21.04.2026 07:29:46

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DEVISEN

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:17

EUR/USD 1,1775 -0,1 -0,0012 1,1787 1,1786

EUR/JPY 187,19 +0,0 0,0200 187,1700 186,9900

EUR/CHF 0,9175 +0,0 0,0004 0,9171 0,9169

EUR/GBP 0,8711 +0,1 0,0004 0,8707 0,8702

USD/JPY 158,93 +0,1 0,1400 158,7900 158,6500

GBP/USD 1,3515 -0,1 -0,0017 1,3532 1,3542

USD/CNY 6,8151 -0,0 -0,0021 6,8172 6,8172

USD/CNH 6,8139 -0,0 -0,0019 6,8158 6,8153

AUS/USD 0,7167 -0,1 -0,0010 0,7177 0,7173

Bitcoin/USD 75.789,10 -0,7 -522,45 76.311,55 75.386,28

Der Dollar kam leicht zurück, der Euro wurde zuletzt mit 1,1788 Dollar gehandelt.

Am Devisenmarkt tut sich am Morgen nicht viel - der Dollarindex bewegt sich kaum, auch der Euro stagniert. Die Märkte befänden sich angesichts der unübersichtlichen Lage in der Straße von Hormus und der jüngsten geopolitischen Entwicklungen in einer vorsichtigen Stimmung, urteilen die Analysten von Commerzbank. Sie verweisen auf Äußerungen von Präsident Trump, wonach der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran am Mittwochabend Washingtoner Zeit auslaufen werde.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.788,65 -0,6 -30,99 4.819,64

Silber 78,83 -1,3 -1,08 79,91

Platin 2.072,60 -0,8 -16,41 2.089,01

Bei Gold tat sich wenig, die Feinunze verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 4.815 Dollar.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 88,59 -1,1 -1,02 89,61

Brent/ICE 94,92 -0,6 -0,56 95,48

Die Ölpreise legten mit der wieder abgeriegelten Straße von Hormus deutlich zu. Brent-Öl kostete zuletzt mit 95,12 Dollar gut 5 Prozent mehr als am Freitag. Im Tageshoch waren es aber auch schon 97,50 Dollar gewesen. Am Freitag waren die Ölpreise abgerutscht, als der Iran die Sperrung der Straße von Hormus vorübergehend fallengelassen hatte.

Mit der Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran kommen die Erdölpreise am Morgen leicht zurück.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

BANKENREGULIERUNG DEUTSCHLAND

Die Bafin stellt ihre Anforderungen an das Risikomanagement neu auf und zielt nach eigenen Angaben vor allem auf eine Entlastung kleinerer Banken. "80 bis 85 Prozent der Institute können Erleichterungen in Anspruch nehmen", sagte der für die Bankenaufsicht zuständige Exekutivdirektor Nikolas Speer der Börsen-Zeitung. Von den gut 1.200 Banken in Deutschland würden vor allem die vielen kleineren genossenschaftlichen Institute und Sparkassen profitieren. (Börsen-Zeitung)

IMMOBILIENBRANCHE DEUTSCHLAND

Die Branche muss in den kommenden Monaten und Jahren Finanzierungen in Milliardenhöhe erneuern. Durch den Irankrieg verschärft sich die Lage deutlich. Nach Berechnungen des Investmentmanagers HIH Invest erreicht das Refinanzierungsvolumen im Jahr 2026 seinen vorläufigen Höhepunkt und beträgt über 40 Milliarden Euro. Die prognostizierte Refinanzierungslücke liegt in diesem Jahr bei rund 6,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig hat der Krieg im Nahen Osten die Markterholung gebremst. (Handelsblatt)

COMMERZBANK / UNICREDIT

Die Commerzbank hat veröffentlichten Empfehlungen der Unicredit für eine Restrukturierung und einen Zusammenschluss mit deutlichen Worten kritisiert. Die italienische Bank habe erneut bestätigt, "dass bei der Unicredit keine Bereitschaft erkennbar ist, einen konstruktiven Vorschlag zu unterbreiten", teilte die Commerzbank mit. Sie wehrte sich zugleich gegen den Vorwurf, nicht zu einem konstruktiven Dialog bereit zu sein und beschuldigte Unicredit, das Vertrauen der Stakeholder mit ihrem Vorgehen zu untergraben. Die Commerzbank kritisierte zudem, dass die Italiener den Aktionären keine ausreichende angemessene Prämie böten.

SIEMENS

Der Technologiekonzern spielt weltweit eine führende Rolle bei der Automatisierung der Industrie. Damit sich das im KI-Zeitalter nicht ändert, arbeitet das DAX-Unternehmen intensiv an KI-Lösungen. Ein Kernprojekt hat Siemens nun am Montag auf der Hannover Messe vorgestellt: einen KI-Agenten für Ingenieure mit dem Namen "Eigen". "Der Agent kann Ingenieurarbeit um bis zu 50 Prozent effizienter machen", sagte Siemens-Vorstand und -Technologiechef Peter Körte dem Handelsblatt. KI-Agenten können anders als herkömmliche Anwendungen wie Chatbots auch handeln und komplexere Aufgaben planen und entscheiden. Sie arbeiten dabei nicht nur auf Zuruf, sondern in iterativen Schleifen: Sie planen Aufgaben, führen sie aus, überprüfen die Ergebnisse und korrigieren sich bei Bedarf selbst. (Handelsblatt)

RRPS

Der Gesamtbetriebsrat des Motorenherstellers Rolls-Royce Power Systems (RRPS) befürchtet die Verlagerung von rund 2.000 Entwickler-Stellen vom Stammsitz in Friedrichshafen am Bodensee nach Indien. "Wenn wir so weitermachen, stehen wir in fünf Jahren wieder hier und überlegen, wie wir weit mehr Stellen abbauen können", sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Thomas Bittelmeyer, bei einer Betriebsversammlung vor der Zentrale. Hintergrund der Warnung ist die Ankündigung der RRPS-Muttergesellschaft, dem englischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce, bis 2029 in Indien rund 10.000 Stellen zu schaffen, vor allem in Forschung und Entwicklung sowie Digitalisierung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

SEFE

Der ehemalige Gazprom-Ableger Sefe, der früher Gazprom Germania hieß, plant eine Kapitalerhöhung. Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens dem Handelsblatt. Sefe will so 1,5 bis 2 Milliarden Euro an frischem Kapital einsammeln. Dadurch würden die Anteile des Bundes verwässert, der das Unternehmen seit der Energiekrise, die auf den russischen Angriff auf die Ukraine folgte, vollständig besitzt. Es ist der erste Schritt des Staates, um eine EU-Auflage zu erfüllen: Bis Ende 2028 muss der Bund die Gasversorger Sefe und Uniper zu 75 Prozent reprivatisieren. (Handelsblatt)

APPLE

Tim Cook wird als CEO zum 1. September zurücktreten. Er hatte die Rolle seit 2011 inne. Cook soll zum Executive Chairman des Apple-Verwaltungsrats ernannt werden, neuer CEO soll John Ternus werden, derzeit Senior Vice President für Hardware-Entwicklung bei Apple. Die Apple-Aktie reagierte auf die Bekanntgabe der Personalie zunächst kaum.

===

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 21, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!