19.02.2015 17:55:47

OTS: LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover / Gutes ...

Gutes Neugeschäft bei der LBS Nord / Kunden setzen auf Wohn-Riester /

LBS-Chef Dr. Kamp: "Solides Geschäftsjahr"

Hannover (ots) - Bausparen bleibt beliebt: 150.984 neue Verträge

mit einer Bausparsumme von 3,96 Milliarden Euro konnte die LBS

Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) im Jahr

2014 abschließen. Das Volumen des Neugeschäfts übertraf damit den

Vorjahreswert um 3,8 Prozent. In Niedersachsen baute die LBS Nord

ihren Marktanteil auf 44,8 Prozent (+ 2,8 Prozentpunkte) aus. In

Berlin bestätigte sie mit 28,2 Prozent ebenfalls ihre Position als

Marktführer.

Mit einem Betriebsergebnis nach Steuern von 12,3 Millionen Euro

lag die LBS Nord "angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen

deutlich über Plan", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Kamp.

Insgesamt bewertete er das abgelaufene Geschäftsjahr als "solide."

Die durchschnittliche Bausparsumme im Neugeschäft wuchs 2014 bei

der LBS Nord um 19,2 Prozent auf 26.229 Euro. "Wir haben im

vergangenen Jahr die Qualität bei den Neuabschlüssen erheblich

gesteigert. Immer mehr Bausparverträge werden bei uns mit einer

konkreten Finanzierungsabsicht und entsprechend höheren Summen

abgeschlossen. Dafür gibt es gute Argumente: Gerade im derzeitigen

Zinstief ist ein Bausparvertrag für spätere Bauherren und

Immobilienkäufer ideal, um sich langfristig die günstigen Zinsen zu

sichern", erklärt Dr. Kamp.

Den "Qualitätssprung" im Bauspargeschäft führt der LBS-Chef unter

anderem auf die neue Tarifgeneration zurück, die die LBS Nord 2014

eingeführt hat. Sie mache Bausparen insbesondere für Finanzierer noch

attraktiver, denn die neuen Tarife böten den Kunden deutlich gesenkte

Darlehenszinsen ab 1,4 Prozent und flexible Wechsel- und

Wahloptionen.

Wohn-Riester-Vorteile überzeugen Kunden

Zudem wurden bei der LBS Nord wesentlich mehr staatlich geförderte

Wohn-Riester-Verträge als im Vorjahr abgeschlossen. Auch dadurch habe

die Bausparsumme bei den Neuabschlüssen weiter zugelegt. Die LBS Nord

vermittelte 2014 insgesamt 15.292 Wohn-Riester-Verträge mit einem

Volumen von rund 530 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von

31,1 Prozent in der Stückzahl und 33,6 Prozent in der Bausparsumme.

Nach Vertragsvolumen machen die Riester-Abschlüsse 13,4 Prozent des

LBS-Neugeschäfts aus und steigerten ihren Anteil um 3 Prozentpunkte.

"Der Gesetzgeber hat 2014 die Voraussetzungen für Wohn-Riester

verbessert und der staatlichen 'Eigenheimrente' weiteren Schub

gegeben. So können jetzt auch Eigentümer von selbst genutzten

Immobilien, die ihr Objekt vor 2008 erworben haben, bei einer

Anschlussfinanzierung die Wohn-Riester-Förderung nutzen", erläutert

Dr. Kamp. "Die finanziellen Vorteile bei einer Immobilienfinanzierung

mit Riester können häufig mehrere zehntausend Euro betragen. Unsere

Kunden auf die staatliche Förderung anzusprechen, gehört daher bei

uns zum Standard - ebenso wie ihnen günstige Wohn-Riester-Tarife und

-Sonderprogramme anzubieten."

Finanzierungsgeschäft zieht weiter an

Auch für das Finanzierungsgeschäft zieht der

LBS-Vorstandsvorsitzende eine positive Bilanz. Im Jahr 2014 habe die

LBS Nord insgesamt 831,1 Millionen Euro an Bauspardarlehen,

außerkollektiven Krediten und Sparkassenfinanzierungen vermittelt.

Das sind rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die

Zusammenarbeit im Verbund wurde dabei weiter ausgebaut. An ihre

Sparkassen-Verbundpartner konnte die LBS Nord rund 11 Prozent mehr

Darlehen vermitteln (218,8 Millionen Euro).

Darüber hinaus gab es bei den LBS-Kunden eine hohe Nachfrage nach

Sofortfinanzierungen. So bewilligte die LBS Nord 515,1 Millionen Euro

an außerkollektiven Krediten, ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem

Vorjahr. "Das Interesse an Wohneigentum ist ungebrochen. Und viele

nutzen jetzt die Niedrigzinsphase, um die eigenen vier Wände zu

finanzieren", so Dr. Kamp.

LBS-Immobilientochter steigert Umsatz

Die Nachfrage nach Immobilien hat gegenüber dem Vorjahr wieder

zugenommen. Bis Ende November 2014 wurden in Niedersachsen insgesamt

21.262 neue Wohnungen genehmigt. Das sind 3 Prozent mehr als im

Vorjahreszeitraum. Insbesondere Eigentumswohnungen waren gefragt.

