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07.08.2026 07:32:49
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15
EUR/USD 1,1523 -0,0 -0,0001 1,1524 1,1528
EUR/JPY 182,53 -0,0 -0,0300 182,5600 182,6100
EUR/CHF 0,9363 +0,1 0,0006 0,9357 0,9349
EUR/GBP 0,8564 0,0 0,0000 0,8564 0,8564
USD/JPY 158,38 -0,0 -0,0400 158,4200 158,3900
GBP/USD 1,3452 -0,0 -0,0001 1,3453 1,3455
USD/CNY 6,7467 -0,0 -0,0021 6,7488 6,7488
USD/CNH 6,7468 -0,0 -0,0013 6,7481 6,7483
AUS/USD 0,7025 -0,1 -0,0005 0,7030 0,7036
Bitcoin/USD 64.150,77 -0,4 -251,72 64.402,49 64.808,86
Der Dollar wurde etwas gestützt von gestiegenen Anleiherenditen. Der Dollarindex stieg um 0,2 Prozent. Der Euro gab 0,3 Prozent auf 1,1526 Dollar nach.
Die australischen Finanzmärkte preisen für die geldpolitische Sitzung der Reserve Bank of Australia in der nächsten Woche so gut wie keine Chance auf eine Zinserhöhung ein. Dennoch gebe es Spielraum für die Zentralbank, sich falkenhaft zu äußern, was dem Australischen Dollar etwas Auftrieb verleihen könnte, meint Mahjabeen Zaman, Leiterin des ANZ-Devisenresearch. Gleichzeitig könne kaum etwas gesagt oder getan werden, um ein "taubenhafteres" Ergebnis zu erzielen, als bereits eingepreist sei, fügt sie hinzu.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.264,80 +0,6 25,57 4.239,23
Silber 62,25 +1,2 0,77 61,48
Platin 1.736,38 +0,4 7,13 1.729,25
Der festere Dollar und gestiegene Marktzinsen drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich zum Settlement um 0,1 Prozent auf 4.242 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 78,36 +1,4 1,07 77,29
Brent/ICE 83,86 +1,7 1,37 82,49
Der Ölpreis zog nach den deutlichen Verlusten der Vortage und der Ungewissheit über die Öffnung der Straße von Hormus wieder an. Der Preis für ein Barrel Brentöl stieg um 3,8 Prozent auf 82,49 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
US-ZÖLLE
Die US-Regierung wird Zölle und Mindestpreise für importiertes Polysilizium, Solarmodule und deren Komponenten einführen. Ziel ist es, die Lieferketten für saubere Energien wieder ins Land zu holen und die chinesische Marktkontrolle über eine Komponente zu verringern, die für Solaranlagen und Halbleiter von entscheidender Bedeutung ist. Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Proklamation, die einen Zoll von 15 Prozent auf Importe von Solarenergiematerialien und -ausrüstung festlegt. Unternehmen, die sich zum Bau von Produktionsstätten in den USA verpflichten, können Ausnahmen von den Abgaben beantragen, die am 4. Dezember 2026 in Kraft treten.
KONJUNKTUR CHINA
Das Exportwachstum ist im Juli robust geblieben, auch wenn es sich gegenüber Juni verlangsamte. Grund dafür war die anhaltend starke weltweite Nachfrage nach Produkten der künstlichen Intelligenz. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Prozent und kühlten sich damit leicht von dem Wachstum von 27,0 Prozent im Vormonat ab. Der Wert übertraf das prognostizierte Wachstum von 22,0 Prozent. Die Importe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 27,5 Prozent. Sie verlangsamten sich damit gegenüber dem Anstieg von 36,0 Prozent im Juni und verfehlten die Konsensprognose von 27,9 Prozent. Chinas Handelsüberschuss verringerte sich auf 112,5 Milliarden US-Dollar, nach 125,6 Milliarden Dollar im Juni. Damit übertraf er die Prognose der Ökonomen von 106,2 Milliarden Dollar.
