31.10.2024 08:01:55

MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 8:30 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0853 -0,0% 1,0858 1,0821 -1,7%

EUR/JPY 165,19 -0,7% 166,43 165,97 +6,2%

EUR/GBP 0,8365 -0,2% 0,8380 0,8320 -3,6%

GBP/USD 1,2975 +0,1% 1,2957 1,3007 +1,9%

USD/JPY 152,21 -0,7% 153,28 153,33 +8,0%

USD/KRW 1.380,88 +0,1% 1.379,43 1.383,69 +6,4%

USD/CNY 7,1230 -0,0% 7,1243 7,1434 +0,3%

USD/CNH 7,1308 +0,0% 7,1278 7,1405 +2,0%

USD/HKD 7,7719 +0,0% 7,7717 7,7706 -0,5%

AUD/USD 0,6575 +0,1% 0,6571 0,6559 -3,4%

NZD/USD 0,5977 +0,1% 0,5971 0,5973 -5,4%

Bitcoin

BTC/USD 72.198,85 -0,2% 72.378,50 72.279,60 +65,8%

Der Dollar gab nach, was eher einer Euro-Stärke zuzuschreiben war, nachdem die EZB-Zinssenkungshoffnungen von deutlicher als gedacht gestiegenen Verbraucbherpreisen in Deutschland, aber auch in Spanien einen Dämpfer erhalten hatten. Ebenso von stärker als geschätzt ausgefallenen BIP-Daten aus der Eurozone. Der Euro stieg auf 1,0857 Dollar.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 69,03 68,61 +0,6% +0,42 -2,4%

Brent/ICE 73,00 72,55 +0,6% +0,45 -2,6%

Für die Ölpreise ging es deutlicher nach oben um rund 2 Prozent, nachdem ein Rückgang der US-Ölvorräte gemeldet worden war. Marktteilnehmer verwiesen ferner auf Berichte, wonach die Opec+ ihre geplante Fördermengenerhöhung verschieben könnte.

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.780,78 2.787,67 -0,2% -6,89 +34,8%

Silber (Spot) 33,68 33,78 -0,3% -0,09 +41,7%

Platin (Spot) 1.006,65 1.011,63 -0,5% -4,97 +1,5%

Kupfer-Future 4,36 4,35 +0,1% +0,01 +10,3%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Der Goldpreis markierte erneut ein Rekordhoch. Die Feinunze zeigte sich 0,5 Prozent höher bei 2.788 Dollar. Hauptgrund für den jüngsten Anstieg sei die Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen zu sein, hieß es.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++

GELDPOLITIK JAPAN

Die japanische Notenbank hat ihre Geldpolitik wie erwartet unverändert belassen. Der der Leitzins liegt weiterhin bei 0,25 Prozent. Die Notenbank hatte den Zins im Juli angehoben. Der geldpolitische Rat erwartet, dass die Inflation in den kommenden Jahren nahe dem Notenbankziel von 2 Prozent bleiben wird. Die Kernrate bei den Verbraucherpreisen dürfte im laufenden Fiskaljahr bis Ende März 2025 auf 2,5 Prozent steigen und um jeweils 1,9 Prozent in den folgenden zwei Jahren.

KONJUNKTUR JAPAN

Japans Industrieproduktion hat sich im September erholt. Allerdings zeigten die Einzelhandelsumsätze Schwächeanzeichen, was in Anbetracht der zunehmend unklaren Nachfrageaussichten durchwachsene Signale für die Wirtschaft liefert. Die Industrieproduktion stieg im September um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. In einer Umfrage des Datenanbieters Quick wurde ein Anstieg von 1,0 Prozent erwartet, während im August ein Rückgang von 3,3 Prozent verzeichnet wurde. Den Daten zufolge rechnen die Unternehmen im Oktober mit einem Produktionsanstieg von 8,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

KONJUNKTUR CHINA

Die Stimmung in der chinesischen Industrie ist im Oktober nach offiziellen Angaben gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich auf 50,1 (September: 49,8). Ökonomen hatten einen Stand von 50,0 Punkten prognostiziert. In der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im Oktober aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor stieg auf 50,2 (Vormonat: 50,0) Punkte.

META PLATFORMS

hat im dritten Quartal einen Rekordumsatz eingefahren. Allerdings wuchs das Geschäft mit Digitalanzeigen etwas langsamer als im Vorquartal. Der Konzern, zu dem Facebook, Instagram und Whatsapp gehören, kündigte weiter massive Investitionen an, vor allem in KI. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 40,6 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten 40,2 Milliarden erwartet. Im vierten Quartal rechnet Meta mit einem Umsatz von 45 bis 48 Milliarden Dollar. Der Konsens stand zuletzt bei einem Umsatz von 46,2 Milliarden Dollar. Meta kündigte an, ihre Investitionen - vor allem in KI - im kommenden Jahr deutlich zu steigern.

SAMSUNG ELECTRONICS

hat im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang in seinem Halbleitergeschäft verbucht. Der Konzern hatte gerade bei günstigeren Chips mit der starken Konkurrenz aus China zu kämpfen. Auf Konzernebene legte der Nettogewinn dagegen stärker als erwartet zu. Umsatz und operatives Ergebnis lagen im Rahmen der bereits im Oktober gemeldeten vorläufigen Zahlen. Der Nettogewinn kletterte um 73 Prozent zum Vorjahr auf 10,1 Billionen Won. Im Vergleich zum Vorquartal betrug der Anstieg 2,6 Prozent. Analysten hatten mit 8,6 Billionen gerechnet. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf knapp 80 Billionen Won zu.

BOOKING HOLDINGS

hat im dritten Quartal mehr verdient als erwartet, was auf einen Anstieg der gebuchten Übernachtungen und der Reisebuchungen zurückzuführen ist. Das Online-Reiseunternehmen meldete einen Gewinn von 2,52 Milliarden Dollar bzw. 74,34 Dollar pro Aktie verglichen mit 2,51 Milliarden Dollar bzw. 69,80 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal. Der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug 83,89 Dollar und übertraf damit die prognostizierten 77,20 Dollar. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 8 Milliarden Dollar. Analysten hatten 7,64 Milliarden gerechnet.

STARBUCKS

Der neue CEO Brian Niccol bereitet mehrere Schritte vor, um das Unternehmen stark umzubauen. Starbucks verzeichnete ein enttäuschendes Quartal - aber das wussten Anleger bereits. Die endgültigen Ergebnisse stimmten mit den vorläufigen Zahlen überein.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2024 03:01 ET (07:01 GMT)

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