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14.05.2026 07:33:44
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Die Renditen am US-Anleihemarkt stiegen nach den Inflationsdaten nur vorübergehend. Die Rendite zehnjähriger Papiere stand zuletzt wieder wenig verändert bei 4,47 Prozent. Konjunktursorgen hätten die Kurse der Anleihen gestützt, hieß es. So werde mit Blick auf die für Donnerstag angekündigten Wirtschaftsdaten erwartet, dass sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im April abgeschwächt habe und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gestiegen sei.
+++++ DEVISENMARKT +++++
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:05
EUR/USD 1,1712 +0,0 0,0002 1,1710 1,1709
EUR/JPY 184,98 +0,0 0,0600 184,9200 184,8400
EUR/CHF 0,9157 0,0 0,0000 0,9157 0,9161
EUR/GBP 0,8663 +0,1 0,0005 0,8658 0,8662
USD/JPY 157,92 +0,0 0,0700 157,8500 157,8600
GBP/USD 1,3515 -0,1 -0,0007 1,3522 1,3514
USD/CNY 6,786 -0,1 -0,0048 6,7908 6,7908
USD/CNH 6,7851 -0,0 -0,0007 6,7858 6,7876
AUS/USD 0,7254 -0,1 -0,0004 0,7258 0,7256
Bitcoin/USD 79.538,96 -0,2 -129,24 79.668,20 79.780,76
Der Dollar weitete seine Gewinne nach den höher als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreisen im April aus. Der Dollarindex stieg um 0,3 Prozent. Die Daten hätten die Chancen auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank zunichte gemacht, kommentierte Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.693,11 +0,1 5,68 4.687,44
Silber 86,93 -1,2 -1,04 87,98
Platin 2.133,78 -0,2 -3,62 2.137,40
Für den Goldpreis ging es erneut nach unten. Die Feinunze reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 4.685 Dollar.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 101,59 +0,6 0,57 101,02
Brent/ICE 106,17 +0,5 0,54 105,63
Am Ölmarkt sorgte die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs für leicht nachgebende Preise. Brent-Öl ermäßigte sich um 2 Prozent auf 105,63 Dollar. In der Vorwoche überraschend deutlich gesunkenen Ölvorräte der USA stützten nicht. Auch die Warnung der Internationalen Energieagentur vor einer Angebotsverknappung verpuffte.
+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR +++++
USA - Geldpolitik
Der US-Senat hat Kevin Warsh als 17. Vorsitzenden der US-Notenbank in einer weitgehend parteiübergreifenden Abstimmung bestätigt. Für Warsh, der von Präsident Trump nominiert wurde, stimmten 54 Senatoren bei 45 Gegenstimmen. Der amtierende Vorsitzende Jerome Powell, dessen Amtszeit am Freitag endet, hatte bei den Senatsbestätigungen für jede seiner beiden Amtszeiten mindestens 80 Stimmen erhalten. Bei einer Anhörung im Senatsausschuss zur Bestätigung im vergangenen Monat war Warsh von den Demokraten intensiv befragt worden, wie er die Unabhängigkeit der Fed gegenüber einem Präsidenten wahren wolle, der persönliche Loyalität priorisiere. Warsh erklärte, er werde die geldpolitische Unabhängigkeit der Zentralbank bewahren und habe Trump keine Versprechen bezüglich politischer Entscheidungen gemacht. Powell plant, angesichts der politischen Angriffe auf die Institution, weiterhin im Direktorium der Fed zu bleiben und widersetzt sich damit Trumps Forderung, zurückzutreten.
Die Präsidentin der Fed von Boston, Susan Collins, stellt sich auf eine längere Phase stabiler Zinssätze ein. Sie hoffe, dass die Inflation zurückgehen werde, was es der Fed ermöglichen könnte, die Zinssätze im Laufe dieses Jahres weiter zu senken, sagte sie. Aber wenn sich der Iran-Konflikt hinziehe und die Preise weiter stiegen, "könnte ich mir ein Szenario vorstellen, in dem eine gewisse geldpolitische Straffung erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die Inflation zeitnah und dauerhaft auf 2 Prozent zurückkehrt".
BMW
Die Hauptversammlung hat die Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien genehmigt. Die Umwandlung wird mit Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister wirksam. Den genauen Zeitpunkt wird BMW mitteilen.
VW / XPENG
Der chinesische Elektroautohersteller Xpeng führt nach eigener Aussage Gespräche mit VW und anderen Autoherstellern über den Kauf eines Werks in Europa. "Wir... diskutieren mit (Volkswagen), um zu sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Standort hier in Europa zu finden", sagte Elvis Cheng, Xpengs Managing Director für Nordosteuropa, auf dem "Future of the Car"-Gipfel der Financial Times.VW investierte 2023 für eine Beteiligung von 5 Prozent an Xpeng 700 Millionen Dollar. VW hatte zuletzt erklärt, als Reaktion auf die schwächere Nachfrage und den zunehmenden Wettbewerb überschüssige Produktionskapazitäten in Europa abbauen zu müssen. Xpeng baut seine Fahrzeuge in der Region im Werk des Auftragsfertigers Magna Steyr in Österreich. Cheng sagte jedoch, dass die Produktionslinie an ihre Kapazitätsgrenzen stoße.
VINCI
hat einen Großauftrag aus Großbritannien erhalten über Anlagen für eine Hochgeschwindigkeitsbahnlinie, die West London mit Birmingham verbinden soll. Das Volumen des Vertrags, den das mit Aureos Rail paritätisch betriebene Joint Venture Taylor Woodrow erhalten hat, beträgt 856 Millionen Pfund.
CISCO
hat nach einem überraschend guten dritten Geschäftsquartal die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Im Rahmen der Neuausrichtung auf wachstumsstarke Geschäftsbereiche, einschließlich der KI-Infrastruktur, kündigte der Netzwerkausrüster überdies den Abbau von Stellen an, was Kosten von bis zu 1 Milliarde Dollar umfasst.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/cln/gos
(END) Dow Jones Newswires
May 14, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)
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