28.04.2026 07:37:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 97,98 +1,7 1,61 96,37

Brent/ICE 109,52 +1,2 1,29 108,23

Die Ölpreise stiegen nach den weiter ausgesetzten US-iranischen Verhandlungen weiter. "Die Lage bleibt völlig unklar", so Fawad Razaqzada, Marktanalyst bei Forex.com. "Für Ölhändler ist nicht mehr die Rhetorik entscheidend, sondern der reale physische Fluss von Rohöl durch die Straße von Hormus, und dieser Fluss bleibt im Moment eingeschränkt." Das Barrel Brent erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 108,29 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR +++++

JAPAN - Geldpolitik

Die Bank of Japan hat ihre Geldpolitik erneut unverändert belassen. Sie hob jedoch ihre Inflationsprognosen an und senkte die Wachstumsaussichten und warnte vor den Auswirkungen eines Anstiegs der Energiepreise. Wie weithin erwartet, beließ sie den Leitzins bei 0,75 Prozent und hielt an der Haltung fest, weitere Zinserhöhungen anzustreben, sofern sich die Wirtschaft im Einklang mit ihren Prognosen entwickelt.

IRAN-KRIEG

Die iranische Regierung soll regionalen Vermittlern ein neues Angebot vorgelegt haben. Im Gegenzug für eine, Beendigung der Blockade der Straße von Hormus fordere Teheran ein vollständiges Ende des Krieges sowie die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Beamte. Der Plan sehe vor, die Diskussionen über das iranische Atomprogramm vorerst zurückzustellen. US-Präsident Donald Trump und sein nationales Sicherheitsteam stehen dem laut US-Regierungsvertretern skeptisch gegenüber, wenngleich Trump das Angebot nicht rundweg ablehnte. Die USA würden weiterhin mit dem Iran verhandeln, sagten Beamte.

DEUTSCHE TELEKOM

Die Gewerkschaft Verdi ruft mit Verweis auf eine "enttäuschende zweite Verhandlungsrunde bei den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom" zum ersten bundesweiten Warnstreik auf. Am Dienstag sollen die Arbeitsniederlegungen zunächst in Norddeutschland sowie Berlin und Brandenburg beginnen.

QIAGEN

hat die Prognose für das Gesamtjahr 2026 gesenkt. Der Diagnostikspezialist erwartet nun ein Umsatzwachstum von etwa 1 bis 2 Prozent bei konstanten Wechselkursen, nach zuvor mindestens 5 Prozent. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie wird nun auf mindestens 2,43 Dollar geschätzt, nach zuvor mindestens. Im ersten Quartal 2026 belief sich der vorläufige Konzernumsatz auf 492 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 2 Prozent auf berichteter Basis und einem Rückgang von 1 Prozent bei konstanten Wechselkursen entsprach. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich 0,54 Dollar auf berichteter Basis und 0,54 Dollar bei konstanten Wechselkursen betragen, was den Erwartungen entspreche, hieß es weiter.

INIT INNOVATION

hat einen Großauftrag in Australien erhalten zur Modernisierung des Fahrkartensysteme des Sydney Opal-Netzwerks. Der Auftraggeber Transport for NSW (TfNSW) schätzt das Volumen für Init auf rund 615 Millionen australische Dollar - umgerechnet rund 376 Millionen Euro.

OPENAI

hat kürzlich seine eigenen Ziele für neue Nutzer und Umsätze verfehlt. Diese Rückschläge haben bei einigen Führungskräften des Unternehmens die Sorge geweckt, ob es in der Lage sein wird, seine massiven Ausgaben für Rechenzentren zu tragen. Finanzchefin Sarah Friar habe anderen Führungskräften des Unternehmens mitgeteilt, dass sie befürchte, das Unternehmen könne zukünftige Rechenverträge möglicherweise nicht bezahlen, wenn der Umsatz nicht schnell genug wachse, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 28, 2026 01:38 ET (05:38 GMT)

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