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28.08.2026 07:30:45
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Freundlich - Starke Zahlen und ein ermutigender Ausblick von Nvidia stützten vor allem den Chipsektor. Auch aus dem Softwaresektor kamen überzeugende Geschäftszahlen, die Befürchtungen linderten, dass die Geschäftsmodelle der Branche durch die Künstliche Intelligenz (KI) gefährdet seien. Am übrigen Markt agierten die Anleger jedoch vorsichtiger; sie warteten den Auftritt von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf dem Notenbankersymposium am Freitag in Jackson Hole ab. Nvidia gewannen 8,7 Prozent. Im Sektor rückten Intel um 4,4 Prozent vor, AMD verloren jedoch 0,9 Prozent. Im Softwaresektor machten die Aktien von Salesforce.com einen Sprung von 22,6 Prozent nach oben. Der Anbieter von Unternehmenssoftware verzeichnet nach eigenen Angaben eine rege Nachfrage nach seinen KI-Anwendungen und hat daher die Jahresziele erhöht. Mit der zunehmenden Nutzung von KI wächst auch der Bedarf an Cybersecurity-Lösungen, was Crowdstrike das beste Quartal in der Unternehmensgeschichte beschert hat. Die Aktie verteuerte sich um 20,5 Prozent. Der Kurs des auf Identitäts- und Zugriffsmanagement spezialisierten Softwareunternehmens Okta sprang um 28,6 Prozent nach oben. Auch hier hatten Zahlen und Ausblick die Erwartungen übertroffen.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/-
2 Jahre 4,23 +0,01
10 Jahre 4,67 +0,01
Am Anleihemarkt hielten sich die Anleger in Erwartung der Warsh-Rede am Freitag zurück. Die Zehnjahresrendite stieg um 1 Basispunkt auf 4,67 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15 Uhr
EUR/USD 1,1643 -0,1 -0,0008 1,1651 1,1651
EUR/JPY 185,78 +0,0 0,0600 185,7200 185,6100
EUR/CHF 0,937 0,0 0,0000 0,9370 0,9361
EUR/GBP 0,8568 -0,1 -0,0004 0,8572 0,8574
USD/JPY 159,55 +0,1 0,1600 159,3900 159,3000
GBP/USD 1,3584 -0,1 -0,0008 1,3592 1,3587
USD/CNY 6,7206 +0,0 0,0008 6,7198 6,7198
USD/CNH 6,7212 +0,0 0,0027 6,7185 6,7181
AUS/USD 0,7193 -0,0 -0,0001 0,7194 0,7193
Bitcoin/USD 79.667,61 -0,5 -423,67 80.091,28 80.684,34
Auch am Devisenmarkt dominierte vor dem Auftritt des Fed-Chefs Zurückhaltung. Der Dollar bewegte sich im Einklang mit den Anleiherenditen seitwärts.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.583,69 -0,4 -17,31 4.601,00
Silber 68,85 -0,6 -0,41 69,26
Platin 1.845,35 -0,1 -1,06 1.846,41
Der Goldpreis wurde etwas gestützt von der Erwartung einer Dollar-Abwertung, die das Edelmetall für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum billiger machen würde. Auf der anderen Seite bremsten jedoch Sorgen wegen der hohen Verschuldung der USA und potenziell weiter steigender Zinsen, die die Attraktivitiät des zinslos gehaltenen Edelmetalls mindern würden. Der Preis für die Feinunze stieg um 0,2 Prozent auf 4.601 Dollar.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 83,23 -0,4 -0,30 83,53
Brent/ICE 89,37 -0,4 -0,33 89,70
Die Ölpreise legten nach einer dreitägigen Talfahrt wieder etwas zu. Das Barrel Brentöl verteuerte sich zum Settlement um 2,1 Prozent auf 89,70 Dollar. An den Tagen davor hatten die Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und die Verschärfung von Sanktionen gegen den Iran die Preise gedrückt. Nun habe sich die Aufmerksamkeit des Markts weg vom Nahostkonflikt und hin zum Krieg Russlands gegen die Ukraine verlagert, hieß es. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte angeblich gesagt, dass Verhandlungen mit der Ukraine nichts fruchteten und Russland sich darauf vorbereite, den Krieg zu verschärfen.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
DEVISENPOLITIK JAPAN
Japans Strategie, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und das potenzielle Wirtschaftswachstum durch die Förderung von Investitionen und die Stärkung der inländischen Angebotskapazitäten zu steigern, wird die Glaubwürdigkeit des Yen laut Finanzministerin Satsuki Katayama steigern. "Obwohl die Wirtschafts- und Fiskalpolitik nicht darauf abzielt, die Wechselkurse zu kontrollieren, besteht der Zweck dieser Initiativen darin, Japans internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, damit das Land im globalen Wettbewerb bestehen kann", sagte Katayama am Freitag auf einer Pressekonferenz. "Wenn wir das erreichen, wird die Glaubwürdigkeit des Yen ganz natürlich erhalten und gestärkt werden", fügte sie hinzu.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln
(END) Dow Jones Newswires
August 28, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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