Hier betrug der Zuwachs 22 Prozent.

In Berlin stiegen die Baugenehmigungen besonders stark an und

legten mit 14.670 Wohnungen um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Als Motor wirkt hier vor allem der Neubau von Wohnungen in

Mehrfamilienhäusern. Davon entstehen rund 60 Prozent als

Eigentumswohnungen.

Dank der zunehmenden Immobiliennachfrage hat auch die LBS

Immobilien GmbH NordWest (LBSi NordWest), seit 2013 gemeinsame

Tochter der Landesbausparkassen Nord und West, weiter an Boden

gewonnen. Im Jahr 2014 vermittelte sie in Niedersachsen und Berlin

insgesamt 2.246 Häuser, Wohnungen und Grundstücke mit einem

Kaufwertvolumen von 302,2 Millionen Euro. Damit steigerte sie ihren

Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20,5 Prozent. Derzeit arbeitet die

Gesellschaft mit 13 Sparkassen in Niedersachsen zusammen. Für 2015

sind Kooperationen mit fünf weiteren niedersächsischen Sparkassen

sowie der Sparkasse Bremen fest geplant.

EZB-Politik belastet Kreditinstitute

Kritisch sieht der LBS-Vorstandsvorsitzende die Nullzinspolitik

der Europäischen Zentralbank. Sie belaste zunehmend die Sparer in

Deutschland und das Zinsergebnis der Kreditinstitute. Hinzu kämen die

steigenden regulatorischen Auflagen. Sie forderten auch von kleinen

und risikoarmen Instituten wie der LBS Nord erhöhte Anstrengungen bei

der Eigenkapitalbildung und der Einlagensicherung.

Das Betriebsergebnis von 12,3 Millionen Euro bezeichnet Dr. Kamp

vor diesem Hintergrund als "solide". Die LBS Nord konnte dabei

aufgrund rückläufiger Zinsaufwendungen für Fremdmittel ihren

Zinsüberschuss um 2,6 Prozent auf 142,8 Millionen Euro steigern.

Die Sachkosten sanken insgesamt um knapp ein Prozent auf 40,7

Millionen Euro, während die Personalkosten wegen höherer

Versorgungsleistungen für ehemalige Mitarbeiter auf 43,3 Millionen

Euro stiegen.

Angesichts der Nullzinspolitik habe die LBS Nord im Jahr 2014

Maßnahmen zur Systemsicherung des Bausparens sowie zur Kostensenkung

getroffen. Beim Bausparen handele es sich um ein Solidarsystem, bei

dem die Balance von Sparern und Darlehensnehmern gewährleistet sein

müsse, betont Dr. Kamp: "Es darf nicht sein, dass renditeorientierte

Anleger ihren Vertrag zum Nachteil derjenigen optimieren, die den

Kernnutzen des Bausparens verfolgen."

Zudem befinde sich die LBS Nord derzeit in einer Phase der

Strukturveränderung: So sei das Institut dabei, neue vertriebliche

Instrumente und Modelle für die Kooperation mit den Sparkassen zu

entwickeln. In einem bundesweiten EDV-Projekt würden alle

Landesbausparkassen ein einheitliches, kosteneffizientes IT-System

einführen - die LBS Nord im Frühjahr 2016. Dieses sei an das

OSPlus-System der Sparkassen angepasst und ermögliche eine noch

engere Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern.

Marktrahmenbedingungen für LBS Nord 2015 positiv

Die Rahmenbedingungen für das Bausparen sieht LBS-Chef Dr. Kamp

weiterhin positiv. Die gute konjunkturelle Entwicklung werde auch

2015 den Wohnungs- und Finanzierermarkt und den Wunsch nach

Wohneigentum fördern. Mit ihrem neuen Tarifwerk sei die LBS Nord für

das Niedrigzinsumfeld bestens gerüstet. Erhebliche Marktpotenziale

lägen zudem in der steigenden Nachfrage nach energetischen und

altersgerechten Modernisierungen. Diese Marktchancen werde die LBS

Nord mit speziell dafür ausgerichteten Tarifen,

Sonderkreditprogrammen und Wohn-Riester nutzen.

"Bausparen genießt ungebrochene Attraktivität"

"Das Geschäftsmodell Bausparen genießt aufgrund der hohen

Bausparneigung unserer Kunden eine ungebrochene Attraktivität", so

Dr. Kamps Fazit. "Sie schätzen den Bausparvertrag als Instrument zur

Altersvorsorge und zur Zinssicherung sowie den hohen Wert der eigenen

Immobilie."

OTS: LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover

newsroom: http://www.presseportal.de/pm/107637

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_107637.rss2

Pressekontakt:

LBS Nord

Pressesprecherin

Monika Grave

Tel. 0511 / 926-6668

E-Mail: monika.grave@lbs-nord.de

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!