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21.01.2026 12:04:00
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Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis etwas höher
An den Finanzmärkten steht ein Auftritt des amerikanischen Präsidenten im Schweizerischen Davos besonders im Fokus. Neben einer Rede von Trump dürfte es auch Gespräche mit europäischen Staatschefs geben, von denen sich Anleger Fortschritte bei der Beilegung des Grönlandstreits erhoffen. Der US-Präsident hatte zuvor mit neuen Zöllen gegen acht europäische Länder gedroht, darunter auch Deutschland. Daraufhin hat die Europäische Union die Bereitschaft zu Gegenmaßnahmen deutlich gemacht.
Nachdem die Ölpreise im frühen Handel etwas unter Verkaufsdruck gestanden hatten, haben sie am Vormittag nach einer neuen Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) zugelegt. Der Interessenverband westlicher Industriestaaten hat wegen einer besseren Entwicklung der Weltwirtschaft die Prognose für das Wachstum der Nachfrage nach Rohöl erhöht.
Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht, rechnen Experten der IEA in diesem Jahr mit einem Anstieg der Nachfrage um 930.000 Barrel pro Tag. Dies sind 70.000 Barrel pro Tag mehr als in der vorangegangenen Prognose. Die IEA machte aber auch deutlich, dass es in diesem Jahr ein Überangebot auf dem Ölmarkt gebe.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 62,72 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 11 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis legte weiter zu. Zuletzt lag der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des gelben Edelmetalls um 2,27 Prozent im Plus bei 4.864,59 Dollar.
ste/moe
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