18.05.2026 07:34:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Der Goldpreis gab deutlicher nach. Die Feinunze reduzierte sich um 2,1 Prozent auf 4.550 Dollar. Die Aussicht auf steigende Zinsen und der feste Dollar belasteten.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 107,5 +2,0 2,08 105,42

Brent/ICE 111,21 +1,8 1,95 109,26

Die Ernüchterung über das magere Ergebnis des Treffens Trump-Xi und die ausbleibende Lösung zur Straße von Hormus trieb die Ölpreise nach oben. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 4,2 Prozent auf 105,42 Dollar das Barrel. Der Brentpreis stieg um 3,3 Prozent auf 109,26 Dollar je Barrel.

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KONJUNKTUR CHINA

Die Wirtschaftstätigkeit hat sich im April unerwartet abgekühlt. Trotz robuster Exporte gerät Peking damit zunehmend unter Druck, das Wachstum mit weiteren Maßnahmen anzukurbeln. Die Einzelhandelsumsätze stiegen nur minimal und deutlich unter Erwartung, während die Industrieproduktion schlechter ausfiel als erwartet und die Sachanlageninvestitionen zurückgingen.

RATING DEUTSCHLAND

Fitch hat die langfristigen Emittentenausfallratings (IDRs) Deutschlands mit "AAA" und stabilem Ausblick bestätigt. Das Rating spiegelt die große, wohlhabende und diversifizierte Wirtschaft, die außergewöhnliche Finanzierungsflexibilität als Benchmark-Emittent der Eurozone und eine langjährige Erfolgsbilanz umsichtiger Haushaltsführung wider, wie Fitch mitteilte. Diese Stärken würden weiterhin einen erheblichen fiskalischen Spielraum stützen, trotz trüberer Wachstumsaussichten, einer deutlichen Haushaltslockerung und zunehmender politischer Fragmentierung.

RATING BULGARIEN

Die Ratingagentur S&P Global Ratings hat den Ausblick für Bulgarien auf positiv von stabil erhöht. Gleichzeitig bestätigten die Analysten Freitag die Bonitätsnote BBB+ für das Land. Der nunmehr positive Ausblick trage der höheren politischen Stabilität, geplanten Reformen und der Zuteilung von EU-Mitteln Rechnung, die Wachstum und Einkommensniveau stärken dürften.

BAYER

hat auf der Jahrestagung der American Urological Association (AUA) 2026 neue Daten der Phase-II-Studie ARASEC präsentiert, die den Nutzen von Darolutamid bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs unterstreichen. DESTINUS - Das Marschflugkörper-Startup bereitet einen möglichen Börsengang vor und baut dafür Governance- und Reportingstrukturen aus. Destinus kooperiert mit Rheinmetall beim Aufbau einer skalierbaren Fertigung in Europa. „Destinus baut zurzeit jene Governance-Strukturen, Berichtspflichten und institutionelle Infrastruktur auf, die von einem Unternehmen mit der Option auf einen Börsengang erwartet werden", sagte Anne Louise Metz, Director of Strategic Finance & Founding, die Anfang des Jahres vom Recycler Renewi zu Destinus gewechselt ist. Destinus bislang mit 400 Millionen Euro finanziert. Die Bewertung liegt bei rund 1 Milliarde Dollar und der Umsatz bei rund 300 Millionen Dollar. (Börsen-Zeitung)

KNDS

Der Panzerhersteller KNDS hält am geplanten Börsengang in Frankfurt und Paris fest und weist Spekulationen über Verzögerungen zurück. Der Bund ringt noch um eine Beteiligung, während juristische Prüfungen und das Marktumfeld Druck erzeugen. "KNDS setzt die Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang gemäß dem ursprünglichen Zeitplan fort - mit der vollen Unterstützung der Anteilseigner und des Verwaltungsrats", ließ sich CEO Jean-Paul Alary in einer Mitteilung zitieren. (Börsen-Zeitung)

BENKO/SIGNA

In der Aufarbeitung des Zusammenbruchs des Immobilienkonzerns Signa beginnt das Insolvenzverfahren der Laura Privatstiftung mit einem ersten Verhandlungstag vor Gericht (Tagsatzung) an diesem Montag. Es handelt sich um jenes Vermögensvehikel, das 2006/07 von Signa-Gründer Rene Benko und seiner Mutter errichtet worden war und über Jahre ein zentraler Halter von Beteiligungen im Benko/Signa-Kosmos war. Angemeldet sind rund 1,7 Milliarden Euro an Forderungen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

DEPOT

Die Deko-Kette Depot ist abermals in finanzielle Schieflage geraten. Die GDC Deutschland GmbH hat beim Amtsgericht Aschaffenburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte. Geschäftsführer Christian Gries will das Unternehmen sanieren. Als Gründe für die Insolvenz nannte er neben Zöllen und der wachsenden Onlinekonkurrenz durch Plattformen wie Temu auch die Kaufzurückhaltung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

ANTHROPIC

Der KI-Entwickler soll sich offenbar mit Investoren auf eine neue Finanzierungsrunde geeinigt haben. Dabei werde das Unternehmen mit 900 Milliarden US-Dollar bewertet, sagten mit der Situation vertraute Personen und fügten an, die Investoren würden 30 Milliarden Dollar an frischem Kapital einbringen. Die Finanzierungsrunde soll von Greenoaks Capital, Sequoia Capital, Dragoneer und Altimeter Capital angeführt werden. Der Deal sei aber noch nicht abgeschlossen, und das Unternehmen könnte am Ende deutlich mehr als 30 Milliarden Dollar einnehmen, sagte eine der Personen. Die neue Kapitalaufnahme von Anthropic folgt auf eine weitere 30-Milliarden-Dollar-Runde vor nur drei Monaten. Damit steigt der Gesamtbetrag, den das Unternehmen seit Anfang 2025 eingesammelt hat, auf über 90 Milliarden Dollar. Darin enthalten sind neue Investitionen von Google und Amazon, die bei Erreichen bestimmter Meilensteine noch weiter steigen könnten.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 18, 2026 01:35 ET (05:35 GMT)

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