14.07.2026 07:32:45

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 Uhr

EUR/USD 1,1394 +0,1 0,0013 1,1381 1,1398

EUR/JPY 184,90 +0,0 0,0200 184,8800 185,0700

EUR/CHF 0,927 0,0 0,0000 0,9270 0,9255

EUR/GBP 0,8523 -0,0 -0,0001 0,8525 0,8522

USD/JPY 162,27 -0,1 -0,1500 162,4200 162,3500

GBP/USD 1,3363 +0,1 0,0017 1,3346 1,3372

USD/CNY 6,7795 0,0 0,0000 6,7795 6,7795

USD/CNH 6,7802 -0,1 -0,0037 6,7839 6,7826

AUS/USD 0,6934 +0,3 0,0018 0,6916 0,6935

Bitcoin/USD 62.753,25 +1,0 604,07 62.149,18 62.725,62

Der Dollar folgte den Anleiherenditen nach oben. Der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Der Greenback gibt in Asien am Dienstag einen Teil seiner Gewinne wieder ab.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.021,72 +0,5 21,50 4.000,65

Silber 57,95 +0,5 0,30 57,65

Platin 1.607,57 +0,2 2,57 1.605,00

Die steigenden Marktzinsen und der festere Dollar lasteten auf dem Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 3 Prozent auf 3.996 Dollar. Am Dienstag holt der Goldpreis im asiatischen Handel einen Teil seiner Verluste wieder auf und springt zurück über die Marke von 4.000 Dollar. Das Edelmetall profitiert mit den Entwicklungen im Iran-Krieg von seinem Status als "sicherer Hafen", heißt es.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 79,7 +2,0 1,56 78,14

Brent/ICE 84,9 +1,9 1,60 83,30

Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg, vor allem die neuerliche Schließung der Straße von Hormus, trieben die Ölpreise kräftig nach oben. Durch die Meerenge wird etwa ein Fünftel des globalen Ölangebots transportiert. Der Preis für ein Barrel Brentöl stieg um 5,3 Prozent auf 80,00 Dollar. Im asiatischen Handel am Dienstag bauen die Ölpreise ihre Gewinne noch weiter aus. Brent klettert bis an die Marke von 85 Dollar. US-Präsident Trump hat die Seeblockade gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt. "Die US-Blockade bedeutet, dass der Iran stark motiviert ist, erneut eine eigene Blockade durchzusetzen, und deutet darauf hin, dass Angriffe fortgesetzt werden, um Schiffe daran zu hindern, ohne Irans Erlaubnis durch die Meerenge zu fahren", so Vivek Dhar, Analyst bei der Commonwealth Bank of Australia.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

GELDPOLITIK USA

Fed-Gouverneur Christopher Waller ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung in Betracht gezogen werden sollte, falls die Inflationsdaten dieser Woche einen andauernd hohen Preisdruck zeigen. Waller gab mit dieser Äußerung sein bisher deutlichstes Signal dafür, dass er eine Zinserhöhung in diesem Sommer unterstützen könnte. Der Notenbankgouverneur verwies auf den Anstieg der "Kerninflation", bei der die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie unberücksichtigt bleiben. Er betonte insbesondere, dass dieser Anstieg bereits vor dem durch den Iran-Krieg ausgelösten Ölpreis-Sprung im März dieses Jahres eingesetzt habe. Er sei "fest entschlossen, eine Wiederholung" des Fehlers der Fed aus dem Jahr 2021 zu vermeiden, als man zu spät auf steigende Preise reagiert habe.

DRÄGERWERK

hat das untere Ende der Prognosespanne für seine operative Marge angehoben. Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern verwies auf eine starke operative Geschäftsentwicklung und die Rückerstattung gezahlter Zölle. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Drägerwerk nun eine Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,5 bis 7,5 Prozent statt 5,0 bis 7,5 Prozent. Der Umsatz soll währungsbereinigt weiterhin um 2 bis 6 Prozent steigen.

EVOTEC

sieht sein bisheriges Umsatzziel außer Reichweite und stellt sich auf einen operativen Verlust ein. Wie das Biotech-Unternehmen mitteilte, rechnet es nun mit geringeren Beiträgen aus bestehenden und aus potenziellen neuen strategischen Partnerschaften. Teilweise sei nun mit einer veränderten zeitlichen Staffelung sowie angepassten Zeitplänen für Meilensteinzahlungen zu rechnen, deren entsprechende Umsätze nun im kommenden Jahr erwartet werden. Für das laufende Jahr rechnet Evotec nun mit einem Umsatz von rund 570 bis 610 Millionen Euro und einem bereinigten EBITDA-Verlust von 70 bis 105 Millionen Euro. Bislang war der Konzern von einem Umsatz von 700 bis 780 Millionen Euro und einem EBITDA von 0 bis 40 Millionen Euro ausgegangen. In den ersten sechs Monaten sank der Umsatz nach vorläufigen Zahlen auf 300 Millionen Euro von 371 Millionen im Vorjahr. Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich auf 43 Millionen Euro von 1,9 Millionen Euro aus.

HAPAG-LLOYD

hat seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Mit Blick auf die zuletzt starke Marktnachfrage und die positive Entwicklung der Spotfrachtraten erwartet der Konzern nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der Spanne von 2,3 bis 3,2 Milliarden Euro statt 0,9 bis 2,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird bei 0,1 bis 1,0 Milliarden Euro erwartet. Hier hatte Hapag-Lloyd bislang mit einer Bandbreite von minus 1,3 bis plus 0,4 Milliarden Euro kalkuliert. Der Konzern betonte, vor dem Hintergrund volatiler Frachtraten und großer geopolitischer Herausforderungen sei die Prognose mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.

TRATON

hat im zweiten Quartal operativ deutlich besser abgeschnitten als am Markt erwartet. Dies war in erster Linie der Marke International Motors (ehemals Navistar) zu verdanken. Diese verbuchte zusätzliche zollbezogene Forderungen, die keinen Einfluss auf den Cashflow hatten, wie die Traton Group mitteilte. Aufgrund des üblichen saisonalen Verlaufs, bei dem für die zweite Jahreshälfte ein stärkerer Beitrag erwartet werde, lag der Netto-Cashflow bei Traton Operations mit minus 18 Millionen im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen unter den Markterwartungen von plus 283, teilte Traton weiter mit.

VOSSLOH

hat seine Jahresprognose gesenkt. Wegen der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten werde aus bestehenden Rahmenverträgen in einzelnen Ländern weniger abgerufen. Zudem dürften einzelne für 2026 geplante Lieferungen im Zusammenhang mit Neubauprojekten ins nächste Jahr verschoben werden. Auch belasteten unter anderem höhere Beschaffungs- und Logistikkosten, die nicht in vollem Umfang an Kunden weitergegeben werden können, das Ergebnis.

BOSCH

erhält vom US-Handelsministerium direkte Fördermittel in Höhe von bis zu 225 Millionen US-Dollar. Damit wird die Investition des Technologiekonzerns von bis zu 2 Milliarden Dollar in den Umbau seiner Chipfabrik in Kalifornien unterstützt. Die Mittel werden verwendet, um den Standort Roseville für die Produktion von Siliziumkarbid-Halbleitern auszubauen, wie Bosch mitteilte.

SHELLY GROUP

hat ihren Absatz in ersten Halbjahr um rund 27 Prozent gesteigert. Auf Basis vorläufiger Zahlen setzte das Unternehmen, das auf IoT- (Internet of Things) und Smart-Home-Technik spezialisiert ist, mit Shelly-Geräten und damit verbundenen Dienstleistungen rund 68,3 Millionen Euro um.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

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