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24.01.2024 07:35:40
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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-
Nordkorea hat südkoreanischen Angaben zufolge mehrere Marschflugkörper abgefeuert. Sie seien in Richtung des Gelben Meeres gestartet worden, erklärte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte am Mittwoch. Die detaillierten Spezifikationen würden von südkoreanischen und US-Geheimdiensten genau untersucht. Anders als bei ballistischen Raketen sind Pjöngjang Tests von Marschflugkörpern im Rahmen der derzeitigen UN-Sanktionen gegen Nordkorea nicht verboten.
SCHWEDEN - Nato-Beitritt
Das türkische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit für eine Aufnahme Schwedens in die Nato gestimmt. Damit ist Schweden nach 20-monatigen Verhandlungen zwischen Ankara und Stockholm seinem Beitritt in das westliche Verteidigungsbündnis als 32. Mitglied einen großen Schritt nähergekommen. Nun fehlt noch das grüne Licht Ungarns. Die Türkei hatte ihr langes Zögern unter anderem mit einem angeblich zu laxen Umgang der schwedischen Behörden mit mutmaßlichen Mitgliedern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) begründet. Schweden sicherte daraufhin ein härteres Vorgehen gegen die PKK zu.
HANDELSBILANZ JAPAN
- Handelsbilanz Dez Überschuss 62,1 Mrd JPY (PROGNOSE: Defizit 330 Mrd JPY)
- Importe Dez -6,8% gegenüber Vorjahr
- Exporte Dez +9,8% (PROGNOSE: +9,1%) gegenüber Vorjahr
- Exporte nach Europa Dez +10,3% gg Vorjahr
- Exporte in die USA Dez +20,4% gg Vorjahr
- Exporte nach Asien Dez +3,0% gg Vorjahr
- Exporte nach China Dez +9,6% gg Vorjahr
EBAY
streicht etwa 9 Prozent der Vollzeitstellen. Betroffen sind rund 1.000 Mitarbeiter.
NETFLIX
hat für das vierte Quartal einen über den Erwartungen liegenden deutlichen Anstieg der Abonnentenzahlen berichtet. Der Streaminganbieter gewann 13 Millionen neue Abonnenten hinzu, womit sich die weltweite Gesamtzahl auf 260 Millionen erhöhte. Damit wurde die Prognose des Unternehmens von 8,7 Millionen neuen Abonnenten deutlich übertroffen.
TEXAS INSTRUMENTS
hat in seinem letzten Quartal 2023 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen, begleitet von einem niedrigeren Umsatz. Zugleich prognostizierte der Chiphersteller einen weiteren Gewinnrückgang für den Beginn des neuen Geschäftsjahres. TI verzeichnete einen Nettogewinn von 1,37 (Vorjahr: 1,96) Milliarden Dollar oder 1,49 (2,13) Dollar pro Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten 1,35 Milliarden bzw 1,47 Dollar erwartet. Der Umsatz sank um 13 Prozent auf 4,08 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Konsensprognose von 4,12 Milliarden. Für das erste Quartal prognostiziert TI einen Rückgang des Gewinns pro Aktie auf 0,96 bis 1,16 Dollar, verglichen mit 1,85 Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz soll bei 3,45 bis 3,75 Milliarden Dollar landen, nach 4,38 Milliarden vor Jahresfrist.
UNITED AIRLINES/BOEING
United Airlines erwägt eine Flottenplanung ohne die Boeing 737 Max 10, nachdem es zu einer Reihe von Verzögerungen gekommen ist und das Modell Max 9 derzeit am Boden bleiben muss. CEO Scott Kirby sagte CNBC, dass die Max 10, die noch nicht von der Luftfahrtbehörde FAA zertifiziert worden sei, "im besten Fall" bereits fünf Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan liege.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/flf/cln
(END) Dow Jones Newswires
January 24, 2024 01:36 ET (06:36 GMT)
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