des dritten Quartals 2026 ausgesetzt. Gerresheimer hält aber an dem Ziel fest, den geprüften Abschluss bereits im Juni 2026 zu veröffentlichen.
SYMRISE
baut sein Tiernahrungsangebot mit einer Investition in das US-Biotechunternehmen Bond Pet Foods aus. Das Unternehmen mit Sitz in Boulder, Colorado, stellt mithilfe von Präzisionsfermentation tieridentische Proteine für die Tierfutterindustrie her, wie Symrise mitteilte. Die Inhaltsstoffe werden in Futtermitteln, Leckerlis und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt. Zur Höhe der Investition machte der DAX-Konzern keine Angaben.
FUCHS
will den Umsatz mittelfristig auf 4,0 bis 4,5 Milliarden Euro von 3,56 Milliarden im vergangenen Jahr steigern. Auch operatives Ergebnis und Marge sollen zulegen. Der Plan, der unter der Bezeichnung "FUCHS100" läuft und damit dem 100-jährigen Firmenbestehen im Jahr 2031 Rechnung trägt, sieht zudem eine jährliche Dividendensteigerung vor. Das EBIT soll bis 2031 auf 550 bis 600 Millionen Euro von 435 Millionen im Vorjahr zulegen. Die EBIT-Marge wird bei 13 bis 15 Prozent gesehen. 2025 lag die operative Rendite bei 12,2 Prozent.
AIXTRON
hat ihre unbesicherte Wandelschuldverschreibungen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2031 platziert. Die Anleihe wurde über eine Privatplatzierung in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren ausschließlich institutionellen Anlegern angeboten. Die Anleihe wird laut Aixtron nicht laufend verzinst, sondern bei Endfälligkeit zu 101,26 Prozent des Nennbetrags zurückgezahlt. Der Wandlungspreis wurde mit 50,375 Euro festgelegt, was einer Prämie von 30 Prozent entspricht.
FREENET
prüft gemeinsam mit den Minderheitsaktionären der Tochter Exaring AG strategische Optionen für ihre Streaming-Plattform Waipu.tv, einschließlich eines möglichen Börsengangs.
HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN
hat im gerade beendeten Geschäftsjahr 2025/2026 seine Prognose für die operative Ergebnismarge verfehlt. Nach vorläufigen Zahlen lag die um Sondereinflüsse bereinigte Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den zwölf Monaten per Ende März voraussichtlich bei rund 6,6 Prozent. Die Prognose sah eine gegenüber dem Vorjahreswert von 7,1 Prozent verbesserte Marge vor. Die Umsatzprognose eines Anstiegs auf rund 2,35 Milliarden Euro von 2,28 Milliarden im Vorjahr wurde nach vorläufigem Stand erreicht. Der Auftragseingang habe den Trend der Abschlussquartale vorangegangener Jahre fortsetzen können.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln
(END) Dow Jones Newswires
April 16, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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