02.09.2026 07:57:42

MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

Ein Mitglied des geldpolitischen Boards der Bank of Japan hat einen flexiblen Ansatz bei Zinserhöhungen gefordert. Das Inflationsziel sei nahezu erreicht und das Risiko einer Überhitzung der Preise steige. Hajime Takata sagte, dieses Jahr stelle einen "Regimewechsel" dar. Zinserhöhungen würden dabei nicht in einem festen Tempo erfolgen, sondern stattdessen "agil und datenabhängig in Reaktion auf das Preis- und Wirtschaftsumfeld im Inland und insbesondere unter Berücksichtigung der Entwicklungen im Ausland durchgeführt werden". Takata, der als eines der am falkenhaftesten Mitglieder des Boards der BOJ gilt, schlug auf der Juli-Sitzung eine Anhebung des Leitzinses auf 1,25 Prozent vor. Der Vorschlag wurde mit 8 zu 1 Stimmen abgelehnt.

GELDPOLITIK NEUSEELAND

Die neuseeländische Zentralbank (Reserve Bank of New Zealand) hat die Zinsen angehoben. Sie warnte, dass für die Wirtschaft weiterhin Risiken einer höheren Inflation bestünden. Die Zentralbank erhöhte den Leitzins (Official Cash Rate) um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent, was den Markterwartungen entsprach.

INFLATION SÜDKOREA

Die Gesamtinflation ist im August wieder über 3 Prozent gestiegen, nachdem sie im Vormonat nachgelassen hatte. Dies stützt die aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen der Zentralbank zur Eindämmung des Preisdrucks. Seit März liegt die Inflation über dem Jahresziel der Bank von 2,0 Prozent. Der Verbraucherpreisindex stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent und beschleunigte sich damit von 2,8 Prozent im Juli. Der Wert lag unter der Median-Prognose von 3,3 Prozent von 13 Ökonomen. Die Preise stiegen im August gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, während die Umfrage einen Anstieg von 0,4 Prozent prognostiziert hatte. Im Juli waren sie um 0,2 Prozent gefallen.

KONJUNKTUR SINGAPUR

Von der Monetary Authority of Singapore befragte Ökonomen sind optimistischer geworden, was die wirtschaftlichen Aussichten des Landes angeht. Sie prognostizieren ein schnelleres Wachstum, das von der starken Nachfrage im Zusammenhang mit KI angetrieben wird. In der September-Umfrage der Zentralbank hoben die Befragten ihre Wachstumsprognose für das BIP 2026 auf 5,0 Prozent an. Zuvor hatten sie in der Juni-Umfrage 3,5 Prozent geschätzt.

ALPHABET

Googles Forschungsabteilung für KI wird mehreren Beschäftigten zufolge ein neues Modell mit deutlich verbesserten Programmierfähigkeiten veröffentlichen. Dies könnte einen Bereich stärken, in dem das Unternehmen hinter die Konkurrenten OpenAI und Anthropic zurückgefallen ist. Das Modell mit dem Namen 3.8 Flash, das unternehmensintern als "Skimaki" bezeichnet wird, soll bereits am Mittwoch veröffentlicht werden, sagen die Personen.

PALO ALTO

ist im vierten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht, verzeichnete jedoch höhere Einnahmen und prognostizierte für das laufende Geschäftsjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum. Kunden erhöhten ihre Ausgaben für Cybersicherheit als Reaktion auf die Fortschritte im Bereich KI weiter. Das Cybersicherheitsunternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2027 einen Umsatzanstieg zwischen 23 und 24 Prozent auf eine Spanne von 14,1 Milliarden bis 14,2 Milliarden US-Dollar. Analysten rechnen mit einem Erlös von 13,84 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal verzeichnete Palo Alto einen Verlust von 282 Millionen Dollar oder 35 Cent je Aktie verglichen mit einem Gewinn von 254 Millionen Dollar oder 36 Cent je Aktie im Vorjahr. Bereinigt lag der Gewinn bei 1,02 Dollar je Aktie. Analysten hatten 98 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 3,35 Milliarden Dollar.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

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September 02, 2026 01:58 ET (05:58 GMT)

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