01.08.2025 07:34:46

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

hat für das zweite Quartal starke Umsatz- und Gewinnsteigerungen berichtet, die teilweise durch das Wachstum seines Cloud-Computing-Geschäfts angeheizt wurden. Allerdings fiel der Ausblick eher durchwachsen aus. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 168 Milliarden Dollar, verglichen mit dem Analystenkonsens von 162,2 Milliarden. Der Gewinn schnellte um 33 Prozent nach oben. Bereinigt und je Aktie meldete Amazon 1,68 Dollar. Damit wurde die FactSet-Analystenschätzung von 1,33 Dollar deutlich übertroffen. Netto verdiente Amazon im Quartal 18,16 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal rechnet Amazon in der Mitte der Spanne mit einem Umsatz von 176,75 Milliarden Dollar. Der Analystenkonsens liegt bei 173,27 Milliarden. Die Amazon-Prognose für das Betriebsergebnis im September-Quartal in Höhe von 18 Milliarden Dollar liegt dagegen laut FactSet unter dem Analystenkonsens von 19,5 Milliarden.

APPLE

hat mit den Zahlen für das dritte Geschäftsquartal die Erwartungen der Wall Street dank starker iPhone- und Dienstleistungsverkäufe übertroffen. Der iPhone-Hersteller verdiente netto 23,43 Milliarden Dollar bzw. 1,57 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 94,04 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn von 1,43 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 89,35 Milliarden Dollar gerechnet. Im Vorjahreszeitraum verdiente Apple 1,40 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 85,78 Milliarden Dollar. Die iPhone-Verkäufe übertrafen die Erwartungen der Wall Street. Das Umsatzwachstum für das Markenprodukt des Unternehmens war mit mehr als 13 Prozent der höchste Zuwachs seit Jahren.

ENEL

kauft eigene Aktien zurück und hat dafür ein Programm über bis zu 1 Milliarde Euro aufgelegt. Der Konzern bestätigte zudem seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Im ersten Halbjahr sank der Nettogewinn auf 3,4 von 3,85 Milliarden Euro. In der Vorjahresperiode hatte ein Verkauf von Unternehmensteilen den Gewinn aufgepolstert. Der bereinigte Gewinn stieg um 4,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA legte leicht auf 11,5 Milliarden Euro zu.

IBERDROLA

verkauft sein Mexiko-Geschäft an die COX AGB Group. In dem Deal wird der Bereich mit rund 4,2 Milliarden Dollar bewertet.

PIRELLI

hat die Umsatzprognose gesenkt und die Margenprognose bestätigt. Der Umsatz wird nun bei 6,7 bis 6,8 statt bei 6,8 bis 7 Milliarden Euro gesehen, die bereinigte operative Marge weiterhin bei 16 Prozent. Dank Gegenmaßnahmen hielt sich die Belastung aus Zöllen im zweiten Quartal mit 6 Millionen Euro in Grenzen. Der Nettogewinn stieg um 4,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn legte um 0,7 Prozent auf 279 Millionen Euro zu. Die Marge betrug 16 Prozent nach 15,8 Prozent. Der Umsatz sank um 0,7 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro, organisch erzielte Pirelli ein Wachstum von 4 Prozent.

SAINT-GOBAIN

Der Nettogewinn ist im ersten Halbjahr um 1,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gesunken, vor allem wegen höherer Steuer- und Zinsaufwendungen. Der Umsatz stieg um 1,7 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte um 1,9 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu, die Marge stieg auf 11,8 von 11,7 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet Sain-Gobain weiterhin mit einer operativen Marge von über 11 Prozent.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

August 01, 2025 01:35 ET (05:35 GMT)

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