AAREAL BANK
Die Bank setzt nach Aussage ihres Vorstandschefs Christian Ricken auf Hospitality- und länderübergreifende Portfolio-Finanzierungen. Bei der Repositionierung ihres US-Geschäfts sehen sich die Wiesbadener auf gutem Weg. "Wir haben mit dem strukturellen Umbau unseres US-Portfolios begonnen, die Organisation vereinfacht, das Loan Servicing neu vergeben und das Management neu besetzt", sagte der Manager im Gespräch mit der Börsen-Zeitung und fügte zum Thema Reduzierung des US-Portfolios an: "Wir sind jetzt in Richtung der Ziellinie. Ende dieses Jahres wollen wir in den USA bei einem Kreditvolumen von 5,5 Milliarden Euro sein. Momentan liegen wir bei 6,3 Milliarden Euro. 2027 sollen die Bestände weiter sinken. Klar ist aber: Wir bleiben in den USA aktiv, denn ich glaube langfristig an den US-Markt. Ein homogenes Rechtssystem, eine Währung, gute Margen." (Börsen-Zeitung)
BAYER
hat nun den genauen Termin für die verschobene gerichtliche Anhörung zur endgültigen Genehmigung des milliardenschweren Sammelvergleichs im Rechtsstreit um die mutmaßlich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Roundup genannt. Das neue Datum für die Anhörung ist der 14. September 2026. Die Verschiebung war bekannt, allerdings das konkrete Datum noch nicht.
DAIMLER TRUCK
will auf dem weltweit größten Nutzfahrzeugmarkt Nordamerika ihre Produktionskapazitäten mit einer neuen Fabrik ausweiten. Das Unternehmen prüfe derzeit mehrere potenzielle Standorte für das Werk zum Bau von Spezial- und Fernverkehrs-Lkw, teilte der DAX-Konzern mit. Nach der endgültigen Standortauswahl soll Ende 2026 mit dem Bau begonnen werden, die Inbetriebnahme sei für 2029 vorgesehen.
LANXESS
Der Spezialchemiekonzern hat im zweiten Quartal weiter unter dem schwachen konjunkturellen Umfeld gelitten, aber auch erste Lichtblicke am Horizont ausgemacht. Umsatz und operative Gewinne stiegen leicht, zumindest nach den berichteten Zahlen ergab sich unter dem Strich ein Verlust. Seine Jahresprognose bekräftigte der Kölner Konzern. Im Quartal steigerte Lanxess das EBITDA vor Sondereinflüssen auf 152 Millionen Euro von 150 Millionen im Vorjahr. In der Konsensprognose waren 151 Millionen Euro erwartet worden. Hier hatte sich Lanxess selbst 130 bis 150 Millionen Euro zum Ziel gesetzt. Die entsprechende Marge verschlechterte sich allerdings auf 9,7 Prozent von 10,2 Prozent im Vorjahr. Analysten hatten im Mittel 9,7 Prozent erwartet. Der Umsatz legte um 6 Prozent auf 1,561 Milliarden Euro zu. Die Konsensschätzung hatte auf 1,546 Milliarden Euro Umsatz gelautet. Unterm Strich ergab sich nach ein Verlust von 53 Millionen Euro verglichen mit minus 45 Millionen Euro im Vorjahr. Auf bereinigter Basis ergab sich ein Gewinn je Aktie. Dieser lag bei 0,51 Euro und somit unter dem Vorjahreswert von 0,59 Euro, er fiel aber höher aus als die im Konsens geschätzten 0,38 Euro.
SIEMENS
Der Konzern schafft im Rahmen seines "One Tech Company"-Programms hunderte Chef-Titel ab. CEO Roland Busch und der Vorstand informierten die betroffenen Manager nach Informationen des Handelsblatts aus Teilnehmerkreisen in einem internen Call. Die Betroffenen sollen zumeist neue Titel wie zum Beispiel "Head of..." oder "Managing Director" erhalten. Die neue Siemens-Struktur geht am 1. Oktober an den Start. Viele Manager wissen noch nicht, was künftig ihr Titel und ihre Aufgaben sind. Dies hat in den vergangenen Wochen für Unruhe in dem Traditionsunternehmen gesorgt. (Handelsblatt)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/flf
(END) Dow Jones Newswires
August 07, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)
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