19.08.2015 13:59:39

OTS: Landwirtschaftliche Rentenbank / Erstes Halbjahr 2015 - Rentenbank: ...

Erstes Halbjahr 2015 - Rentenbank: Rekordwert im Neugeschäft mit

Förderkrediten und erfolgreiche Emissionstätigkeit (FOTO)

Frankfurt am Main (ots) -

Eine äußerst lebhafte Nachfrage nach Förderkrediten aus der

Agrarwirtschaft prägte die Geschäftsentwicklung der

Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt am Main, im ersten

Halbjahr 2015. Mit ihren zinsgünstigen Programmkrediten erreichte die

Förderbank ein neues Rekordhoch trotz der schwächeren Entwicklung auf

den Agrarmärkten. Auch mit ihrem internationalen Emissionsgeschäft

war die Rentenbank in den ersten sechs Monaten des Jahres sehr

erfolgreich. "Zur Refinanzierung des Fördergeschäfts nahmen wir im

ersten Halbjahr 8,4 Mrd. Euro mittel- und langfristige

Kapitalmarktmittel auf. Dieses Volumen deckt bereits 80 % des für

2015 geplanten Emissionsbedarfs von insgesamt 10,5 Mrd. Euro", so

Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Förderkredite der Rentenbank stark nachgefragt

Das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten erreichte in

den ersten sechs Monaten des Jahres 3,6 Mrd. Euro und übertraf damit

den Vorjahreswert um 15,2 %. Dazu trugen insbesondere die beiden

Fördersparten "Landwirtschaft" und "Ländliche Entwicklung" bei

(Einzelheiten dazu siehe Presseinformation der Rentenbank vom

23.07.2015). Das Neugeschäft mit allgemeinen Förderkrediten

verdoppelte sich auf 2,6 Mrd. Euro, die Neuabschlüsse im verbrieften

Fördergeschäft stiegen um 3,8 % auf 2,1 Mrd. Euro.

US-Dollar wichtigste Emissionswährung

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im

ersten Halbjahr 8,4 Mrd. Euro (30.06.2014: 7,3 Mrd. Euro) mittel- und

langfristige Kapitalmarktmittel auf. Damit erreichte sie ebenfalls

einen Rekordwert. Wichtigstes Refinanzierungsinstrument blieb das

EMTN-Programm, das mit 3,3 Mrd. Euro (5,4 Mrd. Euro) fast 40 % zum

gesamten Emissionsvolumen beitrug. Daneben platzierte die Rentenbank

zwei zehnjährige USD-Globalanleihen im Gegenwert von insgesamt 3,0

Mrd. Euro (0,7 Mrd. Euro). Die wichtigste Emissionswährung im ersten

Halbjahr war der US-Dollar mit einem Anteil von 60 % (33 %) an der

Mittelaufnahme, gefolgt vom australischen Dollar mit 24 % (13 %) und

dem Euro mit 7 % (38 %).

Ertragsentwicklung weiterhin zufriedenstellend

Die Ertragslage (HGB) entwickelte sich in der ersten Hälfte des

Jahres 2015 zufriedenstellend. Operativ verbesserte sich das

Zinsergebnis leicht. Dies ermöglichte der Rentenbank eine höher als

geplante Förderleistung zulasten des eigenen Ergebnisses. Aufgrund

der deutlich gestiegenen Nachfrage nach Programmkrediten erhöhten

sich die Aufwendungen für deren Zinsbezuschussung im Vergleich zum

Vorjahr um 28,1 % auf 44,2 Mio. Euro (34,5 Mio. Euro) und reduzierten

den Zinsüberschuss auf 148,7 Mio. Euro (154,5 Mio. Euro). Die

Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich ebenfalls deutlich um 26,9 %

von 26,8 Mio. Euro auf 34,0 Mio. Euro, insbesondere durch gestiegene

Aufwendungen für aufsichtsrechtliche Erfordernisse und die

Weiterentwicklung der IT-Systeme. Das Betriebsergebnis vor

Risikovorsorge und Bewertung erreichte 110,5 Mio. Euro (30.06.2014:

125,2 Mio. Euro).

Bilanzsumme weiter gestiegen

Mit 85,9 Mrd. Euro lag die Bilanzsumme (HGB) Ende Juni 2015 höher

als am Jahresende 2014 (80,1 Mrd. Euro). Der Anstieg ist im

Wesentlichen auf das gestiegene Fördervolumen zurückzuführen. Die

Forderungen an Kreditinstitute stiegen auf 55,8 Mrd. Euro (51,5 Mrd.

Euro) und erreichten 65 % (64 %) an der Bilanzsumme. Die verbrieften

Verbindlichkeiten bildeten mit 69,6 Mrd. Euro (65,8 Mrd. Euro) den

größten Einzelposten auf der Passivseite der Bilanz. Ihr Anteil

betrug 81 % (82 %). Die bilanziellen Eigenmittel (einschließlich

nachrangiger Verbindlichkeiten) veränderten sich gegenüber dem

Jahresultimo 2014 nur unwesentlich und beliefen sich am 30.06.2015

auf 4,3 Mrd. Euro.

IFRS-Abschluss: operatives Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Das operative Ergebnis nach IFRS entwickelte sich im laufenden

Geschäftsjahr bisher wie erwartet. Insbesondere die analog zu HGB

gestiegenen Verwaltungsaufwendungen führten zu einem Rückgang des

operativen Ergebnisses auf 118,8 Mio. Euro (30.06.2014: 126,0 Mio.

Euro). Das Konzerngesamtergebnis lag zum 30.06.2015 mit 66,9 Mio.

Euro (130,5 Mio. Euro) unter dem Vorjahreszeitraum. Wesentliche

Ursache für den Rückgang sind die durch Ausweitung der Credit-Spreads

entstandenen Bewertungsverluste der Wertpapiere in der

Neubewertungsrücklage.

Kapitalquoten deutlich verbessert

Auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) betragen die

Kernkapitalquote 19,6 % (16,4 %) und die Gesamtkapitalquote 22,6 %

(19,3 %), verglichen mit dem Jahresultimo 2014. Die Kennziffern

liegen deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

OTS: Landwirtschaftliche Rentenbank

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Pressekontakt:

Peter Mirz, Tel.: 069/2107-357, Fax:-6447, E-Mail: mirz@rentenbank.de

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