11.05.2026 07:35:43

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Die Renditen sanken und glichen den Anstieg vom Vortag wieder aus. Zwar fielen die US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet aus, allerdings entwickelten sich die Lohndaten zugleich günstig. Analystin Daniela Hathorn von Capital.com wies darauf hin, dass das Lohnwachstum auf Jahresbasis schwächer als erwartet ausgefallen sei, was die Dringlichkeit für die US-Notenbank reduziere, die Zinsen zu erhöhen.

+++++ DEVISENMARKT +++++

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:16

EUR/USD 1,1751 -0,3 -0,0033 1,1784 1,1775

EUR/JPY 184,64 +0,0 0,0100 184,6300 184,4700

EUR/CHF 0,9157 +0,1 0,0007 0,9150 0,9150

EUR/GBP 0,8648 +0,1 0,0005 0,8643 0,8641

USD/JPY 157,09 +0,3 0,4400 156,6500 156,6400

GBP/USD 1,3583 -0,4 -0,0049 1,3632 1,3623

USD/CNY 6,7954 -0,1 -0,0051 6,8005 6,8011

USD/CNH 6,7918 -0,1 -0,0032 6,7950 6,7965

AUS/USD 0,723 -0,2 -0,0014 0,7244 0,7241

Bitcoin/USD 80.924,41 +0,3 245,10 80.679,31 79.944,80

Der Dollar bewegte sich wenig, der Dollarindex büßte 0,1 Prozent ein.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.673,62 -0,9 -40,79 4.714,41

Silber 80,39 +0,1 0,07 80,32

Platin 2.034,68 -1,0 -20,67 2.055,35

Gesunkene Marktzinsen stützten den Goldpreis, die Feinunze verteuerte sich um 0,8 Prozent.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 100,02 +4,8 4,60 95,42

Brent/ICE 105,57 +4,2 4,28 101,29

Die Ölpreise legten im US-Handel vor dem Hintergrund von Kampfhandlungen im Nahen Osten leicht zu, Nordseeöl der Sorte Brent stieg um 1 Prozent auf 101,07 Dollar. Trump hatte die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen iranischen und US-amerikanischen Streitkräften als "Lappalie" abgetan und erklärt, der Waffenstillstand sei weiterhin in Kraft.

Im asiatisch dominierten Geschäft am Montag geht es kräftig nach oben, Brent legt um über 4 Prozent zu auf rund 105,70 Dollar. Der Markt reagiert damit darauf, dass US-Präsident Trump die Antwort des Iran auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als inakzeptabel bezeichnet hat.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

CHINA - Außenhandel

Das Wachstum der chinesischen Exporte hat sich im April nach einer Verlangsamung im März wieder beschleunigt. Die Ausfuhren legten um 14,1 Prozent zum Vorjahr zu nach 2,5 Prozent im Vormonat. Ökonomen hatten mit einem Plus von 8,0 Prozent gerechnet. Die Importe stiegen um 25,3 Prozent nach einem Anstieg um 27,8 Prozent im März. Hier hatten die Ökonomen einen Anstieg um 16 Prozent prognostiziert.

CHINA - Inflation

Die Erzeugerpreise in China sind im April wegen der weltweit hohen Energiepreise den zweiten Monat in Folge gestiegen - im Jahresvergleich um 2,8 Prozent und damit stärker als von Volkswirten mit 1,7 Prozent erwartet. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 1,2 Prozent, stärker als mit 0,8 Prozent erwartet.

AURUBIS

Nachfolgend die Zweitquartalszahlen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET

2. QUARTAL 2Q25/26 ggVj 2Q24/25

Umsatz 6.036 +21% 4.969

EBIT operativ 118 +18% 100

Ergebnis vor Steuern operativ 121 +22% 99

Ergebnis nach Steuern operativ 94 +24% 76

Ergebnis je Aktie operativ 2,15 +24% 1,73

TKMS

Nachfolgend die Halbjahreszahlen (in Millionen Euro):

BERICHTET

1H 1H25/26 ggVj 1H24/25

Auftragseingang 3.409 -39% 5.597

Umsatz 1.168 +10% 1.060

EBIT bereinigt 60 +13% 53

EBIT-Marge bereinigt 5,1 -- 5,0

Freier Cashflow -72 -- 756

TKMS hat bei starkem Umsatzwachstum im zweiten Quartal die Marge verbessert und sieht sich auf Kurs, die im Februar angehobene Jahresprognose zu erreichen. Finanzchef Paul Glaser sagte bei Vorstellung der Halbjahreszahlen, angesichts des hohen Auftragsbestands habe dessen effiziente Abarbeitung "höchste Priorität". Im Gesamtjahr 2025/26 peilt die seit Oktober börsennotierte Thyssenkrupp-Tochter weiterhin eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent und ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent an. Um die hohe Nachfrage nach Marineschiffen und U-Booten auch bedienen zu können, prüft TKMS seit kurzem, seine Projekte auch beim spanischen Marineschiffbaukonzern Navantia zu bauen. Die Gespräche mit der Kieler Nachbarwerft German Naval Yards, die TKMS gerne übernehmen würde, werden "weiterhin ergebnisoffen geführt".

THYSSENKRUPP NUCERA

hat den Betriebsverlust im zweiten Quartal 2025/26 ausgeweitet. Bei dem Wasserstoffexperten liegt der Auftragseingang auf Basis vorläufiger Zahlen über der Erwartung und dem Vorjahreswert, Umsatz und Ergebnis aber darunter. Der Konzernumsatz erreichte 50 (Vorjahr: 216) Millionen Euro. Das EBIT lag bei minus 65 Millionen Euro nach einem Vorjahresverlust von 4 Millionen. Nucera hält an der Prognose für das Geschäftsjahr fest.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 11, 2026 01:35 ET (05:35 GMT)

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