19.06.2026 07:29:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Entsprechend hat sich der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in dieser Woche in Telefonaten mit Kongressabgeordneten geäußert, wie mit den Gesprächen vertraute Personen berichten. Führungskräfte des Pentagons haben erklärt, dass ihnen im Sommer das Geld für Operationen ausgehen könnte, sofern der Kongress kein neues Kriegsausgabenpaket verabschiedet. Sie warnten, dass die Streitkräfte aufgrund des Krieges im Iran und der Truppenentsendungen an die Südgrenze der USA bei Übungen und anderen Prioritäten Abstriche machen müssten.

INNENPOLITIK GROSSBRITANNIEN

Der britischen Politik steht eine neue Phase des Chaos bevor. Der Labour-Politiker Andy Burnham hat eine Nachwahl in einem Bezirk in Nordengland gewonnen. Dies ermöglicht ihm den Einzug ins Parlament. Von dort aus kann er eine Kampfabstimmung um die Führung gegen den zutiefst unbeliebten Premierminister Keir Starmer einleiten. Burnham, der 56-jährige Bürgermeister von Manchester, wurde bei der Abstimmung mit einem komfortablen Vorsprung gewählt. Er wird nun den Bezirk Makerfield vertreten. Dabei besiegte er einen Kandidaten der einwanderungsfeindlichen Partei Reform UK.

VERBRAUCHERSTIMMUNG GROSSBRITANNIEN

Die Verbraucherstimmung unter den Briten ist in diesem Monat unverändert geblieben, verharrt aber nahe von Mehrjahrestiefs. Belastet wurde sie durch den jüngsten Anstieg der Energiepreise infolge des Konflikts im Nahen Osten, der die schwachen Aussichten für die persönlichen Finanzen noch verschärfte. Das Marktforschungsinstitut GfK teilte mit, sein am Freitag mit dem Nuremberg Institute for Market Decisions veröffentlichtes Konsumklimabarometer habe im Juni unverändert bei minus 23 gelegen.

INFINEON

hat vor dem Landgericht München I zwei weitere Patentverletzungsverfahren gegen den chinesischen Halbleiterzulieferer Innoscience gewonnen. In den Verfahren geht es um die unerlaubte Nutzung der von Infineon patentierten Galliumnitrid-(GaN)-Technologien durch Innoscience, genauer um die Verletzung eines Patentes und eines Gebrauchsmusters, wie der Konzern ausführte. Der Mitteilung zufolge verbot das Gericht dem chinesischen Unternehmen die Herstellung, den Verkauf und die Vermarktung von Produkten, die das Patent verletzen, in Deutschland. Darüber hinaus müsse Innoscience Schadenersatz an Infineon leisten. Zu dessen Höhe machte der Konzern zunächst keine Angaben.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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June 19, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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