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23.06.2026 07:32:41
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Dollar legte im Gefolge der steigenden Anleiherenditen etwas zu. Für den Dollarindex ging es um 0,2 Prozent aufwärts.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.126,26 -1,5 -64,17 4.190,43
Silber 62,69 -3,8 -2,49 65,18
Platin 1.648,62 -1,8 -30,07 1.678,70
Das Gold erholte sich von zwischenzeitlichen Verlusten. Im späten Handel notierte die Feinunze 0,7 Prozent höher bei 4.191 Dollar. Beobachter erwarten jedoch, dass der Preis des Edelmetalls weiter nachgeben wird - belastet von der Aussicht auf steigende Zinsen, die das zinslos gehaltene Gold weniger attraktiv machen. Daneben habe die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs das Interesse an "sicheren Häfen" gemindert, hieß es.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 73,61 -0,3 -0,25 73,86
Brent/ICE 77,56 -0,4 -0,34 77,90
Berichte über Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran ließen den Ölpreis deutlicher nachgeben. Dazu trug bei, dass die USA die Sanktionen gegen den Iran für die Dauer von zwei Monaten gelockert haben und dem Land den Verkauf von Öl - auch an US-Abnehmer - gegen US-Dollar gestatten. Das Barrel Brent verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 77,90 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Die USA haben den Weg für die ersten Ölverkäufe des Iran in US-Dollar seit Jahrzehnten freigemacht, auch an die USA. Das US-Finanzministerium setzte Sanktionen auf diese Verkäufe für zwei Monate aus, während die Gespräche zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und zur Behandlung der Fragen des iranischen Atomprogramms sowie weiterer Sanktionserleichterungen voranschreiten. Seit Jahren nutzt der Iran unter Sanktionen ein undurchsichtiges Netzwerk von Tankern, um sein Rohöl hauptsächlich an China zu verkaufen. Vizepräsident JD Vance sagte, dass Teheran sich bereiterklärt habe, dass Nuklearinspektoren bereits diese Woche in den Iran zurückkehren dürften. Der Iran bestätigte den Schritt nicht. Vance räumte ein, dass die Bedingungen für diesen Zugang noch ausgehandelt werden müssen.
AUTOMARKT EUROPA
Europas Automarkt hat im Mai ein leichtes Absatzplus verzeichnet und damit den positiven Trend des bisherigen Jahres fortgesetzt. Laut dem Herstellerverband Acea stiegen die Pkw-Neuzulassungen (EU, EFTA und GB) im Berichtsmonat um 3,6 Prozent auf gut 1,15 Millionen Fahrzeuge. In den ersten fünf Monaten des Jahres legten die Verkäufe in der Gesamtregion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf rund 5,82 Millionen Einheiten zu. Bei den Antriebsarten erzielten batterieelektrische Autos (BEV) einen deutlichen Zuwachs von 39,1 Prozent. Hybridelektrofahrzeuge behaupteten sich mit einem Plus von 8,2 Prozent. Im Gegensatz dazu war der Absatz von Modellen mit traditionellen Verbrennungsmotoren mit 19,1 Prozent bei Benzinern und 19,0 Prozent bei Dieselfahrzeugen weiter spürbar rückläufig.
DEUTSCHE TELEKOM
Fitch hat das Rating von BBB+ auf A- angehoben. Der Ausblick ist stabil.
ROCHE
Die japanische Regierung hat in einer weltweit ersten Zulassung dieser Art ein Medikament zur therapeutischen Behandlung von Neurofibromatose Typ 2 (NF2) zugelassen. Dabei handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung, die die Hörnerven betrifft. Das zuständige Ministerium genehmigte die erweiterte Anwendung von Avastin - einem Krebsmedikament mit dem generischen Namen Bevacizumab - zur Behandlung von NF2, wie die japanische Zeitung Yomiuri unter Berufung auf die Roche-Tochter Chugai Pharmaceutical Co berichtet.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/cln/gos
(END) Dow Jones Newswires
June 23, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)
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