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31.07.2025 07:49:42
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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-
Die japanische Notenbank hat ihren Leitzins beibehalten. Sie erhöhte aber ihre Inflationsprognose und schürte damit Erwartungen für eine Leitzinserhöhung. Der Zins liegt weiterhin bei 0,5 Prozent und damit auf demselben Niveau seit der Zinserhöhung im Januar.
META PLATFORMS
hat im zweiten Quartal die Erwartungen klar übertroffen. Der Umsatz wuchs um 22 Prozent auf 47,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 44,8 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn betrug 18,3 Milliarden Dollar und schlug ebenfalls die Markterwartungen. Der Gewinn pro Aktie stieg laut FactSet auf 7,14 Dollar gegenüber der Konsensschätzung der Wall Street von 5,88 Dollar und verglichen mit 5,16 Dollar im Vorjahr. Auch die wichtigsten Kennzahlen von Meta - tägliche Nutzer, Ad-Impressions und Preis pro Anzeige - übertrafen den jeweiligen Konsenswert. Dazu gab Meta eine starke Umsatzprognose für das dritte Quartal ab, die mit 49 Milliarden Dollar in der Mitte der Spanne klar über der durchschnittliche Analystenprognose von 46 Milliarden liegt. Zum Vorjahresquartal entspricht das einem Plus von 21 Prozent.
MICROSOFT
hat in seinem vierten Quartal von seinem Cloud Computing und einer massiven Nachfrage nach künstlicher Intelligenz profitiert. Microsoft meldete einen Umsatz von 76,4 Milliarden Dollar, der die Erwartungen der Wall Street übertrifft. Die viel beachtete Cloud-Services-Sparte, zu der auch das Azure-Geschäft gehört, wuchs um 39 Prozent und übertraf ebenso die Erwartungen. Das Betriebsergebnis stieg um 22 Prozent auf 34,3 Milliarden Euro und lag über den Konsensprognosen. Der Nettogewinn erreichte 27,2 Milliarden Dollar oder 3,65 Dollar je verwässerter Aktie. Auch diese Zahl übertraf die Prognosen der Analysten.
SAMSUNG
hat im abgelaufenen Quartal einen niedrigeren Nettogewinn erzielt, erwartet aber, dass die Erträge in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen werden. Der weltgrößte Hersteller von Speicherchips und Smartphones gab bekannt, dass seine Gewinne im Halbleitergeschäft das vierte Quartal in Folge gesunken sind. Das Unternehmen hat die Auswirkungen der US-amerikanischen Beschränkungen für Chipexporte nach China zu spüren bekommen, daneben verzögerte sich der Verkauf leistungsfähiger Speicherprodukte mit hoher Bandbreite an Nvidia für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Der Nettogewinn im zweiten Quartal fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf 5,116 Billionen koreanische Won und verfehlte damit die Konsensschätzung von 5,74 Billionen Won. Im Vergleich zum Vorquartal sank der Gewinn um 38 Prozent.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
July 31, 2025 01:50 ET (05:50 GMT)
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