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01.09.2026 07:49:40
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MORNING BRIEFING - USA/Asien
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Die Aktivität des verarbeitenden Gewerbes in China hat im August schneller zugenommen und ihre Wachstumsphase auf neun Monate verlängert - die längste Expansionsperiode seit fünf Jahren. Der von Ratingdog ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im August auf 51,5 von 50,9 im Juli. Der Wert übertraf den offiziellen Indikator, der von 49,2 auf 49,8 zulegte. Produktion, Neuaufträge und Exporte expandierten im vergangenen Monat laut Ratingdog allesamt schneller. Während Einkauf und Auftragsbestände zunahmen, verbesserte sich die Beschäftigung nicht.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
10:30 CN/Nio Inc, Ergebnis 2Q
22:05 US/Dell Technologies Inc, Ergebnis 2Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe (2. Veröffentlichung)
August
PROGNOSE: 53,5
1. Veröff.: 53,2
zuvor: 53,8
16:00 Bauausgaben Juli
PROGNOSE: 0,0% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm
16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe August
PROGNOSE: 55,3 Punkte
zuvor: 55,6 Punkte
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Excel-Sheet USA-Briefing einfügen
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Uneinheitlich - Weiter sorgt die deutlich gestiegene Erwartung einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank für Verunsicherung und Kaufzurückhaltung. Dazu kommt der fortgesetzte Anstieg der Preise am Ölmarkt, wo es in den vergangenen Wochen relativ ruhig zugegangen war. Seit den jüngsten gegenseitigen Attacken der USA und des Irans geht es mit den Preisen aber nach oben, was Inflations- und damit zugleich Zinserhöhungsspekulationen befeuert. In Seoul stützt, dass die südkoreanischen Exporte im August im Vergleich zum Vorjahr um 68,7 Prozent gestiegen, was die Erwartungen von Ökonomen übertrifft. Außerdem hat die Regierung für das kommende Jahr eine Rekorderhöhung der Haushaltsausgaben vorgeschlagen, um das nachlassende Wachstumspotenzial anzukurbeln. Die Kurse der Halbleiter-Dickschiffe SK Hynix und Samsung Electronics gewinnen 1,3 bzw. 0,4 Prozent. In Shanghai stützt der Einkaufsmanagerindex für die Industrie von Ratingdog. Dieser hat sich gegenüber dem Vormonat wie zuvor bereits der staatliche Index verbessert, liegt aber zugleich auch im Expansion anzeigenden Bereich. Dafür geht es in Hongkong abwärts. Die Stimmung werde getrübt vom enttäuschenden Börsendebüt von Shein, heißt es. Ausgegeben zu 48,56 Hongkong-Dollar sackte der Kurs des Online-Billigmodehändlers zunächst auf 43,72 ab, erholte sich dann aber wieder auf zuletzt 46,62 Hongkong-Dollar. Börsianer führen regulatorische Gegenwinde und zuletzt nachlassendes Wachstum als belastende Faktoren an. In Taipeh machen Mediatek einen Satz um fast 10 Prozent, nachdem Nvidia eine Investition von 3,5 Milliarden US-Dollar in das taiwanische Unternehmen angekündigt hat.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 53.185,90 -0,7 -374,09 53.559,99
S&P-500 7.686,14 -0,3 -25,62 7.711,76
NASDAQ Comp 26.370,89 -0,1 -31,53 26.402,42
NASDAQ 100 29.456,97 +0,1 +23,55 29.433,43
Montag Freitag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,72 Mrd 1,01 Mrd
Gewinner 966 1.160
Verlierer 1.781 1.571
Unverändert 89 105
Etwas leichter - Die gestiegene Erwartung einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank dämpfte die Kauflaune bei Aktien. Auslöser war der als falkenhaft aufgenomme Auftritt von US-Notenbank-Chairman Kevin Warsh beim Notenbankertreffen in Jackson Hole. Verstärkt wurde dies durch kräftig gestiegene Ölpreise, die die Inflation anheizen dürften. Aktien der Energiebranche folgten den Ölpreisen nach oben. Die Aktie des Versorgers PG&E sackte um 20,1 Prozent ab. Sie wurden belastet von einem neuen kalifornischen Gesetz zur Reduzierung der Risiken von Wald- und Buschbränden, das Versicherungen weiterhin die Möglichkeit offenhält, Versorger wegen Schadensforderungen zu verklagen. Veraltete Stromleitungen von PG&E hatten in der Vergangenheit verheerende Waldbrände in Kalifornien verursacht. Mit einem Post auf X schickte Elon Musk GE Vernova um 1,5 Prozent nach unten. Demnach will SpaceX Turbinenblätter zukünftig selbst herstellen als Reaktion auf extrem lange Wartezeiten bei Gasturbinen, die zur Stromerzeugung für Rechenzentren benötigt werden. SpaceX gewannen 1,5 Prozent. Nvidia stiegen um 1,4 Prozent, nachdem der KI-Chiphersteller mitgeteilt hatte, 3,5 Milliarden Dollar in den Chipdesigner MediaTek zu investieren. Amazon fielen um 2,5 Prozent mit Berichten, die Wettbewerbsbehörde plane eine Klage wegen des Vorwurfs der Irreführung von Werbekunden. Dadurch sollen über sieben Jahre zig Milliarden Dollar an trügerischen Gebühren eingenommen worden sein. Aon sackten um 9,5 Prozent ab mit angeblichen Plänen, für 17 Milliarden Dollar USI-Insurance übernehmen zu wollen.
