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08.07.2026 07:41:42
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Die Ölpreise reagierten mit Aufschlägen auf iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Nähe der Straße von Hormus. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 3 Prozent auf 74,16 Dollar. Dennoch sagten Analysten, dass das Aufwärtspotenzial begrenzt bleibe. "Saudi-Arabien hat seine offiziellen Verkaufspreise für August gesenkt, die Opec+ baut die Produktionskürzungen weiter ab, die Exporte aus dem Golf erholen sich und der physische Markt bleibt gut versorgt", sagte MUFG-Analyst Soojin Kim.
Mit den US-Angriffen auf iranische Ziele und dem Wiederinkrafttreten von US-Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie ziehen die Ölpreise am Morgen an.
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AIRBUS / MTU AERO ENGINES
gründen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung und Vermarktung eines vollelektrischen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Triebwerks. Das Gemeinschaftsunternehmen soll voraussichtlich im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen.
ASTRAZENECA
hat sich die Rechte an einem Medikament zur Behandlung chronischer Atemwegserkrankungen von Sino Biopharmaceutical außerhalb Chinas gesichert. Die Vereinbarung könnte bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar wert sein.
AROUNDTOWN
zapft den Anleihemarkt mit einer Emission im Volumen von 850 Millionen Euro an. Die neue unbesicherte vorrangige Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist mit einem Kupon von 3,625 Prozent ausgestattet. Diese erste vorrangige Euro-Emission in diesem Jahr sei auf eine starke Investoren-Nachfrage mit einem deutlich überzeichneten Orderbuch gestoßen. Neben der Neuemission gab der Gewerbeimmobilienspezialist auch mehrere Rückkaufangebote mit einem ausstehenden Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro bekannt. Mit der Kombination aus Neuemission und Rückkaufangebot soll die Kapitalstruktur weiter optimiert werden.
MUNICH RE
hält sich angesichts niedriger Preise in der Cyberversicherung aktuell mit der Zeichnung von Risiken zurück. "Vermutlich werden wir im laufenden Jahr Prämien in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs im Buch haben", sagt Jürgen Reinhart, Chief Underwriter Cyber, im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Dies sei aber nur eine Art Pause, betont er: "Das Potenzial ist gigantisch." Zudem sei das Geschäft auch aktuell attraktiv, wenn man die richtigen Risiken aussuche. Das Marktvolumen für Cyberversicherungen in Deutschland werde in den nächsten Jahren um 15 Prozent per annum steigen, schätzt Reinhart: "Der Markt wird sich alle fünf Jahre verdoppeln, das halte ich für sehr realistisch." (Börsen-Zeitung)
RHEINMETALL
zieht Konsequenzen aus der Absage für die Fregatte F126. Der Rüstungskonzern hat den geplanten Personalaufbau von 1.000 Stellen bei seiner Militärschiffbausparte Naval Systems nun gestoppt. "Ohne den Auftrag der Bundeswehr können wir keinen weiteren Mitarbeiter einstellen", erfuhr das Wirtschaftsmagazin Capital aus Unternehmenskreisen. Im März hatte Rheinmetall die Militärmarinesparte Naval Vessels Lürssen (NVL) von der Bremer Lürssen Werft übernommen. In der Hoffnung auf den Auftrag für das F126-Projekt der Bundeswehr hatte Rheinmetall in den vergangenen Monaten bereits 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Der weitere Stellenaufbau um 900 Mitarbeiter liegt nun auf Eis. (Capital)
VARTA
Noch immer gibt es keine Verhandlungen zwischen den Gläubigern des angeschlagenen Batterieherstellers Varta und dem Schweizer Investor Pino Sergio, der mit seiner Allswiss-Gruppe die Darlehensgeber auszahlen und das Technologieunternehmen retten will, um eine Natrium-Ionen-Fertigung aufzubauen. "Direkte Gespräche zwischen uns, der Deutschen Bank und Blantyre finden derzeit nicht statt", sagte Sergio der FAZ. "Ein solches Gespräch wurde uns zu keinem Zeitpunkt angeboten." Die Allswiss-Gruppe hat ihr Angebot am 11. Juni als Erstes an die Deutsche Bank und die britische Investmentgesellschaft Blantyre gerichtet, weil diese beiden Gläubiger die Verwertung ihrer Sicherheiten durch eine Meldung an das Bundeskartellamt Anfang Juni vorbereitet haben. (FAZ)
PROXIMA FUSION
Es ist die größte Summe, die ein Start-up für Fusionsenergie in Europa jemals eingesammelt hat: Proxima Fusion aus München verkündet am Dienstag eine neue Finanzierungsrunde über 411 Millionen Euro. Die Firma wird dadurch zum Einhorn, einem Start-up mit Milliardenbewertung: Künftig wird Proxima mit knapp 2,5 Milliarden Euro bewertet. Die Technologie des Unternehmens könnte die Energiebranche revolutionieren. Mitgründer und Chef Francesco Sciortino sagt dem Handelsblatt über die Finanzierungsrunde: "Damit ist klar: Für große Zukunftsprojekte lässt sich Kapital längst nicht mehr nur in den USA mobilisieren - auch Europa kann das." Die Investoren hätten ein starkes Signal gesetzt und gezeigt, dass sie nicht nur an die starke Forschung Europas glauben, "sondern auch an unsere Fähigkeit, daraus weltweit wettbewerbsfähige Industrieunternehmen aufzubauen". (Handelsblatt)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/flf
(END) Dow Jones Newswires
July 08, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)
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