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24.04.2026 10:28:00
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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise steigen weiter
"An den Energiemärkten bleibt die Entwicklung im Nahen Osten das entscheidende Thema", sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank. Solange sich keine Öffnung der Straße von Hormuz abzeichnet, dürfte der Preis für Rohöl der Sorte Brent ihrer Einschätzung nach über 100 Dollar verharren.
Meldungen, dass die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel nach Angaben von US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert werden soll, konnten den Notierungen am Ölmarkt keine Impulse geben.
Im Verlauf der Woche hat das Ausbleiben von Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs die Anleger an den Rohstoffmärkten verunsichert. Seit Beginn der Woche verteuerte sich Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent um mehr als zehn Dollar. Je länger der Krieg andauert, desto deutlicher werde, dass die negativen Auswirkungen dieses Konflikts noch Monate, wenn nicht sogar länger spürbar sein werden, sagte Mona Yacoubian, Expertin am Center for Strategic and International Studies (CSIS).
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Freitag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Donnerstag 106,28 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Mittwoch hatte der Preis 103,06 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.692,49 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,03 Prozent weniger als am Vorabend.
spa/rst
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