USA - ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,34 -0,01 4,36 4,32
5 Jahre 4,50 +0,02 4,51 4,46
10 Jahre 4,75 +0,03 4,77 4,71
Am Anleihemarkt legten die Renditen zu, anders als am Freitag diesmal eher am langen Ende. Hintergrund waren die falkenhafte Rede von Fed-Chef Warsh, die Zinserhöhungsspekulationen befeuerte, aber auch die steigenden Ölpreise. Die Zehnjahresrendite stieg um 3 Basispunkte auf 4,75 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
R:\A - CC Märkte\KAPER Devisen-Tabelle
Der Dollar gab nach seinem kräftighen Anstieg am Freitag im Sog steigender US-Marktzinsen wieder etwas nach. Laut Händlern drückte auch die Sorge um die hohe Staatsverschuldung der USA. Der Euro erholte sich im US-Handel auf zuletzt 1,1612 Dollar.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
R:\A - CC Märkte\KAPER Devisen-Tabelle
Die höheren Marktzinsen drückten nur noch leicht auf den Goldpreis, der am Freitag bereits stark gefallen war. Die Feinunze verbilligte sich um 4 Dollar auf 4.448 je Unze.
ÖL
R:\A - CC Märkte\KAPER Devisen-Tabelle
Die Ölpreise zogen in Reaktion auf neue wechselseitigen Angriffe der USA und des Iran kräftig an. Auslöser soll der Versuch des Iran gewesen sein, neue Minen in der Straße von Hormus auszubringen. Der Preis für ein Barrel Brentöl stieg um 3,0 Prozent auf 90,75 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR +++++
AUSTRALIEN - Wirtschaftsstimmung
Das australische Verbrauchervertrauen ist in der vergangenen Woche gesunken. Damit endete ein einmonatiger Anstieg angesichts von Spekulationen über eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende.
INDONESIEN - Inflation
Der Verbraucherpreisindex ist im August im Vergleich zum Vorjahr um 3,19 Prozent gestiegen, nach einem Anstieg von 2,88 Prozent im Juli.
INDONESIEN - Außenhandel
lndonesien hat im Juli wieder einen Handelsüberschuss erzielt. Die Exporte, die typischerweise rund 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen, stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,05 Prozent. Die Importe stiegen um 27,02 Prozent. Der Wert der Exporte überstieg dennoch den der Importe um 121,9 Millionen US-Dollar.
MALAYSIA - Politik
Malaysia hat Maßnahmen eingeführt, um den steigenden Lebenshaltungskosten zu begegnen und Unternehmen zu unterstützen. Die Regierung will die monatliche Anspruchsgrenze für subventioniertes Benzin mit Wirkung zum 1. September anheben.
SÜDKOREA - Außenhandel
Südkoreas von Halbleitern getragener Exportboom hat sich im August stärker als erwartet fortgesetzt. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 68,7 Prozent auf 98,26 Milliarden US-Dollar, nach einem revidierten Anstieg von 63,0 Prozent im Juli. Die Importe stiegen um 22,5 Prozent auf 63,51 Milliarden Dollar.
SÜDKOREA - Wirftschaftspolitik
Die Regierung hat für das kommende Jahr eine Rekorderhöhung der Haushaltsausgaben vorgeschlagen, um das nachlassende Wachstumspotenzial anzukurbeln. Gestützt wird der Plan von einem erwarteten starken Anstieg der Steuereinnahmen.
USA - Strategische Ölvorräte
Die strategische Erdölreserve der USA ist in der vergangenen Woche um weitere 3,1 Millionen Barrel reduziert worden. Damit ist der staatliche Rohölbestand auf den niedrigsten Stand seit Herbst 1982 gesunken.
USA - Zinspolitik
US-Präsident Trump hat seine Ansicht bekräftigt, dass die Zinssätze zu hoch seien. Er hielt sich jedoch damit zurück, den Vorsitzenden der US-Notenbank, Kevin Warsh, öffentlich aufzufordern, sie nicht anzuheben.
ANTHROPIC / NVIDIA
Anthropic hat einen Cloud-Computing-Deal im Wert von 35 Milliarden Dollar mit dem von Nvidia unterstützten Cloud-Anbieter Lambda abgeschlossen, wobei Nvidia selbst den Mietvertrag für das Rechenzentrum hält, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/gos
(END) Dow Jones Newswires
September 01, 2026 01:49 ET (05:49 GMT)
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