14.04.2019 15:37:42
|
neues deutschland: Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen kritisiert Agieren von Akelius-Immobilienkonzern in Berlin
Trotz teurer Mieten von Konzernen wie Akelius sprach sich Gedaschko in dem Gespräch mit dem »nd« massiv gegen die in der Debatte stehenden Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen aus, wie sie das laufende Volksbegehren »Deutsche Wohnen & Co enteignen« in Berlin fordert. »Für mich ist die Vergesellschaftung ein extremes Beispiel dafür, wie man Geld verbrennen kann, ohne eine große Wirkung für die Stadt zu erzielen«, sagte Gedaschko dem »nd«. Dem Berliner Senat warf er vor, in den letzten Jahren zu wenig Bauland ausgewiesen und beispielsweise im Vergleich zu Hamburg viel zu wenige Sozialwohnungen gebaut zu haben.
Als Alternative zur derzeit diskutierten Sozialisierung schlägt der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vor, dass das Land Berlin sogenannte Belegungsrechte für Wohnungen kaufen solle. »Und zwar in älteren Häusern, die in gutem Zustand sind. Das führt dann nicht zu einem massiven Geldabfluss für die Herabsubventionierung der Miete, sondern zu überschaubaren Beträgen, weil die Ursprungsmiete gar nicht so hoch ist«, sagte Axel Gedaschko dem »nd«. Generell brauche Berlin aber Zehntausende Sozialwohnungen. Berlin müsste dafür in eine aktive Baulandpolitik einsteigen, also Flächen ankaufen, so der Verbandsvertreter der Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
OTS: neues deutschland newsroom: http://www.presseportal.de/nr/59019 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59019.rss2
Pressekontakt: neues deutschland Redaktion
Telefon: 030/2978-1722

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!