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22.04.2026 07:35:50
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
ausgefallene Gewinne berichtet hatte. RTX kamen um 4,4 Prozent zurück. Auch hier halfen starke Zahlen nicht. Northrop Grumman sackten um 7 Prozent ab, trotz eines Gewinnsprungs und höheren Umsätzen. Boeing kamen um 2,6 Prozent zurück. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auf hohe Bewertungen und zunehmende Unsicherheit über die Zukunft der Kriegsführung.
US-ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 3,80 +0,09 3,81 3,72
5 Jahre 3,93 +0,08 3,94 3,85
10 Jahre 4,31 +0,06 4,32 4,24
Die Aussagen des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats sorgte laut Teilnehmern für Verunsicherung. Dass die Renditen deutlicher stiegen wurde aber eher den wieder höheren Ölpreisen zugeschrieben, auch höher als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze im März hätten den Anstieg der Marktzinsen begünstigt.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:02
EUR/USD 1,1751 +0,1 0,0009 1,1742 1,1741
EUR/JPY 187,06 -0,0 -0,0700 187,1300 187,2400
EUR/CHF 0,9161 -0,1 -0,0007 0,9168 0,9168
EUR/GBP 0,8688 -0,0 -0,0003 0,8691 0,8697
USD/JPY 159,18 -0,1 -0,1900 159,3700 159,4600
GBP/USD 1,3521 +0,1 0,0015 1,3506 1,3494
USD/CNY 6,8217 +0,0 0,0009 6,8208 6,8208
USD/CNH 6,8232 -0,1 -0,0046 6,8278 6,8272
AUS/USD 0,7168 +0,2 0,0017 0,7151 0,7150
Bitcoin/USD 78.282,70 +3,4 2.541,02 75.741,68 75.799,81
Im Fahrwasser gestiegener US-Marktzinsen verteuerte sich der Dollar, der Euro kam auf 1,1725 Dollar zurück, auch belastet von eingetrübten ZEW-Erwartungen in Deutschland.
Dollar und Euro bewegt sich am Morgen kaum. Händler sprechen mit Blick auf den Irankrieg von einem Patt in der Risikobeurteilung. Einerseits ist die Feuerpause verlängert worden, andererseits kommen die Friedensbemühungen offenbar nicht voran.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.763,68 +1,1 52,01 4.711,67
Silber 78,47 +2,3 1,77 76,70
Platin 2.075,00 +1,9 38,21 2.036,79
Der Goldpreis fiel mit gestiegenen Renditen und dem festeren Dollar deutlich um 3 Prozent auf 4.678 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 88,29 -1,5 -1,38 89,67
Brent/ICE 96,62 -1,9 -1,86 98,48
Die Ölpreise zogen mit der Unsicherheit über den Fortgang von Friedensgesprächen im späten US-Geschäft kräftiger an. Brent verteuerte sich um 5,6 Prozent auf 100,82 Dollar.
Mit der von US-Präsident trump verlängerten Feuerpause kommen die Rohölpreise am Morgen leicht zurück.
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
US-Vizepräsident JD Vance nimmt laut einem Vertreter der Regierung an politischen Besprechungen im Weißen Haus teil - im Vorfeld seiner erwarteten Reise nach Islamabad zur Teilnahme an Gesprächen mit iranischen Unterhändlern. Ein Zeitplan für die Reise Vances wurde bislang nicht veröffentlicht. Auch der Zeitpunkt der Treffen in Pakistan ist noch nicht bekannt.
USA - Geldpolitik
Kevin Warsh will nach eigenen Angaben die Tendenz der US-Notenbank abschaffen, Zinsentscheidungen im Voraus anzukündigen. Bei seiner Anhörung im Bankenausschuss des US-Senats argumentierte der Kandidat von US-Präsident Trump für den Fed-Vorsitz, dass die sogenannte Forward Guidance die Notenbanker träge machen könne. Sie würden dann bei veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu langsam umschwenken. Er sagte außerdem, dem US-Präsidenten keine Zinssenkungen habe versprechen müssen.
