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14.08.2026 07:29:52
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Neben erneuten günstigen Preisdaten nährten sinkende Ölpreise die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung. Die Renditen der US-Staatsanleihen fielen bereits nach den Inflationsdaten am Mittwoch, nun ging es für die Zehnjahresrendite um weitere 5 Basispunkte nach unten auf 4,64 Prozent. Laut Daten der CME Group sehen Anleger nun eine Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent, dass die Fed die Zinsen bei ihrer Sitzung im nächsten Monat unverändert lassen wird, verglichen mit 45 Prozent vor einer Woche. Auch die Wetten darauf, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr gar nicht mehr anheben könnte, nehmen zu.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:22
EUR/USD 1,1539 +0,1 0,0012 1,1527 1,1525
EUR/JPY 183,85 -0,0 -0,0200 183,8700 183,7500
EUR/CHF 0,9384 +0,0 0,0001 0,9383 0,9377
EUR/GBP 0,8547 0,0 0,0000 0,8547 0,8546
USD/JPY 159,3 -0,1 -0,1800 159,4800 159,4300
GBP/USD 1,3494 +0,1 0,0009 1,3485 1,3482
USD/CNY 6,7438 +0,0 0,0010 6,7428 6,7428
USD/CNH 6,7456 +0,0 0,0015 6,7441 6,7452
AUS/USD 0,7062 +0,1 0,0008 0,7054 0,7052
Bitcoin/USD 63.290,68 -0,1 -77,38 63.368,06 63.484,05
Beim Dollar tat sich wenig, der Euro wurde zuletzt mit 1,1524 Dollar gehandelt.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.318,52 -0,7 -31,64 4.350,16
Silber 63,85 -0,9 -0,61 64,46
Platin 1.707,80 -0,6 -9,73 1.717,53
Der Goldpreis gab um gut 1 Prozent nach auf 4.360 Dollar. Im asiatischen Handel am Freitag baut das Edelmetall seine Abgaben noch weiter aus.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 81,42 +0,2 0,17 81,25
Brent/ICE 87,15 +0,1 0,08 87,07
Die Ölpreise gaben um rund 1,0 Prozent nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Straße von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Straße von Hormus zuletzt zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstraße. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben. Preisdrückend beim Öl dürfte ein schwächerer Nachfrageausblick gewirkt haben, sowohl seitens der Internationalen Energieagentur wie auch der Opec.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++
RATING USA
Fitch Ratings hat die langfristigen Emittentenausfallratings (Issuer Default Ratings) der USA in Fremd- und Landeswährung mit "AA+" und stabilem Ausblick bestätigt. Faktoren, die das US-Rating belasten, sind nach Angaben von Fitch hohe Haushaltsdefizite, eine erhebliche Zinslast sowie ein hohes und steigendes Niveau der Staatsverschuldung. Im August 2023 hatte Fitch die langfristige Bonitätseinstufung der USA von "AAA" auf "AA+" herabgestuft. Damals verwies die Agentur auf die wachsende Schuldenlast der USA und politische Handlungsunfähigkeit, als Gesetzgeber über die Schuldenobergrenze der US-Regierung stritten.
GELDPOLITIK USA
Die moderateren Inflationsdaten für Juli haben die zinspolitischen Erwägungen von Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, nicht geändert. Hammack erklärte, sie sei weiterhin der Ansicht, dass die US-Notenbank rasch handeln müsse, um den Preisanstieg einzudämmen. Hammack hatte zuletzt für höhere Zinsen plädiert.
ZÖLLE USA
US-Präsident Trump hat eine Reihe von Zöllen angekündigt, um der Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Importe von Drohnen und deren Komponenten zu begegnen. Laut der am Donnerstag verkündeten Proklamation sind die Zölle nach der Leistungsfähigkeit der Drohnen und ihrem Herkunftsort gestaffelt. Größere Drohnen, die über militärisch sensible Fähigkeiten wie Wärmebildtechnik verfügen, unterliegen zusammen mit bestimmten kritischen Komponenten einem Wertzoll von 100 Prozent. Für kleinere Drohnen und Komponenten ohne die gleichen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit wird eine Abgabe von 25 Prozent erhoben. Auf Produkte aus der Europäischen Union, Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan wird ein Zoll von 15 Prozent erhoben. Auf Drohnen aus dem Vereinigten Königreich wird ein Zoll von 10 Prozent erhoben, unter der Bedingung, dass im Wesentlichen die gesamte Hardware, Software und Technologie aus diesen Ländern und den USA stammt.
DEUTSCHE EUROSHOP
hat sich im ersten Halbjahr trotz einer verhaltenen Konsumstimmung operativ gut entwickelt. Die Umsätze der Mieter und die Vertragsmieten stiegen trotz einer geringeren Besucherfrequenz als im Vorjahreszeitraum. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 133,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 1,4 Prozent auf 105,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stieg um 2 Prozent auf 71,2 Millionen Euro. Die operative Kennzahl Funds from Operations (FFO) lag mit 0,92 Euro je Aktie jedoch unter dem Vorjahreswert von 0,98 Euro.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/ros
(END) Dow Jones Newswires
August 14, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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