LUFTHANSA
nimmt bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm. Wie der Konzern mitteilte, spart er dadurch 40.000 Tonnen Kerosin ein. Die Lufthansa kündigte zudem an, die mittelfristige Streckenplanung für die kommenden Monate vor dem Hintergrund der Kapazitätsabsenkung zu überarbeiten und Ende April bzw. Anfang Mai zu veröffentlichen.
SALZGITTER
Nachfolgend die Erstquartaszahlen und die Konensschätzungen (in Millionen Euro):
BEKANNTGABE PROG PROG PROG
1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj Zahl 1Q25
Umsatz 2.300* -1% 2.408 +3% 7 2.330
EBITDA 280 +256% 147 +87% 7 79
Ergebnis vor Steuern 179 -- 48 -- 7 -27
* gerundet
Der Stahlkonzern hob seine Ergebnisprognose an, nachdem er in den ersten drei Monaten vor allem von der Beteiligung an dem Kupferkonzern Aurubis profitierte. Während Salzgitter für 2026 weiterhin mit einem Umsatz von rund 9,5 Milliarden Euro rechnet, wird das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA VX) nun bei 625 bis 725 statt bei 500 bis 600 Millionen Euro erwartet. Der bereinigte Vorsteuergewinn (EBT VX) soll nun 200 bis 300 statt 75 bis 175 Millionen erreichen.
ASM INTERNATIONAL
hat im ersten Quartal einen Umsatz von 862,5 Millionen Euro erzielt, währungsbereinigt ein Plus von 16 Prozent zum Vorjahreswert. Die Konsensschätzung lag bei 834,6 Millionen. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 238,5 Millionen Euro, nach einem Verlust von 28,9 Millionen. Der Bruttogewinn - eine vielbeachtete Kennzahl für Preissetzungsmacht und Rentabilität - belief sich auf 459,9 Millionen Euro, was einer Marge von 53,3 Prozent entspricht.
ASTRAZENECA
Neue Arzneien könnten 2027 nicht mehr auf den deutschen Markt gebracht werden, sagt der Konzernchef des britischen Pharmakonzerns Pascal Soriot im Interview mit dem Handelsblatt. Deutschland drohe die Pharmaindustrie zu verlieren, sagt er. Soriot kritisiert das geplante GKV-Sparpaket der Bundesregierung scharf. Der Topmanager warnt, dass dessen Implementierung in Deutschland den Zugang zu Innovationen einschränken, Arbeitsplätze gefährden und die Abhängigkeit von China und den USA vergrößern würde. (Handelsblatt)
MONCLER
hat in den ersten Monaten des Jahres ein robustes Umsatzwachstum verzeichnet und sich damit dem Trend schwacher Verkäufe in der Luxusmode widersetzt. Der Umsatz erreichte 880,6 Millionen Euro, währungsbereinigt ein Anstieg von 12 Prozent. Analysten hatten 832,7 Millionen prognostiziert.
GALERIA
Mit einer Überbrückungsfinanzierung hat sich das Warenhausunternehmen Galeria in seiner schwierigen Geschäftslage etwas Luft verschafft. Wie Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock dem Handelsblatt auf Nachfrage bestätigte, gewährt der Minderheitsgesellschafter Bain Capital dem Händler einen weiteren Kredit. Unternehmenskreisen zufolge beläuft sich dieser auf 10 Millionen Euro. Der Investor, der über mehrere Gesellschaften 6 Prozent der Anteile hält, hat Galeria bereits einen Kredit über 60 Millionen Euro gewährt. Der neue Puffer scheint dringend nötig. "Die Liquiditätslage zeigt harte Schwankungen", räumte Hellenbock ein. Er zeigte sich jedoch optimistisch, dass das Unternehmen die Kurve bekomme. (Handelsblatt)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/flf
(END) Dow Jones Newswires
April 22, 2026 01:36 ET (05:36 GMT)
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